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Heimliche Spiele
 
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Heimliche Spiele

 Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

VideoMarkt

Die Stripperin Nathalie genießt die Macht, die sie Aufgrund ihrer Attraktivität auf Männer ausübt. Schnell zieht sie auch Bardame Sandrine in ihren Bann, mit der sie eine tabulose, leidenschaftliche und vorgeblich rein sexuelle Affäre beginnt. Zusammen beschließen sie, neben anderen Geschäftsleuten auch den attraktiven Unternehmenserben Christophe gefügig zu machen und ihn schamlos auszunützen. Bald aber macht das vermeintliche Opfer den beiden Ludern einen Strich durch die Rechnung, demütigt sie und bricht ihnen das Herz.

Video.de

Nach "Weiße Hochzeit" thematisiert Autor, Produzent und Regisseur Jean-Claude Brisseau einmal mehr verbotene Leidenschaften und zerstörerische Beziehungen. Sorgte damals noch Vanessa Paradis für steigenden Blutdruck, sind es diesmal Coralie Revel und Sabrina Seyvecou, die sich der Leidenschaft hingeben. Nicht immer in sich stimmig, dennoch trefflich voyeuristisch inszeniert, spricht das schwül-fesselnde Werk nicht die breite Masse an, sondern sollte insbesondere frankophilen Augenmenschen genüssliche Stunden bereiten.

Blickpunkt: Film

Es ist keine revolutionäre Offenbarung, dass männliche Dominanz zumindest in toleranteren Gesellschaftsformen pure Illusion ist, wenn Frauen ihre sexuelle Macht einsetzen und der Verstand ihrer Beute, sofern er denn vorhanden ist, durch den Instinkt außer Kraft gesetzt wird. Von den selbstzerstörerischen Aspekten der männlichen, aber auch von den Auffälligkeiten der weiblichen Natur fasziniert, blickt Jean-Claude Brisseau schon seit Jahren enthüllend hinter die Matrix.
Ob nun hilflose Herren Schulmädchen verfallen ('Weisse Hochzeit') oder von Teufelsweibern in den Tod getrieben werden ('Engel in Schwarz'). 'Les choses secretès' ist nun der Höhepunkt dieses aufklärenden Feldzugs: ein süffiges, kommerziell durchaus potentes Erotikmelodram über zwei Frauen, die soziale durch sexuelle Macht erreichen wollen. Ein Film, der manchmal provokativ, wahrhaftig, verrückt, in voller Absicht oder unfreiwillig komisch, in jedem Fall aber hypnotisch ist.

Zur Verdeutlichung seines Standpunkts verzichtet Brisseau auf Theoretisieren und eröffnet seinen Film mit einer mehrminütigen Sequenz, in der sich eine nackte Tänzerin wie in einer künstlerischen Theaterperformance auf einer Bühne produziert, bis ein Blitzschwenk den Schauplatz als Strip-Schuppen und das Publikum als erhitzte Voyeure enttarnt. Für Nathalie (Coralie Revel) bedeutet ihr Auftritt Macht und nicht Erniedrigung, was ihr die Bewunderung von Bardame Sandrine (Sabrina Seyvecou) einbringt. Meisterin und Schülerin freunden sich an, fordern sich zu sexuellen Provokationen in der Öffentlichkeit heraus und genießen die Wirkung, die sie auf ihre Beobachter haben. Liebende Frauen sind sie nicht, versichern sie sich, aber sowohl im Hinblick auf ihre Lover wie auch auf ihr Verhältnis zueinander, erweist sich dies als schmerzlicher Irrtum. Radikale Piranha-Mentalität traut Brisseaus Drehbuch nur Christophe, dem jungen und attraktiven Erben der Firma zu, in der sich Sandrine anstellen lässt. Wie ein treuer Hund folgt ihr bald der verliebte ältere Geschäftsführer, obwohl Sandrine auch mit Nathalie schläft, um ihn zu quälen. Der junge Chef aber entpuppt sich im Raubfischrevier als Hai, der beide Frauen demütigt und ihnen schließlich das Herz bricht.
Schlüssig konstruiert ist der Film in seiner Handlung nicht und wirkt in seinen Sexszenen mitunter, als hätte sich Emmanuelle in eine Mätressengeschichte an den Hof degenerierter römischer Kaiser oder französischer Könige verirrt. Doch hinter den lesbischen, heterosexuellen oder auch inzestuösen Tableaus entlarvt Brisseau das bürgerliche Glück als Tarnung oder Triebumleitung für unterdrückte Sehnsüchte. Und verdeutlicht zudem, dass sexuelle Macht nur von Persönlichkeiten radikal und für sie selbst folgenlos eingesetzt werden kann, die den Menschen in sich ausgelöscht haben. Weil das noch die Minderheit zu sein scheint, gibt es also noch Hoffnung. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Erotisches Melodram über zwei Freundinnen, die ihre sexuelle Macht kompromisslos für ihren sozialen Aufstieg einsetzen wollen.

Kurzbeschreibung

Sandrine arbeitet in einer Bar. Sie ist fasziniert davon, wie schamlos die Stripperin Nathalie ihre Sexualität öffentlich auslebt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Sandrine begreift, dass sie ihren Körper als machtvolle Waffe einsetzen kann. Die zwei Frauen setzten ihre Erotik bewusst und skrupellos ein, um sozial aufzusteigen. Sie nehmen Stellen in einem großen Bankhaus an, wo sie eine rasante Karriere machen. Mit schmutzigen Tricks und vorgetäuschten Orgasmen bringen sie ihre Vorgesetzten unter Kontrolle. Erst als Christophe, Sohn des Direktors und zukünftiger Chef, auf der Bildfläche erscheint, wird ihr Spiel gefährlich. Denn Christophe akzeptiert nur seine eigenen Regeln ... Die einflussreichen Cahiers du Cinema erkoren die erotische Fabel um Sex und Macht zu einem der zehn besten Filme des Jahres 2002.

Produktbeschreibungen

Sandrine arbeitet in einer Bar. Sie ist fasziniert davon, wie schamlos die Stripperin Nathalie ihre Sexualität öffentlich auslebt. Die beiden Mädchen freunden sich an und Sandrine begreift, dass sie ihren Körper als machtvolle Waffe einsetzen kann. Die zwei Frauen setzten ihre Erotik bewusst und skrupellos ein, um sozial aufzusteigen. Sie nehmen Stellen in einem großen Bankhaus an, wo sie eine rasante Karriere machen. Mit schmutzigen Tricks und vorgetäuschten Orgasmen bringen sie ihre Vorgesetzten unter Kontrolle. Erst als Christophe, Sohn des Direktors und zukünftiger Chef, auf der Bildfläche erscheint, wird ihr Spiel gefährlich. Denn Christophe akzeptiert nur seine eigenen Regeln ... Die einflussreichen Cahiers du Cinema erkoren die erotische Fabel um Sex und Macht zu einem der zehn besten Filme des
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