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Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?: Gewalt und Lust im Namen Gottes
 
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Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?: Gewalt und Lust im Namen Gottes [Taschenbuch]

Alexander Markus Homes
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 344 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 383344780X
  • ISBN-13: 978-3833447808
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 15,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 615.108 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alexander Markus Homes
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Heimkinder: Uns hat man gequält

Der Journalist Markus Homes hat eine Nonne des Ordens interviewt, die bekannte, Kinder im Namen Gottes auf das Schwerste misshandelt zu haben. Auszüge sind im Buch "Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft? Gewalt und Lust im Namen Gottes" nachzulesen. --WESTERWÄLDER ZEITUNG, August 2007

KATHOLISCHE NACHRICHTEN-AGENTUR KNA, Juli 2006

Ein Betroffener rechnet ab

Es sind durchweg schlimme Fälle, die Alexander Markus Homes in seinem neuen Buch "Heimerziehung - Lebenshilfe oder Beugehaft?" schildert. "Schwarze Pädagogik" nennen Experten derartige Formen von Erziehung, die - auch mit Prügel - auf die physische und psychische Erniedrigung von Kindern und Jugendlichen setzen und damit anhaltende traumatische Empfindungen wie Angst, Wehrlosigkeit und Trauer bewirken.


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "Heimerziehung" dokumentiert ein wichtiges Thema, 18. Juni 2006
Von 
Herbert Huber (Wasserburg am Inn, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?: Gewalt und Lust im Namen Gottes (Taschenbuch)
"Heimerziehung" berichtet von Missständen und schweren Verfehlungen in der Unterbringung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen, vornehmlich in Kinder- und Jugendwohnheimen unter christlicher Leitung, meist in Verwaltung von christlichen Orden.

Der Autor berichtet aus eigener Erfahrung und aus Interviews mit zahlreichen, ebenfalls drangsalierten und gepeinigten Kindern. Ein Problem ist, dass viele Vorfälle schon Jahrzehnte zurück liegen. Das ist aus verschiedenen Gründen (Druck von seiten der Kirchen; Justiz; Traumata, ...) verständlich, erleichtert aber die Verteidigung.

"Heimerziehung" hinterlässt einen zweispältigen Eindruck. Es schwankt zwischen "Sachbuch" (S. 3) und "(Tatsachen-)Romanform" (S. 8).

Sind es Einzelfälle oder waren einige Heime Ausreisser oder versagten die Institutionen in voller Breite? Werden besondere Fälle übertrieben dargestellt? Richtig scheint mir, dass die Nachfolger der Verantwortlichen immer noch eher vertuschen und herabspielen wollen.

Der erste, sachliche Teil enthält viele redundante Absätze. Das vermittelt den Eindruck, als ob cirka zwanzig Fälle immer wieder vorgebracht und aufgebauscht würden.

Der angehängte Tatsachenroman bringt nichts Neues und verwässert den Eindruck des ersten Abschnitts. Wenn die geschilderten Übelstände des ersten Abschnitts zutrafen (und was spricht dagegen?), braucht es keine romanhafte Wiederholung.

"Heimerziehung" dokumentiert ein wichtiges Thema. Es ist lesenswert, wenn man zu diesem Thema etwas von Betroffenen erfahren will. Durch Aufbau und Präsentation leider nicht ganz zufriedenstellend.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gewalt und Lust im Namen Gottes! Aber ja!, 15. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?: Gewalt und Lust im Namen Gottes (Taschenbuch)
Wie auch bei seinen anderen Büchern, hat Alexander M. Homes die Heimkinderthematik treffend, sachlich und genauestens recherchiert. Hierbei verzichtet er auf kurzlebige, billige Sensationshaschereien. Er weiß wovon und über was er schreibt! Als ehemaliges Heimkind sind ihm die Erfahrungsberichte, die er in diesem Buch wieder einmal vorstellt, die von den Lebens- und Leidensgeschichten berichten, sehr nahe. Er kennt die Wut und die Ohnmacht dieser systematischen Brechungen, denen Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit, aber auch noch heute und jetzt ausgesetzt waren und sind. Er kennt die eingeprügelte Gottesfurcht und die ständige Angst. Er kennt die Gleichgültigkeit der auf ihre Verantwortung angesprochenen staatlichen und konfessionellen Institutionen, die bis heute - zarte neuerliche Lippenbekenntnisse ausgenommen (?) - nicht begreifen wollen oder können, was sie den ihnen anvertrauten Kindern angetan haben und noch immer antun. Sie lassen die damaligen, an Leib und Seele verwundeten und kaputten Kinder und Jugendliche noch heute spüren, wie unwichtig diese als einzelne Individuen doch waren und sind. Die Unfähigkeit zur Selbsterkenntnis, die ständigen Wiederholungen, dass es "Einzelfälle überzogener Übergriffe" schon mal gegeben habe, die man dem einzelnen verschulden eines Erziehers, eines Ordensbruders, einer Ordensschwester/Nonne zurechnen könnte, aber in der Gänze doch den meist fröhlich aufgewachsenen Kindern unterzuordnen sei. (Auf Fotos lächeln doch die Kinder! Es kann also gar nicht so schlimm gewesen sein!) Konfrontiert man diese frommen Ordensmenschen mit der Vergangenheit, vergeht ihnen ihr Barmherzigkeit und Nächstenliebe, die sie doch ständig predigten. Es wird mit Rechtsanwälten und Gerichtsklagen gedroht. Von übler Nachrede und Rufschädigung wird lamentiert. Mit geballter Kirchenmacht soll der Autor und die, die in den Büchern über ihre Kindheit und ihre Jugend berichtet haben, zum Schweigen gebracht werden. Diese Wahrheit soll keine Chance haben, öffentlich diskutiert zu werden. Alles sei eine große Lüge!

