Schon nach ein paar Seiten schafft man es nicht mehr dieses Buch aus der Hand zu legen...
Die Autorin zeichnet ein solch detailliertes Bild der Charaktere Heinrich IV.und seiner Zeitgenossen,daß man fast glaubt diese persönlich zu kennen.
Der Leser wird zurückversetzt in das Frankreich des 16.Jh.Eine Zeit des religiösen Fanatismus aber auch eine Zeit des Umbruchs,in die Heinrich als Sohn des Königs von Navarra -hugenottisch-,aber gleichzeitig auch als Neffe des Königs von Frankreich -katholisch-,hineingeboren wird.Nur durch eine Fügung des Schicksals kommt er überhaupt auf den französischen Thron.
Der Konflikt der Konfessionen gipfelt in der Bartholomäusnacht, die Heinrich in ihrer ganzen Grausmkeit miterleben muß.
Zeit seines Lebens sieht er sich so als Vermittler zwischen den religiösen Parteien und beschert Frankreich eine Zeit des inneren Friedens.
Man erlebt ihn als genialen Herrscher und Feldherren,aber auch als Mann,der es einfach nicht schafft sein Privatleben in den Griff zu bekommen,was ihn umso liebenswerter macht.
Man begleitet Heinrich durch sein Leben und der Autorin gelingt es immer wieder durch ihre humorvolle Darstellung,daß man einfach weiterlesen muß.
Auch historisch ein unbedingt empfehlenswertes Buch.