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Heimsuchung. Ein Schauspiel für fünf Personen
 
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Heimsuchung. Ein Schauspiel für fünf Personen [Gebundene Ausgabe]

Thomas Brussig
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auge um Auge, Zahn um Zahn - Zillus, Keks und Schulle, drei ehemalige Rockmusiker aus der DDR, haben sich in ihren Schicksalsfäden verstrickt. In einer hessischen katholischen Kirche suchen sie Zuflucht; einer der drei ist angeschossen. Die herbeigeholte Ärztin verbindet die eine Wunde, aber viele Narben brechen auf. Die Begegnung dieser Menschen aus West und Ost wird zu einer Orgie von Angst und Hass, die tödlich endet.
Als Pfarrer Eberti ein Bild von Clint Eastwood in Rächerpose über das Portal seiner Kirche hängte, ahnte er nicht, wen er mit dem Slogan "Komm in die Kirche!" anlocken würde: drei junge Männer, ehemalige Rocksänger. Einer, "Schulle" mit Spitznamen, ist schwer verletzt, angeschossen. Die drei haben Rache geübt und fürchten das Gesetz. Sie schleppen die Vergangenheit mit sich herum, die verlorene Jugend im Osten, einen durch Verrat vereitelten Fluchtversuch, die Zeit im Gefängnis, die Unfähigkeit, in der neuen Zeit von vorn zu beginnen. Was sie jetzt brauchen, ist ärztliche Hilfe, um jeden Preis. Der Pfarrer schafft eine Ärztin herbei, die beiden werden zu Geiseln. Lebenswelten prallen aufeinander: der Hochmut der Ärztin, für die der Osten schon immer ein Ausbund von Elend und Bedrohung war, das leere Liebesschwadronieren des Pfarrers und der aggressive Ohnmachtstaumel der jungen Männer. Einen Ausweg gibt es nicht, nur Schüsse, endgültige diesmal. Thomas Brussig, der in seinen Romanen mit sarkastischem Witz oder befreiendem Humor von der DDR-Vergangenheit Abschied genommen hat, weiß, daß sich eine solche Zeit nicht einfach weglachen lässt. In seinem Stück wird die Stätte der Versöhnung zum Tribunal: Verständigung findet auch am Ende der neunziger Jahre nicht statt, verzweifelte Monologe überschreien die Sprachlosigkeit.
Thomas Brussig, 1965 in Berlin geboren, wuchs im Ostteil der Stadt auf und arbeitete nach dem Abitur u.a. als Möbelträger, Museumspförtner und Hotelportier. Er studierte Soziologie und Dramaturgie und debütierte 1991 unter Pseudonym mit einem Roman. 1996 erschien sein in zahlreiche Sprachen übersetzter und auch als Bühnenfassung erfolgreicher Roman "Helden wie wir". 1999 erhielt er - zusammen mit Leander Haußmann - den Drehbuchpreis der Bundesregierung.

Klappentext

Zillus, Keks und Schulle, drei ehemalige Rockmusiker aus der DDR, haben sich in ihren Schicksalsfäden verstrickt. In einer hessischen katholischen Kirche suchen sie Zuflucht; einer der drei ist angeschossen. Die herbeigeholte Ärztin verbindet die eine Wunde, aber viele Narben brechen auf. Die Begegnung dieser Menschen aus West und Ost wird zu einer Orgie von Angst und Haß, die tödlich endet.

Über den Autor

Thomas Brussig, 1965 in Berlin geboren, wuchs im Ostteil der Stadt auf. Er studierte Soziologie und Dramaturgie. 1995 erschien bei Volk & Welt sein in zahlreiche Sprachen übersetzter und auch als Bühnenfassung erfolgreicher Roman Helden wie wir. Sein zweiter Roman Am kürzeren Ende der Sonnenallee (Volk & Welt 1999) wurde gleichfalls zum Bestseller und der Film Sonnenallee, für den er das Drehbuch geschrieben hat, zum erfolgreichsten deutschen Film 1999. Thomas Brussig lebt in Berlin.
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