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Hejira
 
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Hejira

Joni Mitchell Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (11. September 1987)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Elektra (Warner)
  • ASIN: B0000262TE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.663 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Coyote
2. Amelia
3. Furry Sings The Blues
4. A Strange Boy
5. Hejira
6. Song For Sharon
7. Black Crow
8. Blue Motel Room
9. Refuge Of The Roads

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nach ihrer ausgedehnten instrumentalen und klanglichen Experimentierphase auf Court And Spark und The Hissing of Summer Lawns [EJM2], machte Joni Mitchell mit Hejira eine Kehrtwendung hin zum Inneren und zu einer intimeren Musik. Die Arrangements beschränken sich auf Mitchells unverwechselbare Akustikgitarre und ihr Piano, und auf die absolut brillianten und lyrischen Baßphantasien von Jaco Pastorius, dem Wunderkind des Fretless-Basses. Pastorius war schon bei Weather Report für seine wilden, dann wieder fast rokokohaften Baßfiguren bekannt. Auf Mitchells kühlen und besonnenen Balladen wirkte er gezähmter. Das Meditative ihrer Musik forderte von Pastorius ein sehr viel sanfteres, lyrischeres Spiel. Sein komplizierter, kontrapunktischer Baß bildet das Gegenstück zu Mitchells kühlem und eleganten Gesang. Speziell zu hören ist dies in dem erhabenen Lied "Amelia", in welchem das Rätsel um Amelia Earheart in eine Parabel aus Feminismus und romantischer Selbsterfahrung umgedeutet wird. Hier erleben wir keine offensichtlich vor Ehrgeiz brennende Joni Mitchell; und doch machen ihr tiefes Empfinden, ihre Poesie und ihre musikalische Sicherheit diese Platte zu einem ihrer schönsten Werke in einem ohnehin schon herrlichen Gesamtwerk. --Sam Sutherland

Produktbeschreibungen

HEJIRA

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zauberhaft 14. September 2003
Format:Audio CD
Joni Mitchell hatte Anfang der 70er einige kleinere Hits, am bekanntesten wurde wohl das Crosby, Stills, Nash & Young -Cover ihres Songs "Woodstock". Ohrwürmer waren aber wohl das letzte, was sie mit ihrem 76er-Album "Hejira" im Sinn hatte.
Neun spärlich instrumentierte Songperlen warten darauf, entdeckt zu werden. Und machen es dem Hörer dabei gar nicht leicht: Zu eigenwillig sind Mitchells Melodiebögen, um schon beim ersten Mal durchschaut zu werden. Im Verein mit den tollen Texten und den sphärischen Gitarrenklängen kommt dabei eine Stimmung auf, die dieses Album einzigartig macht. "Coyote", "Amelia" und "Hejira" sind dafür die schönsten Beispiele. Als besonderes Extra ist die Mitwirkung von Jaco Pastorius am Bass hervorzuheben. Dieser Ausnahmebassist verleiht etwa der Hälfte der Songs mit seinem außergewöhnlichen Spiel einen unnachahmlichen Zauber (z.B. "Refuge of the Roads"). Weniger originell, aber ebenfalls gut sind die bluesigeren Stücke auf dem Album, eine schwache Nummer sucht man jedenfalls vergeblich.
Wem kann man "Hejira" also empfehlen? Wer auf eingängige und leicht mitsingbare Melodien Wert legt, wird mit "Hejira" sicher keine Freude haben. Wer aber offen für Ungewöhnliches ist und ein wirklich außergewöhnliches Album kennenlernen will, das sich erst nach mehrmaligem Hören erschließt, sollte hier unbedingt zugreifen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hippie-Existentialismus 5. September 2009
Format:Audio CD
Es gibt Alben, die ein unverwechselbares Feeling erzeugen. Joni Mitchells HEJIRA (1976) zählt zu den raren Gesamtkunstwerken in der Popmusik, jenen Alben, wo alles passt - von den Texten bis zum Artwork. Das wohl melancholischste Album Mitchells gibt in seinen neun karg instrumentierten, äußerst introvertierten Songs exakt jene Stimmung wieder, zu der das Cover auf der Vorderseite anregt: die endlose Weite eines einsamen Highways, die winterliche Kälte eines verschneiten Feldes. Der Albumtitel - "Hidschra" nach der historischen Flucht des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina 622 n.Chr. - steht für Rückzug, innere Einkehr, Sinnsuche.

