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Wenn der sensible Franz aus Wien in seiner Eigenschaft als Kunstmaler nicht gerade im Museum die Werke alter Meister kopiert oder mit seiner zänkischen Exfrau um das Besuchsrecht bei der siebenjährigen Tochter streitet, leidet er nicht zu knapp unter einer feindlichen Umwelt mit ihrem aufdringlichen Konsumterror und gedankenlosen Miteinander. Frustriert von einigen Wendungen zum Schlimmeren und unterstützt von einer neuen Freundin, beschließt er, den bewaffneten Widerstand aufzunehmen.
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Ulrich Tukur ist der Rächer der Entnervten in diesem metapherngetränkten Arthouse-Melodram über die Einsamkeit des Individuums in der Moderne im allgemeinen und die Qualen des Ästheten in den Zeiten des kulturellen Werteverlustes im speziellen. In langsamen, den portraitierten Stilleben gleichenden Einstellungen und unter Verzicht auf alle Genrefilm-Ingredienzen folgt der Film dem Protagonisten auf einem zunehmend irreal anmutenden Weg von funktionierenden Teilchen zum gejagten Outlaw. Feine Wahl für den anspruchsvollen Dramenfreund.
Blickpunkt: Film
Wiener Kunstmaler (Ulrich Tukur) beantwortet die Zumutungen einer gedankenlosen Umwelt mit einer phantasievollen Rebellion. Arthouse-Melodram mit fantastischem Anstrich.
Kurzbeschreibung
Franz, ein Kopist im Wiener Kunsthistorischen Museum, lebt getrennt von Frau und Tochter. Seine Arbeit mit den berühmten Gemälden üben enormen Einfluss auf ihn aus: Er entwickelt eine wachsende Sensibilität für im Alltag verborgene Konflikte. Als Franz von seiner Tochter ferngehalten wird, wächst der Druck. Auch die Begegnung mit Mathilde, einer Supermarkt-Angestellten, die er im Museum kennen lernt, kann die zunehmende Verunsicherung und Wut nicht mehr verhindern. Franz reagiert. Eine Eskalation von Konflikten ist die Folge. Schließlich wird er von den Behörden als Verbrecher verfolgt...
Produktbeschreibungen
Franz, ein Kopist im Wiener Kunsthistorischen Museum, lebt getrennt von Frau und Tochter. Seine Arbeit mit den berühmten Gemälden üben enormen Einfl uss auf ihn aus: Er entwickelt eine wachsende Sensibilität für im Alltag verborgene Konflikte. Als Franz von seiner Tochter ferngehalten wird, wächst der Druck. Auch die Begegnung mit Mathilde, einer Supermarkt-Angestellten, die er im Museum kennen lernt, kann die zunehmende Verunsicherung und Wut nicht mehr verhindern. Franz reagiert. Eine Eskalation von Konflikten ist die Folge. Schließlich wird er von den Behörden als