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Heimatmuseum [Taschenbuch]

Siegfried Lenz
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, Januar 1981 --  
Unbekannter Einband --  

Kurzbeschreibung

Januar 1981
Mit schweren Brandverletzungen liegt der Teppichwirker Zygmunt Rogalla im Krankenhaus einer norddeutschen Kreisstadt und versucht einem jungen Besucher, dem Freund seiner Tochter, die Gründe für eine unfaßbare Tat zu erklären: Er hat mit voller Absicht das masurische Heimatmuseum in Brand gesteckt, das er selbst unter großen Opfern in Schleswig-Holstein aufgebaut hat, um das Erbe seiner verlorenen Heimat zu retten. Warum? Schicht um Schicht enthüllt er die Motive der Brandstiftung. Er erzählt von der masurischen Kindheit und Jugend, von den Schrecken der beiden Kriege, die seine Heimat zerstört haben, von Flucht und Vertreibung ... »Lenz schreibt keine Heimweh-Literatur: Er unterschlägt nichts. Er begründet den Verlust, sucht in der Geschichte nach den Wurzeln, um daraus Lehren für Gegenwart und Zukunft zu ziehen.« (Horst Bienek)
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Dtv (Januar 1981)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342301704X
  • ISBN-13: 978-3423017046
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 11,9 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.231.163 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Siegfried Lenz gehört zu den wichtigsten Vertretern einer Autorengeneration, die die Zeit des Dritten Reiches und ihre Auswirkungen auf die deutsche Nachkriegsgesellschaft literarisch verarbeitet hat. Seine Romane, allen voran "Die Deutschstunde" von 1968, machten ihn einem internationalen Publikum bekannt und gehören heute längst zum Lesekanon nicht nur an deutschen Schulen. Lenz wurde 1926 in Lyck in Ostpreußen geboren und studierte nach dem Krieg Philosophie, Anglistik und Deutsche Literaturgeschichte in Hamburg. Er war zunächst als Journalist für "Die Welt" tätig, bevor er sich 1951 entschied, als freier Schriftsteller zu arbeiten.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Siegfried Lenz, der am 17. März 1926 in Lyck, einer kleinen Stadt im masurischen Ostpreußen geboren wurde, zählt seit langem zu den bedeutendsten Autoren der deutschsprachigen Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur.

Nachdem Lenz aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, ging er nach Hamburg und studierte Philosophie, Anglistik und deutsche Literaturgeschichte, ehe er 1950/51 als Redakteur für die "Welt" arbeitete. Seit 1951 lebt er als freier Schriftsteller in Hamburg. Bereits mit seinem ersten Roman gelang es ihm, die Kritik und die Leser für sich einzunehmen, und bis heute zeichnet sich Lenz' Werk dadurch aus, daß es menschliche Schicksale und aktuelle gesellschaftliche Fragen auf eine Weise verknüpft, die literarisch ambitioniert die Bedürfnisse breiter Leserschichten nicht vernachlässigt.

Weite Teile des Lenzschen Werkes sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen Problemen (etwa die Romane "Der Mann im Strom", 1957, oder "Brot und Spiele", 1959, einer der wenigen geglückten Sportromane der deutschen Literatur) und mit dem Dritten Reich bzw. seiner Verarbeitung. Zu Lenz' größtem Erfolg wurde dabei der 1968 erschienene Roman "Deutschstunde", der auch internationalen bahnbrechend wurde. Wie der junge Siggi Jepsen darin die Geschichte seines Vaters, eines norddeutschen Polizisten, der es im Nationalsozialismus für seine Pflicht hält, das Malverbot seines Freundes Nansen zu überwachen, erzählt, ist eine bis heute bestechende Demaskierung eines pervertierten Pflichtbegriffs und wurde von vielen als befreiende künstlerische Auseinandersetzung mit diesem Thema verstanden.

