Es ist allgemein bekannt, daß die bunten Fliegenpilze auch mit Beilagen nicht unbedingt bekömmlich sind. Fast jeder kennt auch die teuflische geschmackliche Stärke eines einzigen Bitterpilzes, der aus Versehen in die Pilzmahlzeit ritschte. Doch wie sieht es mit dem falschen Pfifferling, der Ziegenlippe, dem Reitzger und der Morchel aus? Natürlich wird der normalentwickelte, halbwegs glückliche Mensch im Zweifelsfall lieber auf den nicht eindeutig bestimmbaren Pilz verzichten. Doch es kann schon mächtig ärgern, daß immer gerade alles voller nicht eßbarer Pilze steht, während die besten Speisepilze gerade die Saison verschlafen hat. Mit Hilfe dieses Buches muß das nicht so bleiben. Eine kleine praktische Hilfestellung hilft manchmal, den Korb wesentlich eher zu füllen und somit weniger deprimiert aus dem Wald zu gehen. Dabei kann man dann auch noch mit Hilfe der Abbildungen den einen oder anderen Zweifelsfall aussortieren, um die nächste Suche noch unbeschwert in Angriff nehmen zu können. Der enthaltene Faltplan erlaubt dem Leser die Schnellorientierung bzw. kann zur Schnellwiederholung genutzt werden. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)