Es werden in diesem Buch Geschehnisse beschrieben, in denen zivile Personen, die nicht einem Orden angehörten, vorkommen. Es waren involviert Menschen, die täglich oder gelegentlich ihren Berufen in den Heimen nachgingen. Sie müssen um die Zustände gewußt haben. Es gab z. B. Lehrer und Lehrerinnen, die täglich in den Heimschulen unterrichteten. Es gab Kinderärzte und Ärztinnen, die die Kinder untersuchten und behandelten. Was wussten sie? Worüber schweigen sie? Sind ihnen die Prügel- und Schlagverletzungen nicht aufgefallen?

In Buchbeiträgen wird über eine seltsame "Spritzen-Therapie" gegen das Bettnässen erzählt. Die damals behandelnde Ärztin wurde mit diesen Beiträgen, vor Drucklegung des Buches, konfrontiert. Der Autor teile ihr mit, dass ihm von den ehemaligen Heimkindern, die diese Erlebnisse schildern, Eidesstattliche Versicherungen vorliegen, die den Sachverhalt dieser merkwürdigen Therapie beschreiben. Diese Frau wußte nichts anderes, als mit der Justiz zu drohen. Sie stellt die Heimkinder, die sich dieser Tortur unterziehen mussten, als Lügner hin. Das könnte noch Folgen haben!

Mich verbindet mit dem Autor Alexander M. Homes das ständige jahrzehntelange Anrennen gegen die Betonmauern dieser basisentfremdeten abgehobenen und arroganten Kirchenfürsten, die im Schulterschluss, mit ihren, ihnen eifrig dienenden politischen Freunden, jedwede Vergangenheitsbewältigung blockieren. Sie scheinen unfähig, ein Gefühl für das, was im Namen der Kirchen an Verbrechen (da gibt es ja einen jahrtausende alten Fundus) gegen die Menschlichkeit (dieser Terminus erscheint mir noch nicht abgegriffen genug!) abgelaufen ist und leider im verborgenen noch heute abläuft, zu entwickeln.

Das Buch arbeitet die Feinheiten der schwarzen Pädagogik heraus, um sie sichtbar zu machen. Dennoch will es auch denen, die nicht in einem Kinderheim der damaligen Prägung waren beschreiben, was hinter diesen geschlossenen, abgeschotteten Mauern und Zäunen tatsächlich geschehen ist.

Möge das Buch ein Nachschlagewerk für pädagogische Wissenschaftler werden! Auch die, die heute ihre *Lippenbekenntnisse* abgeben, sollten genauestens hinein schauen und lesen. Oder die vielen ehemaligen Heimkinder, die den Mut brauchen, um ihre Erlebnisse aufzuarbeiten. Die nach Hilfe suchen, um sich zu artikulieren. Möge dieses Buch einen lauten Hall erzeugen!

In diesem Sinn!

Dirk K. Friedrich
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Massenzerstörung von Kinderseelen, 9. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Heimerziehung: Lebenshilfe oder Beugehaft?: Gewalt und Lust im Namen Gottes (Taschenbuch)
Die Prognosen, die Psychologen für Kinder aus Heimen machen sind bedrückend.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit greifen sie später zu Drogen, sind gewaltbereit, oft auch depressiv und suizidgefährdet und irren als Erwachsene häufig ziellos durchs Leben.

Die traumatischen Episoden, die körperliche und psychische Gewalt, die Ängste, die Demütigungen, die seelischen Wunden, die immer wiederkehrenden Alpträume, die Lieblosigkeit, die Schmerzensschreie, die Aggressivität, die Antipathie, die Abneigung, die Feindseligkeit. die Einsamkeit, die Vereinsamung, die Isolierung, die Unzufriedenheit, der Schwermut, die Niedergeschlagenheit. Die nicht erfüllte Sehnsucht nach Liebe, Innigkeit, Geborgenheit, Bestätigung, Selbstbewusstsein.

Alles wird in diesem Buch beschrieben, was machtgierige, von Gott abhängige (hörige) den Kindern angetan haben. Ich fühle mich zurückversetzt in die 40ziger Jahre als die Ärzte dafür sorgten ganze Bevölkerungsgruppen auszulöschen. Nur diesmal wurde der Besitz des Proletariats in Heime verfrachtet und bis zur Selbstaufgabe durch Schläge und verbale Diffamierungen sofort oder an die Folgen in den Tot getrieben. www.exheim.de

Wenn es noch eine Gerechtigkeit gibt, wünsche ich mir, dass die Verantwortlichen an Ihrem jüngsten Tage die Beichte ablegen müssen!

Die Bibel

DAS ZWEITE BUCH MOSE (EXODUS) 23a-25

Entsteht ein dauernder Schaden, so sollst du geben Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß, Brandmal um Brandmal, Beule um Beule, Wunde um Wunde.

Nur wie können Heimkinder dies umsetzen?
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