Der "Deutschstunde" folgten viele große Romane ("Heimatmuseum", 1978, "Der Verlust", 1981, "Exerzierplatz", 1985 oder "Die Auflehnung", 1994), die Lenz unverrückbar an die Seite der ‚großen' deutschen Gegenwartsautoren wie Heinrich Böll, Günter Graß oder Martin Walser stellten. Sein Werk umfaßt alle literarische Gattungen: Lenz arbeitete für das Theater ("Zeit der Schuldlosen", 1961), schrieb Hörspiele ("Haußuchung", 1967) und Essays ("über den Schmerz", 1997), und für viele Leser ist er nicht zuletzt ein Meister der "kleinen Form". Seine oft humoristisch grundierten Erzählbände wie "So zärtlich war Suleyken" (1955), "Lehmanns Erzählungen" (1964) und "Der Geist der Mirabelle" (1975) belegen dies trefflich.

Siegfried Lenz wurde für sein Œuvre mit zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet, darunter der Gerhart-Hauptmann-Preis, der Bayerische Staatspreis für Literatur, der Thomas-Mann-Preis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und zuletzt, 1999, der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main. Seine Auszeichnungen galten dem literarisch unvergleichlichen Werk, und sie rühmten immer auch das unerschrockene Engagement des Autors.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von euripides50 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In der Persönlichkeitspsychologie unterscheidet man Strebungen "das sollte ich tun" von Strebungen "das möchte ich tun". Mit den Büchern verhält es sich ebenso - bei manchen hat man das Gefühl, man sollte sie endlich lesen, hat aber partout keinen Bock dazu, andere ergreift man mit Lust und liest sie durch in einem Rutsch. Auch auf die Gefahr hin, die große Siegfried Lenz Gemeinde zu vergrätzen, das Buch "Heimatmuseum" gehört ganz sicher nicht in die zweite Kategorie. Dabei zählt es zu den bekanntesten Werken der deutschen Nachkriegsliteratur, es gilt als ein Buch, das man als Mensch auf der Höhe der Diskussion gelesen und verstanden haben sollte. Nur -das ist leichter gesagt als getan. Dreimal habe ich es schon versucht, und jedes Mal sind mir dabei die Füße eingeschlafen, was sicher nur an mir und nicht an Siegfried Lenz lag.
Bei dem nun vollzogenen und auch beendeten vierten Anlauf habe ich die Zähne zusammengebissen und das Buch bis zum Ende gelesen. Nach den ersten siebzig Seiten, wenn man sich erst an die literarische Fiktion der Krankenbetterzählung und den suadahaften Stil gewöhnt hat, zieht einen die Geschichte aber dann tatsächlich mehr und mehr in ihren Bann. Es ist die Geschichte Masurens, der verlorenen Heimat, die hier in ihrer kulturellen und ethnischen Vielfältigkeit in Gestalt einer verschlungenen Familiensaga ausgebreitet wird. Der Roman beginnt damit, dass der gebürtige Masure Zygmunt Rogalla sein geliebtes Heimatmuseum in Schleswig-Holstein niederbrennt und diese zunächst unfassbare Tat einem fiktiven Zuhörer am Krankenbett erklärt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein zärtliches Suleyken mehr 19. Juni 2005
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Zygmund Rogalla, ein Teppichweber und Leiter eines masurischen Heimatmuseums in Schleswig-Holstein, erzählt seine Geschichte.
Soeben hat er "sein" Museum in Brand gesteckt, das er liebevoll im masurischen Lucknow (gemeint ist Lenz' Heimatstadt Lyck/Elk) aufgebaut und unter unvorstellbaren Mühen am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Schleswig gerettet hatte -- das fordert natürlich zu Fragen auf. Diese Fragen stellt stellvertretend für die Leser ein Freund von Rogallas Tochter; er kommt im Roman nicht zu Wort, doch lassen sich seine Fragen anhand von Rogallas Antworten rekonstruieren. Und Rogalla steht rückhaltlos Rede und Antwort.
Diesen Romanaufbau, der die durchgängige Beibehaltung von Perspektive und Sprache nicht des Autors, sondern der erzählenden Figur verlangt, hat Lenz konsequent durchgezogen. Rogalla erzählt also in seiner Sprache von dem, was ihm wichtig war und ist. Und das ist, wie sich herausstellt, nicht die Verklärung der "alten Heimat", sondern er sucht auf seine Art die Wahrheit. Die Wahrheit wiederum wird für ihn repräsentiert von den "Zeugen": den Exponaten, die er in seinem Museum versammelt hat, ohne Ansehen ihrer Herkunft. Er liebte sie, weil sie einen bestimmten Teil des Lebens festhielten; wie ihm schien, für die Ewigkeit. Natürlich drückt Rogalla das in seinen eigenen Worten und seiner Sprache aus, und das macht nicht den geringsten Reiz dieses Buches aus.
Um die Bedeutung seiner "Zeugen" klarzumachen, muss Rogalla weit ausholen. Wenn er kontinuierlich seine Geschichte und damit die seiner Heimat von seiner Kindheit an, ab ca.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von o-o
Format:Taschenbuch
Man wird Siegfried Lenz kaum unterstellen können, dass ihm die Kunst spannenden Erzählens abginge. Die nahezu 700 Seiten "Heimatmuseum" scheinen zwar dagegen zu sprechen, doch ist der Aufbau wohl kalkuliert. Wir haben es hier mit einer extrem asymetrischen Konstruktion zu tun: Dreh- und Angelpunkt bildet die kurze und wirklich spannende Darstellung von Flucht und Vertreibung aus der masurischen Heimat; doch vorher muss man als Leser Geduld und Interesse aufbringen für all die persönlichen Erinnerungen und Rückgriffe in Historie und Mythologie.