HEJIRA ist eine Art musikalisches Roadmovie, entstanden während Mitchells längere Fahrt quer durch die Staaten, von Maine an der Ostküste zurück nach Kalifornien. Joni Mitchell erzählt vom Absteigen in Motels und flüchtigen Bekanntschaften ("Coyote", "Blue Motel Room", "Furry Sings The Blues", "A Strange Boy"), sinniert über Seelenverwandte wie die tragisch verunglückte Pilotin Amelia Earhart ("Amelia"), philosophiert über den inneren Zwiespalt zwischen Freiheitsdrang und Verwurzelung ("Song For Sharon", "Refuge Of The Roads") bis hin zur beinahe narzisstischen Selbstsuche ("Hejira"). Und irgendwie fängt HEJIRA wohl auch den Geist der ausklingenden Flower-Power-Ära ein, just als mit dem Punk die Desillusionierung in der Popmusik Einzug hielt. Mit dem verspielten Folk von Joni Mitchells frühen Alben hat das spartanisch instrumentierte HEJIRA nur wenig zu tun.

Denn HEJIRA klingt existentialistisch, bisweilen depressiv. "There's comfort in melancholy, when there's no need to explain" ("Hejira"). "Refuge Of The Roads" atmet kosmische Leere, der Titelsong beschreibt die Flucht in die Einsamkeit: "In our possess of coupling so much could not be expressed". Neben dem Drang nach persönlicher Freiheit aber ist es die Selbstsucht, die die Hingabe erschwert, das Liebesverlangen aber nicht mildert und zu Enttäuschungen führt ("Amelia"). Affären bleibt aber wenig Erfolg beschieden, trennen die Liebenden doch Welten voneinander ("Coyote"). Obwohl das Glücksversprechen der Liebesheirat nicht eingelöst werden kann, bleibt die bittere Sehnsucht danach ("Song For Sharon").

Musikalisch besticht neben Mitchells charakteristischem Gitarrenspiel natürlich der legendäre Fusion-Bassist Jaco Pastorius: Mit seinem unnachahmlichem Stil auf dem Fretlessbass sorgt er auf "Coyote", "Hejira", "Black Crow" und "Refuge Of The Roads" für die melodische Grundierung. Unter den elf Sessionmusikern befand sich neben Joni Mitchells angestammtem Leadgitarristen Larry Carlton auch Neil Young, der seine Harmonica für "Furry Sings The Blues" beisteuerte. Auffällig ist die für Joni Mitchells Verhältnisse ungewöhnliche Länge der meisten Tracks, die - wie bei "Song For Sharon" - schon mal die achteinhalb-Minuten-Marke erreicht.

