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Produktinformation
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Wenn man hauptsächlich Hollywood-Produktionen gewöhnt ist (und das ist bei uns in der Regel der Fall, denn ein sehr grosser Teil der Filme kommt aus Hollywood), wird man diesen Film hier vielleicht Anfang's etwas ungewohnt finden. Er beginnt eher langsam und in Schwarz-Weiss (wechselt dann später zu Farbe), ist auch kaum mit Action gefüllt, sondern eher mit sehr schönen Bildern.
Im Grunde dreht sich der ganze Film um eine Liebe. Wer hier allerdings die übliche-Hollywood-Lovestory-wie-sie-in-quasi-jedem-Film-vorkommt-und-ohnehin-immer-gleich-endet erwartet, wird angenehm überrascht sein. Denn hier wird nicht mit Worten und seltsamen Zufällen umhergeschmissen, sondern Emotionen gezeigt und diese sehr subtil, ohne viele Worte. Geradezu fasziniert sieht man zu, wie viele Mühen das Bauernmädchen auf sich nimmt, welche manchmal gelingen und manchmal nicht. Hier ist nicht von "grossen Taten" die Rede, sondern von ganz "banalen" Sachen wie das Sie extra viel und lange kocht, damit der Dorflehrer gutes Essen bekommt, obwohl sie nicht weiss, ob er selbst es überhaupt essen wird. Oder das das Sie jeden Tag, ohne Wissen des Lehrers, an seiner Schule vorbeigeht, damit Sie seine Stimme hören kann... obwohl sie einen anderen, kürzeren Weg gehen könnte.
Ich persönlich finde diesen Film absolut schön und traumhaft, er handelt von der Liebe und deren Entstehen auf eigene, schöne Weise. Ganz anders als die, wie ich leider sagen muss, oft immens kitschigen Hollywood-Produktionen 'ala Titanic, bei welcher das Schiff und über 1000 Tote zur Kulisse eines Liebespaares wurden.
Es gibt wenige Filme, welche ich uneingeschränkt empfehlen kann. Dieser hier ist einer davon. Ich könnte mir nur vorstellen, dass dieser Film jenen nicht gefällt, die eine Abneigung gegen Asien-Filme haben, Geschichten ohne Action nicht leiden können und/oder nichts mit Filmen anfangen können, die "nur" um Gefühle handeln, denn dann wirkt dieser Film eventuell "langweilig".
Allen anderen kann ich nur raten... ansehen und geniesen. Am Besten mit etwas Zeit, denn dieser Film braucht Anfang's bisschen davon, um sich zu entwickeln, aber das zeichnet u.a. auch wirklich gute Filme aus. Nicht, wie sie am Anfang wirken, sondern später und vor allem nachdem man den Film gesehen hat.
Farewell,
Deuteronomy.
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