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am 14. Dezember 2006
Trefflich kann man über eine Person spekulieren, die zwar 87 Jahre lebte, aber kaum persönliche Spuren hinterlassen hat, sondern nur Noten.Mindestens für Freunde des Heinrich Schütz ist der Ansatz von Oberhoff sympathisch, Heinrich Schütz aus der Ecke des greisen und strengen Übervaters herauszuholen, sich seine Texte, die Auswahl davon und die Komposition anzuhören, vorszuspielen, Assoziationen dazu aufzuschreiben und zu analysieren. Schütz eine Homoerotik nachzuweisen,eine Knabenliebe, aufgrund frühkindlich negativ-ödipaler Vaterliebe ist ein weiter Weg. Ich finde die Herleitungen ziemlich konstruiert und stelle mir vor allem die Frage, höre ich Heinrich Schütz anders, wenn ich diese Thesen kenne ? Meine Antwort darauf ist NEIN.

Selbst wenn ich den Hintergrund so deuten würde, sind meine ästhetischen Empfindungen zu dieser Musik keine anderen. Eine Übertragung dieser Deutungsmuster auf die Zeit, in der Schütz lebte, 1585 bis 1672, halte ich überdies für fragwürdig. Richtig ist sicher, dass ein Verführen von Knaben ein strafwürdiges Verbrechen war ( Rosenmüller musste deswegen fliehen), aber in bezug auf Heinrich Schütz bleibt dies angesichts vollkommen fehlender Fakten ziemliche Spekulation.
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