In Joni Mitchells musikalischer Entwicklung war HEJIRA nach THE HISSING OF SUMMER LAWNS das zweite von insgesamt vier hintereinander folgenden jazzorientierten Alben. Die Mischung aus intelligenten Texten (wie immer) und außergewöhnlicher Musik aber macht aus HEJIRA eines von Joni Mitchells besten Werken, in einer Linie mit BLUE oder COURT AND SPARK.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
In einem von Männern gesteuerten Business wie der Musikindustrie sind starke Frauen, die ihre Karrieren selber steuern, immer noch ein Fremdkörper - in den Siebzigern noch mehr als heute. So kommt es, dass Amerika als zweiten Gott Bob Dylan bestimmt hat und nicht Joni Mitchell, auch wenn sie einen ähnlich großen Einfluss hatte. Das ist vor allem bei "Hejira" zu hören, einem Geniestreich, den ich ohne zu zögern als eine der besten Platte des letzten Jahrtausend benennen würde.
Den versponnenen Folk der frühen Siebziger hat sie endgültig hinter sich gelassen, statt dessen dominieren freie, fast jazzige Strukturen. Die Stücke sind brüchiger, atmosphärischer, und dehnen sich zum Teil auf über fünf Minuten, um für die faszinierenden Geschichten Platz zu schaffen. Selten waren Songtexte so literarisch, so treffend, so anrührend und gleichzeitig messerscharf wie auf diesem Album; Geschichten von Sehnsucht, Freiheit, Liebe und Schmerz.
Die neue Reife ist auch ihrem Timbre anzuhören: tiefer, gebrochener - unruhiger, zwischen Sprechen und Singen wechselnd.
Die Arrangements sind kunstvoll und verzwickt - getragen vom charakteristischen perkussiven Gitarrenspiel der Künstlerin und dem Basspiel von Jaco Pastorius als Kontrapunkt. Die Musik ist insgesamt weniger zugänglich, hat mehr Ecken und schroffe Kanten, und wirkt um so nachhaltiger.

Dies ist einer der seltenen Momente, wo sich das Talent eines Künstlers wie durch ein Brennglas bündelt, bei dem jede einzelne Note ihren Platz findet, um ein Album auf allerhöchstem Niveau zu schaffen.
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Die CD mit EAN/GTIN 0075596061421 (ASIN: B000002GYC) it eine HDCD
Diese Rezension ist - neben dem Sachverhalt, dass ich sie inhaltlich mit 5* bewerte - als Hinweis gedacht für all jene, die auf der Suche nach HDCD-Versionen sind.
Vor 2 Monaten von G. Seltenheim veröffentlicht
Queen Mitchell
ich bin am gleichen Tag wie Joni Mitchell geboren - 7. November - allerdings um einiges später. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2009 von Mag Philipp Arno Vajda
Macht fast sprachlos
Diese Musik ist stellenweise von der Komposition, den Texten und der Performance her so gut, dass sie regelrecht sprachlos macht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2009 von Lena Waider
der lange weg
ich bin über einen weiten weg zu diesem album gekommen. ein artikel
in der süddeutschen zeitung über den bassisten jaco pastorius und seine
bassgitarre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2008 von T. Zech
grandios!
es gibt keine "schlechten" alben von joni mitchell! "hejira" aber gehört zu den besten platten, die je veröffentlicht wurden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2008 von J. Segger
Eine musikalische Droge aus Wüstensand und Einsamkeit
Was soll man zu dieser Platte noch sagen? Das rastlose Unterwegs-sein, in Wüsten, auf Highways ("Amelia", "Coyote"), der als quälend und existenziell zugleich erlebte,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2006 von Laszlo Carreidas
Elegant & perfekt
Dieses Album von 1976 ist definitiv einer der großen Klassiker unter den vielen Alben Mitchells. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2004 von Schulthe, Hendrik
Mein Klassiker
Für mich ist es eine Platte für die dunkle Jahreszeit. Sie hat die passende Melancholie von jemandem, der viel im Leben gesehen hat und jetzt darüber reflektiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2002 von onomaton
Mein Klassiker
Eine absolut zeitlose Platte. Woran es liegt? Großartige Texte, bei denen die Gleichung Lyrics=Lyrik wahrlich stimmt, man denke nur an die genialen Zeilen "Your life... Lesen Sie weiter...
Am 27. November 2002 veröffentlicht
Jahrhundertwerk
"Painting with words and music" nannte Joni Mitchell einen späteren Konzertmitschnitt, und im Grunde ist es genau das, was sie immer tat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2001 von Robert Fischer
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