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Kundenrezensionen

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am 25. März 2002
Mag sein, daß es sich bei den Puhdys um eine staatlich lizenzierte Rockband handelt. Mag sein, daß es die Puhdys nur gab, um die DDR-Jugend von westlichen Rockbands fernzuhalten (was bekanntlich mißlang). Mag sein, daß die Texte meistens auf der sozialistischen Linie lagen, plus ein wenig Blue Jeans , Weltschmerz und (natürlich links-utopischer) Pazifismus für die pubertierenden Bevölkerungsschichten.
Mag alles sein. Trotzdem beherrschen die Puhdys ihr Handwerk perfekt, spielen gut Gitarre und Drums. Man mußte was können in der DDR damals (was für etliche Retortenbands im Musikbusiness nicht zutrifft). "Schattenreiter" ist eine hervorragende CD, mit nur einem oder zwei schwächeren Titeln. Man kann sie immer wieder ohne zu ermüden hören, und die Texte, seien wir mal ehrlich - treffen die nicht zu?
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. August 2007
Jahrelang waren die Puhdys die beliebteste Rockband der DDR gewesen, ehe sie 1979 diesen Titel erstmals an die damals dramatisch aufstrebenden, großartigen Jungs von Karat verloren. Zudem büßten die fünf Musiker zunehmend ihr jugendliches Draufgängertum ein und wurden sich der Traurigkeit des Daseins im Allgemeinen und offenbar auch der des real existierenden Sozialismus im Speziellen bewusst.

So beherrschten ernste, manchmal geradezu resignative Texte ihre beiden 1980 und 1981 erschienenen Alben HEIß WIE SCHNEE und SCHATTENREITER - was sie jedoch nicht im Geringsten daran hinderte, weiterhin äußerst eingängige, gelegentlich fast geniale Ohrwurmmelodien zu schreiben. Da waren sie wieder, die einschmeichelnden Keyboard-Linien von Peter Meyer, die simplen, aber äußerst effektiven Gitarren-Licks sowie der raue, ehrliche Gesang von Dieter ("Maschine") Birr und Dieter Hertrampf.

Hatten sie in ihrer Anfangszeit bei damaligen Erfolgsgruppen wie Uriah Heep, Deep Purple oder Slade geklaut (vergleiche "Geh zu ihr" mit Slade's "Look Wot You Dun"!), so zitierten sie jetzt zum Beispiel ganz offen Barclay James Harvest's seichten Superhit "Life Is for Living" (in "Wasser und Wein") oder - in "Kein Paradies" - ironisch ihren eigenen Klassiker "Lebenszeit".

Beide Platten zeichneten sich leider durch eine oftmals untransparente Produktion aus, was auch das CD-Remaster nicht wirklich wieder gutmachen kann. Aber wer genau hin hört, wird zumeist Texte von hoher Qualität entdecken, die sich - wie erwähnt - mit alltäglichen und grundsätzlichen Problemen der menschlichen Existenz beschäftigten. Der Trennungssong "Lied für Anja" (zu Tränen rührend!), "Weit so weit", "Bis ans Ende der Welt", "Marathon", "Kein Paradies", "Der Außenseiter", "Was vom Leben bleibt", "Im Nebelmeer", "Schattenreiter", "Männlichkeit", "Der Trinker" und ganz zum Schluss das tröstliche "An den Ufern der Nacht" gehören zu den Höhepunkten dieser Kompilation von zwei der gelungensten Longplayern der Puhdys. Und "He John" war zudem eine völlig unpeinliche Hommage an die im Dezember 1980 ermordete ex-Beatles-Ikone John Lennon.

