Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Film beginnt sehr atmosphärisch und ohne jeden Kommentar aus dem Off. Man sieht einen Eishockey-Spieler beim Anlegen seiner Spieler-Montur, verfolgt mit, wie die Halle für das Spiel präpariert wird oder erlebt die Reaktion der Fans auf ihre Helden mit. Die Kameran wechselt ihre Perspektive immer wieder zwischen Spielern, Fans und Verantwortlichen des Berliner Eishocky-Clubs "Die Eisbären". Pepe Danquart versucht mit seiner Sportdokumentation
Heimspiel aus den Perspektiven dieser drei Protagonisten ein Gesamtbild über den ehemaligen Ostberliner Club zu zeichnen, was ihm auch gelingt.
Was verbinden Trainer, was die Fans mit einem Verein, der genau wie viele von ihnen nicht ohne Probleme die Wendezeit überlebt und in die gesamtdeutsche Bundesrepublik hinübergekommen ist? Ein Club als Identifikationsfaktor für alle Beteiligten? Für die Fans allemal, die meinen, dass das ganze Gefühl des Vereins aus dem Osten kommen würde.
Genau das ist es, was Danquarts Film nicht nur für Liebhaber sportiver Dokumentationen interessant werden lässt. Denn neben stimmigen Aufnahmen -- der Vermittlung der Faszination Eishockey -- bietet Heimpsiel eben auch ein Spiegelbild ostdeutscher Befindlichkeiten. Eine extrem interessante Mischung, oder? --Constanze Quanz
Video Jakob Kurzinhalt
Es klingt wie ein Märchen: Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in der Wendezeiten schwer erschüttert und fast aufgegeben, spielt als "Die Eisbären" inzwischen in der Bundesliga. Oscar-Preisträger Pepe Danquart geht in seinem neuen Film "Heimspiel" dieser aufregenden Verbindung von Sport und Fans nach, dem Phänomen "Eisbären", das ein ungewöhnliches Spiegelbild der deutsch-deutschen Vereinigung ist. Sein "Heimspiel", keineswegs nur für Sportfreunde gedacht, setzt in der brillianten Wiedergabe dieses schnellen und harten Mannschaftsspiels neue Maßstäbe für den Sportfilm.
Movieman.de
Die Dokumentation ist mehr als nur eine Beschäftigung mit dem Thema Eishockey oder dem Fall und Aufstieg eines ostdeutschen Vereins. Vielmehr ist der Film auch eine kleine Bestandsaufnahme deutsch-deutscher Geschichte nach der Wiedervereinigung. Das Thema ist filmisch gut umgesetzt. Ob man eine solche Dokumentation nun unbedingt auf DVD braucht, ist sicherlich eine andere Frage, aber Interessierte werden hier gut bedient. Fazit: Mehr als nur eine Eishockey-Dokumentation
Moviemans Kommentar zur DVD: Diese fast zehn Jahre alte Dokumentation sieht nicht mehr so richtig neu aus. Die Farben sind kalt und trist, passend zum Thema. Dazu kommt ein starker Rauschwert und eine auffällige Kompression, die sich mit Rauschblöcken bemerkbar macht (00:25:09). Der Kontrast ist bestenfalls Durchschnitt und die Schärfe befindet sich unterhalb desselbigen. Bei Haaren, aber auch in Gesichtern und bei Kleidung erkennt man, dass die Detailwiedergabe ein wenig zu wünschen übrig lässt. Die Vorlage selbst weist einige Dropouts auf. Der Ton liegt in Stereo vor und ist ordentlich geworden. Die Sprachverständlichkeit ist hoch, die Umgebung jedoch eher leise, was aber bei einer Dokumentation schon seinen Sinn hat. Bonusmaterial gibt es keines. --movieman.de
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Doku über den Ostberliner Eishockeyclub der "Eisbären" und gleichzeitig eindringlicher Blick auf deutsch-deutsche Absurditäten.
Kurzbeschreibung
Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in der Wendezeit schwer erschüttert und fast aufgegeben, spielt als "Die Eisbären" inzwischen in der Bundesliga.
Oscar-Preisträger Pepe Danquart geht in seinem Film Heimspiel dieser aufregenden Verbindung von Sport und Fans nach, dem Phänomen Eisbären, das ein ungewöhnliches Spiegelbild der deutsch-deutschen Vereinigung ist. Sein Heimspiel keineswegs nur für Sportfreunde gedacht, setzt in der brillanten Wiedergabe dieses schnellen und harten Mannschaftsspiels neue Maßstäbe für den Sportfilm. Genau das ist es, was Danquarts Film nicht nur für Liebhaber sportiver Dokumentationen interessant werden lässt. Denn neben stimmigen Aufnahmen - der Vermittlung der Faszination Eishockey - bietet Heimspiel eben auch ein Spiegelbild ostdeutscher Befindlichkeiten. Eine extrem interessante Mischung!
Produktbeschreibungen
Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in der Wendezeiten schwer erschüttert und fast aufgegeben, spielt als "Die Eisbären" inzwischen in der Bundesliga. Oscar-Preisträger Pepe Danquart geht in seinem Film Heimspiel dieser aufregenden Verbindung von Sport und Fans nach, dem Phänomen "Eisbären", das ein ungewöhnliches Spiegelbild der deutsch-deutschen Vereinigung ist. Sein "Heimspiel", keineswegs nur für Sportfreunde gedacht, setzt in der brillanten Wiedergabe dieses schnellen und harten Mannschaftsspiels neue Maßstäbe für den Sportfilm. Genau das ist es, was Danquarts Film nicht nur für Liebhaber sportiver Dokumentationen interessant werden lässt. Denn neben stimmigen Aufnahmen -- der Vermittlung der Faszination Eishockey -- bietet Heimspiel eben auch ein Spiegelbild ostdeutscher Befindlichkeiten. Eine extrem