Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein schöner Abschluss der Trilogie., 11. Juli 2008
Es ist nun bereits einige Zeit her, dass Midge in dem verwilderten Wald auf dem Hügel das kleine Volk getroffen hat. Manchmal hat sie das Gefühl, die Erinnerung daran, wie real alles war, zu verlieren, doch das soll sich legen, als es eines Abends an ihr Fenster klopft. Pegs, das kleine, geflügelte Pferd, ist wieder da und will mit ihr reden. Deswegen trifft sie sich mit ihm in der Scheune, in der sie ihn das erste Mal gesehen hat.
Was Pegs zu erzählen hat, klingt bedrohlich. Das kleine Volk ist in Not, da es auf dem Hügel nicht mehr lange in Sicherheit sein kann. Außerdem sind die Stämme untereinander verfeindet und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Rettung kann der Orbis bringen, ein geheimnisvolles Ding, das das Volk vor vielen Jahren in Celandines Obhut gegeben hat. Celandine ist Midges Urgroßtante. Sie hatte mit der geheimen Welt auf dem Hügel Kontakt, als sie selbst noch ein Kind war. Midge muss also herausfinden, was aus ihr geworden ist und wo der Orbis nun sein könnte. Denn auch wenn das Mädchen nicht weiß, was es mit dem Orbis genau auf sich hat, so ist doch klar, dass sich das kleine Volk ohne seine Hilfe nicht in Sicherheit bringen kann. Also macht sie sich auf die Suche nach der Vergangenheit ihrer Familie und stößt dabei auf eine wirklich Erstaunliches.
Während Midge in ihrer Welt versucht, dem Volk zu helfen, entbrennen im Wald Machtkämpfe von ganz anderer Art. Die einen Stämme wollen unbedingt den Wald verlassen, die anderen sehen in ihm den einzigen Schutzraum, der ihnen noch bleibt. Wie kann der Streit geschlichtet werden? Und kann Midge das Rätsel um den Orbis lösen und das kleine Volk zu seiner Rettung führen?
"Heimkehr ins Elfenreich" ist der dritte und abschließende Band aus der Reihe um das kleine Volk von Steve Augarde. Im ersten spielte, genau wie in diesem, Midge die Hauptrolle. Diese beiden Folgen sind in der Gegenwart angesiedelt. Der zweite hatte Celandine als Protagonistin und seine Handlung liegt deutlich weiter in der Vergangenheit. Beide Bücher waren miteinander verknüpft, da Midge und Celandine eine einzigartige Verbindung zueinander haben. In diesem Band werden beide Erzählstränge zueinander geführt und das auf äußerst unerwartete Weise. Zu viel soll hier nicht verraten werden, um dem Leser die Überraschung nicht zu verderben.
Der Autor Steve Augarde erzählt vom kleinen Volk, das wir uns sofort als zauberhafte Feen und Elfen vorstellen. Das trifft auf seine Figuren aber ganz und gar nicht zu. Sie sind eine völlig eigenständige Kultur und eher wie Menschen zu sehen. Zwar tragen einige von ihnen Flügel, allerdings geht es bei ihnen eher rustikal als magisch zu. Sie versuchen lediglich zu überleben. Was genau sie sind, bleibt im Verborgenen.
Das Ende der Reihe ist ungewöhnlich, kommt jedoch nicht ganz unerwartet. Die eigentliche Entwicklung des kleinen Volkes ist abzusehen. Interessant sind die Berichte der einzelnen Schicksale. So gibt es zum Beispiel zwei Ausreißer, die den Wald verlassen haben, um beieinander sein zu können. Sie müssen in der Welt der Menschen ständig auf der Hut sein und erleben ihre ganz eigene Geschichte. Auch Midges Geschichte berührt den Leser. Gerade am Ende geht der Roman doch sehr zu Herzen. Besonders familiäre Band und der freundschaftliche Halt untereinander spielen eine große Rolle.
Fazit: "Heimkehr ins Elfenreich" ist ein schöner Abschluss der Trilogie. Die Geschichten um Midge und Celandine werden miteinander verwoben und erleben ein gemeinsames Ende. Einige Fragen werden leider immer noch nicht aufgelöst, dafür ist die Familiengeschichte um Midge und Celandine um so rührender.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
wunderschönes Finale, 19. Dezember 2008
Ich kann es kurz machen, weil der liebevollen Beschreibung von "FlyingStyle" nichts hinzuzufügen ist.
Die erwartete Auflösung, die Beziehung zwischen Midge und Celandine wurde wunderschön entwickelt. Die Unruhe der uralten Frau, die verzweifelt nach einer Erinnerung sucht, bevor sie stirbt, hat nicht nur meine Tochter zu Tränen gerührt.
Eine herrliche Geschichte, über die wir noch lange diskutiert haben, fand nun ein versöhnliches Ende, auch wenn manches nicht vollkommen aufgelöst wurde. Aber gerade das ergab so viel Gesprächsstoff und hat das Bewusstsein meines Kindes bereichert. Daher volle Punktzahl - Danke, Steve!! well done!!
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