Also warum es nicht einfach sagen: Diese beiden Alben kommen auch heute noch um Welten besser 'rüber als vieles Deutschsprachige, das Anfang der 80er hier im Westen unter der legendären Bezeichnung 'Neue Deutsche Welle' so alles auf die Plattenkäufer losgelassen wurde!
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am 21. April 2001
"...und Schatten reiten schweigend hinterher." So eine Textzeile aus "Schattenreiter". Ein gelungener Amiga-Doppelpack zweier Langrillen, die für Fans der Puhdys, aber auch für Freunde des DDR-Rock ein Muß sind. Insbesondere Titel wie "Melanie", "Kein Paradies" oder "Der Trinker" sind hörenswert. Es lohnt sich also auf die Texte zu hören. Auch zeigen beide Scheiben, dass sich die Puhdys im Laufe der Jahre entwickelt haben.
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am 18. August 2014
In CD-Regal freundlich-komprimierter Verhüllung kommen hier gleich 2 originale AMIGA-Alben daher: "Heiß wie Schnee" (1980) und "Schattenreiter" (1981 produziert und 1982 veröffentlicht). Das besondere: Bei den Puhdys gab es mit Ende 1979 den ersten Personalwechsel: An den Drums nun Klaus Scharfschwerdt. Nur der Titel "Kein Paradies", nachgereicht aus 1979 ist noch mit Gunther Wosylus aufgenommen.
Ansonsten wird auf dieser CD ein Füllhorn rock-musikalischer Feinkost bereitgehalten: Mit "He, John" (1981) und "Der Außenseiter" (1982) gleich 2 Titel, die die Jahres-Hitparade anführten und in dieser belegten "Melanie" (3./1980), "Bis ans Ende der Welt" (9./1980), "Heiß wie Schnee" (18./1980), "Was vom Leben bleibt" (3./1981), "Fern von Zuhaus" (4./1981) und "Schattenreiter" (10./1982) weitere sehr gute Plazierungen!
"Nie wieder werde ich weinen um dich" - Dieter "Maschine" Birr zum ersten Mal als Texter, der in diesem Song einen Schlußstrich unter seinem ersten Eheleben zieht, ein Knaller der heute, 34 Jahre später, plötzlich wieder live dabei ist (Ueckermünde).
"Melanie" - Ein Hit mit Zeitloscharakter, lange live im Medley, aber inzwischen einen Konzertstammplatz sicher.
"Bis ans Ende der Welt" - ein Konzert ohne dieses Meisterwerk? Undenkbar! Das, was hier auf dieser Scheibe noch durch den Gast Günther Fischer erledigt wird ist live der "große" Auftritt für Peter Meyer, der nun sein schützendes Keyboard-Refugium verlassen kann und seine Lungenkraft in die Seele des Saxophon einhauchen, nein, hineindrücken kann. Und er kann!
"Wasser und Wein" - Die Puhdys covern als erste DDR-Band einen Titel der landeseigenen Kongruenz. Und es gelingt!
"Außenseiter", "Was vom Leben bleibt", "Nebelmeer" und "Schattenreiter" sind Titel, die Dank einer eingeschworenen Fangemeinde wieder oder auch zum ersten Mal das Bühnen-Live-Leben erblickten (Kamenz 2014).
"He, John" - Die Puhdys gerade in London für Aufnahmen zu "Far from home", da geschieht das Unfaßbare. Eine spontane Inspiration führt zur Grundsteinlegung dieses Meisterwerks, mit einem Text von Burkhard Lasch, der Hommage an John Lennon, welches 2006 mit der Vergabe des "Mirror-Award" für den besten deutschsprachigen "John Lennon-Gedenksong" geehrt wird.
"An den Ufern der Nacht" - ein wunderschöner Wunderkerzensong und ein Top-Titel zum Ausklang eines gut zweistündigen Livekonzertes!

