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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Heimat - da passt einfach alles!, 21. Mai 2008
Eine Kombination, die keine Wünsche offen lässt: die traumhafte, einzigartige Tenorstimme Jay Alexanders, die ausgesuchten Volkslieder, die Arrangements für Sinfonieorchester, die Aufmachnung, das Booklet. Schon lange hat mich keine CD-Produktion mehr so positiv vom Hocker gerissen wie diese. Da steckt wirklich Herzblut drin, das ist eine absolut ehrliche Arbeit, die Jay Alexander da präsentiert. Eine ganz persönliche Hommage an das, was für ihn Heimat ist, und an die Menschen, die ihm nahe stehen. Alexander singt die Lieder nicht bloß, er empfindet sie, macht sie lebendig und mitfühlbar und - aktuell. Die Arrangements für Sinfonieorchester sind im wahrsten Sinne des Wortes geschaffen für diese Melodien und befreien die Lieder aus ihrer betulichen Ecke. Wunderschön klingt das und vermag auch beim Hörer Erinnerungen und Gefühle auszulösen - zumal wir die Lieder doch fast alle kennen. Nur, wo waren sie bis heute? Die Liedauswahl überzeugt, weil der Tenor Alexander zu jedem Stück seine ganz persönliche Beziehung hat. Im aufwändig gestalteten Booklet erzählt er uns davon. Außerdem erfährt man Interessantes über die Entstehung der Lieder und einiges über die Menschen, die am Entstehen und an der Durchführung der CD beteiligt waren. Das vermittelt einem das Gefühl, als ob man bei der Produktion über die Schulter geschaut hätte und alle Beteiligten ein wenig kennen lernen durfte. Schön. Ich kann diese CD nur jedem ans Herz legen.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wunderschön, 25. April 2008
Mit Spannung habe ich auf diese erste, einzigartige Solo-CD von Jay Alexander gewartet. So etwas ist schon lange überfällig" war eine häufige Reaktion, die ich auf die Titelliste von Heimat" gehört habe. Der Tenor mit der einzigartigen Stimme hat damit einen großen Beitrag für das deutsche Liedgut geleistet.
Nach dem Götterfunken" - Erfolg von Marshall & Alexander folgt nun ein Soloalbum, das ebenfalls von Klassik getragen wird. Ich wünsche diesem Album den gleichen Erfolg.
Es ist eine wundervolle Zusammenstellung von vierzehn der schönsten deutschen Volks- und Heimatlieder, die Jay in der St. Laurentiuskirche in Oberderdingen gemeinsam mit dem Melidonie Orchestra und den Aurelius Sängerknaben unter der Leitung von Adrian Werum in Live-Atmosphäre aufgenommen hat. Die meisterhaften Arrangements von Richard Whilds, bei denen die Musik den Inhalt erlebbar macht, haben etwas opernhaftes - von Dramatik (Ich weiß nicht, was soll es bedeuten) bis Geborgenheit (Schlafe, mein Prinzchen).
Man fühlt, mit wie viel Liebe, Sorgfalt und Hingabe sich Jay mit dieser aufwendigen Eigenproduktion seinen Herzenswunsch erfüllt hat.
Die beeindruckend interpretierten Lieder wecken viele Bilder persönlicher Erinnerungen an die eigene Kinder- und Jugendzeit; man findet seine eigene Heimat" und mit dem anspruchsvoll gestalteten Booklet gewährt uns der Ausnahmekünstler ganz persönliche Einblicke in das, was für ihn Heimat" ist.
Dieses Album sollte in keinem CD-Regal fehlen................
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Heimat" - Eine Liebeserklärung, 9. Mai 2008
Es ist schon ein großes Glück, dass wir in einer Zeit leben, in der viele internationale Kulturgüter - durch welche Organisationen auch immer - geschützt sind. Dass es dennoch so manches heimische Kulturerbe gibt, das entweder behutsam gehoben oder sensibel wiedererweckt werden muss, obliegt meist einer Privatinitiative. Der Opernsänger, Tenor und Entertainer Jay Alexander hat sich mit dem Album "Heimat" nicht nur persönlich einen Herzenswunsch erfüllt, sondern erweckt mit der Erinnerung an seine eigene Kindheit und Jugend 14 bekannte Volkslieder zu neuem Leben. Mit dieser Art von "Schatzausgrabung" geht er ganz behutsam um. Allen belässt er die ursprüngliche Melodie, nimmt sie quasi gefühlvoll in den Arm und liebkost sie so empfindsam, dass die Faszination dieser Volksweisen in ihrer originären Kraft spürbar wird. Ob es "Im schönsten Wiesengrunde", das "Heidenröslein" oder "Ännchen von Tharau" sind, die durch den glaubwürdigen Vortrag Alexanders zu anrührenden kleinen "Hörgeschichten" oder zu gesungenen "Farbbildern" werden, das ist schlichtweg beglückend. Er nimmt den Zuhörer mit auf eine Erinnerungsreise, deren Stationen man längst vergessen, ja gar vergangen glaubte, und setzt dabei seine ausdrucksstarke Opernstimme ganz natürlich und dennoch pointiert ein ("An der Saale hellem Strande", "In einem kühlen Grunde", "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" oder "Am Brunnen vor dem Tore"). Erstaunlich und dabei ganz wichtig aber ist sein Respekt vor diesen kleinen "Kulturschätzen", denen er unprätentiös begegnet und ihnen entsprechende Achtung schenkt. Zusammen mit dem Melidonie Orchestra unter der stimmigen, ausgeglichenen Leitung von Adrian Werum erfährt man in den gefühlvollen Arrangements von Richard Whilds auch in den anderen Volksliedern ("Schlafe, mein Prinzchen", "Im Abendrot", "Ich habe den Frühling gesehen") die starke Verbundenheit Jay Alexanders zur Natur, zur Heimat. Regelrecht ins Schwärmen geraten - ob der bezwingenden Atmosphäre - kann man bei "Es waren zwei Königskinder", "Aus der Jugendzeit" oder (und das ist mein persönlicher Favorit) "Der Mond ist aufgegangen". Und wenn dann die Aurelius Sängerknaben Calw, die auch in vier weiteren Liedern zu hören sind, mit "Gott hat alles recht gemacht" die Einspielung a cappella beschließen, weiß man, was dieses Album auszeichnet und so einmalig macht - Seele!
- Clauspeter Koscielny, ORPHEUS Musikzeitschrift -
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