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Heimat Mars.
 
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Heimat Mars. [Taschenbuch]

Greg Bear
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 781 Seiten
  • Verlag: Heyne; Auflage: 1 (1. Juli 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453133099
  • ISBN-13: 978-3453133099
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,9 x 5,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 913.498 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als die junge Casseia Majumdar gegen Ungerechtigkeiten an ihrer Universität protestiert, ahnt sie nicht, daß ihr künftiger Lebensweg sie immer tiefer in die Politik ihres Heimatplaneten verstricken wird. Ihre Heimat, das ist der Mars im nunmehr 53. Jahr seiner Besiedlung.

In den nächsten Jahren ist sie immer dabei, wenn die Entwicklung des Mars entscheidende Schritte macht. Eine spannende, aber auch ernüchternde diplomatische Mission zur Erde prägt sie ebenso wie die Mitarbeit in der ersten funktionierenden gemeinsamen Mars-Regierung. Sie erlebt den Druck seitens der Erde gegen allzu viel marsianische Unabhängigkeit, aber auch die Schwierigkeiten auf dem Roten Planeten die Zentralverwaltung einzuführen. Die langjährige Herrschaft kleiner selbständiger Gemeinschaften, der sogenannten "Bindenden Gruppen", hat ihre Spuren hinterlassen. Und neben der großen Politik versucht Casseia auch ihr Privat- und Gefühlsleben einigermaßen im Griff zu behalten.

Greg Bears Buch kommt im Gewand eines unterhaltsamen Science Fiction-Romans daher, ist aber zugleich ein sozialkritischer Roman, der die Gefahren bestimmter politischer, sozialer und technologischer Entwicklungen anprangert. Unangenehm etwa die Vorstellung einer Erde, in der mittels Technologie und Therapie die Menschen weitestgehend gleichgemacht wurden. Oder wie Casseia sich überlegt, was nützt die vielpropagierte Meinungsfreiheit, wenn alle die gleiche Meinung haben? Und auch der Mars ist kein Musterplanet: Nur auf den eigenen Vorteil bedachte Gemeinschaften oder der ins diktatorische ausufernde allererste Versuch einer gemeinsamen Führung sprechen Bände. All dies schildert Bear mit einem Blick für Einzelheiten, denen er sich ausführlich widmet. So wird das Buch zwar sehr umfangreich, gerade diese Beschreibungen aber vermitteln anschaulich das politische und private Umfeld von Casseia, dessen Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist.--Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Durch das Terraformen des Mars hat sich die Menschheit eine zweite Heimat geschaffen. Aber zu Beginn des 22. Jahrhunderts tun sich zwischen seinen Bewohnern und den Erdenmenschen bereits schier unüberwindliche Abgründe auf.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Greg Bear in Höchstform 20. September 1999
Wie nur wenige andere SF-Autoren versteht Greg Bear es, mit perfektem Stil, Einzelschicksale in gewaltige Geschehen einzuweben, und die Leichtigkeit mit der die Weltgeschichte Menschen vereinnahmt, zu beschreiben. Schonungslos werde menschliche Schwächen offengelegt, aber dies eingebettet in einer, im SF-Genre ungewöhnlichen, Liebe zu den Menschen.

Mit gutem technischen, bzw. wissenschaftlichem Niveau zeigt der Stil des Buches einen SF-Autor, der endlich mal keine Probleme damit hat, das nicht alle Menschen Wissenschaftler sind. Kein elitäres Buch, aber ein sehr gutes,- von menschlich orientiertem Intellekt geprägt, und einfach sauber konstruiert. Unbedingt empfehlenswert für alle SF-Fans, die immer schon der Meinung waren, das nicht jeder grosse Denker auch gleichzeitig ein guter Schriftsteller ist.