"... ah, und ich weiß noch:" so lautet die alle paar Seiten anzutreffende Formel, womit ein weiteres Fenster in vergangene Zeiten aufgetan wird. Es sprengt schier die Buchdeckel und kann auch beim Lesen ganz schön nerven, wenn damit wieder ein neuer Exkurs anhebt. Tartarenstein, ein bellender Bauer mit den Eigenschaften eines idealen Jagdhundes, zu jedem der 92 masurischen Seen eine Legende - so entsteht (manchmal ohne erkennbaren roten Faden) ein wahres Monumentalmosaik. Und das alles, wie man heute sagen würde, politisch korrekt.

Hier läßt sich eindrücklich der Unterschied zwischen 'langweilig' und 'langatmig' erleben. Denn zur Langeweile besteht für aufmerksame Leser keinerlei Anlass. Die detailreichen und sensiblen Schilderungen des Alltagslebens oder von einschneidenden Ereignissen durch Kriege und Nationalismus bieten Zeitgeschichte auf hohem literarischen Niveau. (Wenn auch vielleicht nicht jede Einzelheit historischer Genauigkeit standhält).

Warum aber dieser Roman nicht so richtig ans Herz geht, das dürfte im damit verfolgten politischen Anliegen begründet sein.
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4.0 von 5 Sternen Ein interessantes Buch über Masuren
Nach einem Urlaub in Masuren / Polen habe ich mich für diese Thema interessiert. Es ist ein interessantes Buch und kann es jedem empfehlen, der sich für die Geschichte... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Christa Kiel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wenn ein Museum im Mittelpunkt steht . . .
Siegfried Lenz hat mit seinem Werk "Heimatmuseum" ein Meisterwerk geschrieben.. fesselnde Sprache, vorgetäuschte Dialoge . . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2005 von "dennisulbrich1"
4.0 von 5 Sternen Suleyken ist nicht mehr zärtlich
Zygmund Rogalla, ein Teppichweber und Leiter eines masurischen Heimatmuseums in Schleswig-Holstein, erzählt seine Geschichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2004 von weiser111
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Deutschen Sprache
Siegfried Lenz erzählt die Geschichte des Zygmunt Rogalla, eines masurischen Teppichknüpfers. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2004 von "charlywedl"
1.0 von 5 Sternen Verstaubter Bericht über verstaubte Museumsstücke
Siegfried Lenz hat einen sehr langen, einseitigen und langweiligen Roman geschaffen. Nur eine Person und mit ihr eine Sicht kommt zu Wort: Zygmunt Rogalla, ein fast greiser... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Juni 2002 von Kai Schöne
5.0 von 5 Sternen Geschichte eines masurischen Heimatmuseums
Zu den wenigen Autoren, die in der deutschen Nachkriegsliteratur kontinuierlich als Erzähler hervorgetreten sind, gehört Siegfried Lenz (*1926). Lesen Sie weiter...
Am 1. September 1999 veröffentlicht
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