Der Zeichner Jean Effel hat sich hier in immer neuen witzigen und geistreichen Details Gedanken gemacht, wie der "liebe Gott" (ein wirklich liebenswürdiger Alter mit Rauschebart) bei seiner Schöpfung vorgegangen ist und was alles zu beachten war. Da wird der Brillenschlange die Brille angepasst, der Dalmatiner entsteht, weil jemand versehentlich Tinte auf ihn geschüttet hat und der Tiger sucht sich bei einer Art Musterprobe sein Fell aus. Dazu kommt ein im Grunde liebenswürdiger bocksgestaltiger Teufel, der immer mal wieder "hineinpfuscht" und den Kreaturen beispielsweise Hörner und Stacheln verpasst. Übrigens wurde das Buch von kongenialen tschechischen Zeichnern als Zeichentrickfilm verfilmt, die die wesnetlichen Ideen übernahmen, aber auch einige Lieder und weitere Ideen einfügten. Sehr schön für (ältere) Kinder.