Obwohl das Titelbild so ausschaut: dieser Kalender ist nicht nur für Jäger konzipiert. Im Gegenteil. Der brünstig röhrende Hirsch (ein denkbar schlecht gewähltes Beispielbild!) verleitet beinahe dazu, diesen Kalender als Nicht-Jäger nicht zu beachten. Zu Unrecht.
Im Innenteil verbergen sich wunderbare Tieraufnahmen, die von der Waldmaus über die Schleiereule und den Waschbären bis zum "Großen Langohr", einer Fledermaus, reichen. Der Hirsch ist davon das größte heimische Tier. Vielleicht röhrt er deswegen auf dem Titelbild.
Aber das ist noch nicht alles. Der Wandkalender mit einem etwas größeren Format als DIN A4 überzeugt noch durch andere Werte. Auf der Vorderseite ist wöchentlich eine kurze Beschreibung rechts unterhalb des jeweiligen Tieres abgedruckt, die über Name, Größe, Nahrung und Vorkommen informiert. Links daneben bleibt jede Menge Platz zum Eintragen von eigenen Terminen. Außerdem finden Mondphasen und aktuelle Sternzeichen mit kleinen Symbolen Platz.
Auf der Rückseite der jeweiligen Kalenderblätter (sie sind nicht weiß und leer, wie man vermuten möchte!), ist ein Geburtstagskind der Woche genannt und wird mit einer kurzen Vita vorgestellt. Zudem werden historische Ereignisse erwähnt, die in dieser Woche vor 10, 25, 75 oder noch mehr Jahren geschehen sind.
Abgerundet wird der Kalender auf der Rückseite durch Hinweise auf besondere Tage und Feste in jener Woche, oder andere berühmte Persönlichkeiten, die geboren wurden.
Fazit: Nur für Jäger wäre der Kalender viel zu schade. Die hocken abends auf dem Hochsitz, sind danach müde, und am nächsten Morgen haben sie keine Zeit. Wie heimische Tiere aussehen, wissen sie aus der freien Wildbahn.
Man sollte sich daher vom Titelbild nicht abschrecken lassen. Der Kalender hat tiefe, innere Werte, die sich auf dem ersten Bild nicht zeigen. Leider.