... aus gekünstelten Sexszenen wie dem merkwürdigen Strip zu Beginn, einigen durchaus erotisch anrührenden Momenten, als Natalie Sandrine zu ihrer eigenen Sinnlichkeit führt ohne sie körperlich zu berühren, einem psychopathischen völlig leer wirkenden jungen Sadisten, der sich in pseudophilosophischen Reden gefällt und ein wenig moralisch reflektierende Gedanken von Sandrine aus dem off ... alles in allem phasenweise ein durchaus passables Sittengemälde der heutigen Zeit, letztlich aber als Film zu gekünstelt und mit zu vielen Brüchen, die zu aprupt kommen, um glaubwürdig zu wirken. Der Film unterhält letztlich doch eher durch die Reize der Darstellerinnen, die aber auch distanziert und plakativ bleiben, als durch schauspielerischen Tiefgang oder einen echten tieferen Sinn ... und wer den Film nur der Erotik wegen kauft, wird ob der eher wenigen und nicht besonders aufregenden erotischen Szenen eher enttäuscht sein.