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Mit ihrem selbstbetitelten Debutalbum hat die Multi-Kulti-Combo um Cappuccino und Alexey vorgemacht, daß sich Jazz und HipHop auch auf deutsch prima miteinander kombinieren lassen. Da war es auch nur eine Frage der Zeit, bis der Nachfolger dem bereits erworbenen Lob noch die Krone aufsetzen würde. Texte wie "Ich bin der kleine und ich meine, daß ich der eine bin für dich, für dich für dich bin ich deine kleine Nachttischlampe, die nun immer für dich brennt" lassen zwar nicht gerade auf großen Einfallsreichtum schließen, doch die Herren Lyriker sind ja auch noch ein wenig jung. Sonniger sieht's da schon bei der Bandbesetzung aus. Fast nur alte Hasen stehen hier für wohltuende Klänge ein. Grandios die Neuinterpretation von Dave Brubecks Evergreen "Take Five", ebenso wie Track Nummer Sieben. Klar, daß auch diesmal wieder das produktionstechnisch talentierteste Viertel der Fantis, Smudo, seine Finger im Spiel hatte. Im Großen und Ganzen ist heiß & fettig ein sehr angenehmes Lounge-Album zum grooven, träumen, nachdenken und mitsprechen. --Sascha Mennel
Produktbeschreibungen
Versand aus Deutschland. Sie bestellen:CD:Jazzkantine,Heiss & Fettig/Label: Rca Local (Sony Music)/ Publishe
Habe die Jazzkantine als Band kennengelernt, die gekonnt klassische Jazzelemente mit modernen Hip-Hop und Rap-Elementen zu einem unwiederstehlichen Mix vereint. Selbst nach oftmaligen Auflegen und Live-Konzerten (Kieler Woche 2002) kann ich nicht genug von dieser Band bekommen. Ist ein echter Gewinn für die Musik Szene!!! Freue mich schon áuf die nächsten "Menus aus der Kantine"
Zugegeben: ein "Nonstop im Player" Album ist's sicher nicht. Aber für Musikfreaks, die gern ausgefallenes und quer Beet hören ist es eine absolute Bereicherung. Muß man gehört haben! Kleiner Tip für die, die diese Scheibe schon haben (und natürlich auch für alle anderen): nach Track 16 ist noch nicht Schluß! Die CD einfach nach Track 16 ca. 5-10 Minuten weiter laufen lassen....dann kommt noch ein Song!
Teilweise doch recht seicht! Die Jazzkantine wird 'wohl nie an die legendäre amerikanische Formation US3 herankommen. Das Problem schnell auf den Punkt gebracht: Der Reim! Er passt fast nie zum Bass und Rhythm. Das Schlagzeug ist das wohl größte Problem. Zu überzeugen wissen einzig die unglaubliche Barbara Dennerlein, die eigentlich überhaupt nicht zum Rest der Truppe passt und George Bishop, für den dasselbe gilt. Mit dem Rest habe ich große Probleme, da ein ordentliches Konzept hinter zu erkennen. Die Texte sind das größte Manko. Sie sind fast durchweg dürftig. die wenigen guten Stücke kurz genannt: Take Five (interessante Interpretation!), Boogaloo und 12-Tony. Kurz gesagt: der Name der Band hält nicht das, was er verspricht. VOn Jazz ist nicht viel zu hören, dafür viele schleppende Reime. Es ist Vorsicht geboten; die meisten werden wohl eher enttäuscht sein!