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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
hölzern und langatmig 17. April 2011
Von sky pilot
Bereits auf der ersten Seite wurde ich dann über die physikalischen Eigenschaften des Mars und vieles andere belehrt, das erinnerte mich ein wenig an "Lucky Starr im Asteroidengürtel", aber Asimov ist ja schließlich auch einer der ganz Großen des Genres, oder etwa nicht?
Dann ging's endlich los: Geschildert wird eine mehr oder weniger gelungene Studentenrevolte gegen den wachsenden Einfluß der "Zentralisten" auf die Marsgesellschaft, die vorwiegend in sogenannten "BG's" (bindende Gruppen, ein Art Familienclan) organisiert ist. Als die studentischen Störenfriede schließlich gewaltsam festgesetzt sind, löst sich der Konflikt ziemlich unmotiviert von selbst, und die Oberschurken werden "arm wie Kirchenmäuse" auf die Erde verbannt. Wir halten auf Seite 80, und ein neuer Spannungsbogen ist weit und breit nicht in Sicht. Casseia Majumdar, die Protagonistin, lernt Charles Franklin, einen reichlich exzentrischen Wissenschaftler kennen und lieben, ein Vorgang, den die Heldin mit Worten "... und es schaffte mir großes Vergnügen." der Nachwelt schildert. Überhaupt verdichtet sich während der Lektüre der Eindruck, daß die Schilderung von Gefühlen nicht gerade zu den Stärken des Autors gehört. Die Protagonisten staksen wie hölzerne Puppen durch eine hochtechnisierte Welt und widmen sich ihren Karrieren, was folgerichtig zur Trennung von Casseia und Charles führt. Schließlich, nach der ausführlichen Beschreibung von diversen politischen Intrigen, die genauso uninteressant sind wie die Aktivitäten der Protagonistin, verliebt sie Casseia in einen Menschen namens Ilya Rabinowitsch, den sie schließlich heiratet. Was sich sonst noch zwischen den Seiten 80 und 500 abspielt, kann man getrost vergessen, es sei denn, man steht auf pseudowissenschaftliche Belehrungen und weitschweifige Schilderungen gesellschaftlicher Entwicklungen. Casseia steigt - aus welchen Gründen auch immer - immer weiter auf der politischen Karriereleiter und wird zur engsten Beraterin der Präsidentin Ti Sandra. Die Beziehung der beiden Frauen beschreibt Bear mit zu Herzen gehenden Worten: "Inzwischen liebte ich Ti Sandra wie ein Mutter. Ich nickte, und wir tauschten einen festen Händedruck." Mir kamen regelrecht die Tränen.
Na ja, und als ich schließlich schon mit dem Gedanken spielte, das Buch halbgelesen der Hotelbibliothek anzuvertrauen (manchmal überkommen mich ziemlich sadistische Regungen), passiert überraschenderweise doch noch etwas. Es wird geradezu spannend. Die Gruppe um Charles Franklin macht eine bahnbrechende Entdeckung, und die eifersüchtige Kolonialmacht Erde fühlt sich herausgefordert. Ein dramatischer Konflikt nimmt seinen Lauf ...
Leider hat das Buch nicht 300, sondern 781 Seiten, von denen mindestens die Hälfte völlig unlesbar ist. Der Autor mag das ein oder andere über das "Bell-Kontinuum" oder biogenetische Entwicklungen der Zukunft wissen, aber das allein reicht meines Erachtens nicht aus, um ein fesselndes Buch zu schreiben. Das Schicksal der Protagonisten war mir von der ersten bis zur letzten Seite völlig gleichgültig, weil der Autor sie ausschließlich dazu benutzt, um seine Theorien zu transportieren. Keine von Bears Figuren lebt wirklich und fordert unsere Anteilnahme heraus. Ich habe mich selten so gelangweilt wie bei der Lektüre dieses Buches.
Und diese Langweile schlug sogar noch in Ärger um, als ich mir leichtfertigerweise das abschließende Interview von Uschi Kiausch Mit dem Autor zu Gemüte führte. Was da an Selbstgefälligkeit und politischer Ignoranz über den nichtsahnenden Leser hereinbricht, überschreitet m. E. jedes tolerierbare Maß. Ja, Greg Bear ist ein Name, den ich mir merken vermutlich werde ...
"Heimat Mars" erinnert stark an einige der weniger gelungenen Werke von Asimov und Heinlein und erscheint im Vergleich mit wirklich phantasievollen Büchern des Genres (z. B. Dan Simmons grandioser "Hyperion"-Saga) stockkonservativ und knochentrocken.
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Wer von einem SF Buch auch etwas Science erwartet sollte sich von diesem Buch fernhalten. Zwar ist die Gesellschaft und deren Technik einigermaßen nachvollziehbar beschrieben, das gilt aber nur teilweise für das Verhältnis von Erde-Mars und die Politik innerhalb dieser beiden Gesellschaften.
Reine Fiktion wird das Buch durch die "Super-Theorie" die nach dem ersten drittel zu einem entscheidenden Teil des Buches wird.
Dank dieser vollkommen absurden Theorie und deren pratischer Umsetzung stehen den Helden im Verlauf praktisch unendliche Möglichkeiten zur Verfügung.
Das wäre ja noch nicht so schlimm wenn nicht alle Personen und Gruppen auf diese Entwicklung vollkommen panisch und irrational reagieren würden allen voran Casseia Majumdar.
Ein gutes Beispiel:
Wenn ein Gegner in der Lage ist innerhalb von Sekunden zu jeden Feind vernichten, kann doch kein halbwegs vernunftbegabter Mensch darauf kommen einen Wochenlangen Vernichtungskrieg gegen diesen zu starten oder?
Im diesem Buch scheint sich aber keiner über sowas Gedanken zu machen und derartige Reaktionen werden von allen Personen als selbstverständlich akzeptiert.

Wenn man aber nicht ständig versucht einen tieferen Sinn hinter den Handlungen der Charaktere zu Suchen wird das Buch in einigen Stellen sogar spannend.

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