Fazit: Der Freund sehr gut gemachter deutschsprachiger Rockmusik macht mit dem Erwerb dieser Scheibe absolut keinen Fehler. Die Text-Autoren Burkhard Lasch und Wolfgang Tilgner liefern die zeitlosen Texte zu einer vielschichtigen Rockmusik, die heute so hörenswert ist, wie vor fast dreieinhalb Jahrzehnten. Aber eins gilt noch so wie früher: Laut muß es sein!
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am 16. Mai 2009
"Heiss wie Schnee" ist das erste Album der Puhdys, in dem sich Klaus Scharfschwerdt(von der Gruppe Prinzip") als Drummer der Puhdys etablierte. Der harte, aggressive Wosylus-Stil wurde abgelöst durch ein intelligentes, mit elektronischer Verstärkung gespicktes Trommeln, was sich anders als gewohnt, in die Arrangements einfügte. (Melanie) .Mit Texten von Burkhard Lasch und Wolfgang Tilgner wurden 4 Titel in den DDR- Hitparaden vorne platziert. Der Sound wurde sanfter, von großen Keyboardteppichen umhüllt und mit exzellentem Gitarrenspiel verbunden. Der Puhdys-Sound wurde unverwechselbar. Mit Günther Fischer am Saxophon, der früher mit Manfred Krug jazzte, wurde ein Vertreter der ernsten Musik hinzugezogen.
"Der Außenseiter" des Schattenreiter-Albums wurde wieder ein Nr. 1 -Hit. Auch "He, John"(anlässlich der Ermordung des Ex-Beatles entstanden) gelangte auf Platz 1 der Hitparaden. Doch gerade durch diesen Titel wurden die Puhdys von Musik-Kollegen angefeindet(Hansi Biebl "Für John Lennon"), da es sich um ein Auftragswerk der DDR- Oberen handelte, die zu oft der Szene in die Suppe spukten.
Mit "Wasser und Wein"(Text: Kurt Demmler) entlehnten die Puhdys einen Titel der Gruppe Lift. Wobei mir die Coverversion besser gefällt, als das Original.
Etwas abfallend im Gesamtergebnis sind die Titel mit Texten von Dieter Birr.(Nie wieder werde ich weinen um dich; Die ganze Nacht; Männlichkeit)
Hörenswert!
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am 27. Januar 2015
"Heiß wie Schnee" und "Schattenreiter" waren damals die letzten beiden LP's, die ich von den Puhdys gekauft habe. Nachdem ich nun nach vielen Jahren die CD höre, weiß ich auch warum: Beide LP's klangen eher nach plattgebügelter Schlagermusik - kein Vergleich zu den Kompositionen der ersten 10 Jahre! Die Power der ersten Jahre, der musikalischen Weiterentwickung und der wachsenden Popularität scheint einem Zwang, jedes Jahr ein Album abliefern zu müssen, zum Opfer gefallen zu sein.
Keine Ahnung, warum der Einstieg von Klaus Scharfschwerdt immer als Wendepunkt hin zu einem härteren Sound genannt wird - auf diesen beiden LP's kann ich das nicht nachvollziehen.
Glatte, langweilige Mainstreamsongs.
Keine ausschweifenden, modulierenden Interludes, vorbei die analogen Soundspielereien von Peter Meyer, ...
Nach dem West-Release vom 10jährigen Live Jubiläumskonzert ("Sturmvogel live", oder so ähnlich), mit Ikarus 2 , Sterne verspäten sich nie und anderen Highlights, diese zwei Studioalben mit unspektakulären und uninspirierten Konpositionen.
Ich habe nicht weiterverfolgt, ob die Puhdys je wieder zur Power der ersten Jahre zurückgefunden haben. Ich lasse mich gerne belehren ... falls es unter den vielen Folgealben ein ähnlich progressives wie "Puhdys 5" oder älter gibt.
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am 21. Februar 2013
Ich finde die CD einfach nur genial. Sowohl die Musik als auch die Texte. Da macht es Spaß zuzuhören. Da sollten sich einige der heutigen Bands mal ein Beispiel nehmen.
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am 11. Oktober 2013
Diese CD ist eine der besten aus meiner Sicht ich kenne alle Lieder aber nur von der LP es ist halt besserer Klang also gut!
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am 14. Dezember 2014
CD gefällt mir sehr gut ist voll mein Geschmack. Qualität ist sehr gut. CD ist unbedingt weiter zu empfehlen. Danke
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am 8. Oktober 2014
wer die puhdys kennt, der weiß was ost rock ist. man kann die kultband nur weiter empfählen, eben einfach spitze!
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