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Meine Heimat Europa: Reisen-Begegnen-Erinnern [Gebundene Ausgabe]

Alfred Biolek , Nahuel Lopez
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

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Ich habe Meine Heimat Europa auf einer Reise in Europa gelesen. Das Reisetagebuch des bekannten Weltenbummlers ist eine unterhaltsame Reiselektüre mit Tiefgang und Alfred Biolek ein sympathischer Reisebegleiter. Wien, Rom, Lissabon und Porto, Paris, London, Athen – diese Städte stehen für das, was Alfred Biolek an Europa fasziniert und ihn als Mensch, aber auch seine Arbeit für das Fernsehen maßgeblich beeinflusst hat. Er habe schon immer ein Leben auf der Überholspur geführt, resümiert Bio, das von Menschen und Medien geprägt ist.

Heimisch fühlt sich Biolek vor allem an Tischen, an denen gut gegessen, guter Wein getrunken und gute Gespräche in geselliger Runde geführt werden – egal in welchem Land und ob im Freien unter Bäumen, bei Freunden zu Haus oder im Restaurant.

Die Reise durch Bioleks Europa und durch seine Vergangenheit beginnt in Wien, wo er während seiner Jungend so oft mit seinen Eltern war, und mit einem Abstecher in seinen Geburtsort Karviná im heutigen Tschechien. Das Wien seiner Kindheit, das sind das Hotel Regina, das ehemalige jüdische Viertel im zweiten Bezirk, das „Theater an der Wien“, Schwammerlgulasch und Serviettenknödel.

Vor Kurzem ist Alfred Biolek 75 geworden, aber der „Ruhestand“ ist nicht sein Ding, genauso wenig wie das Alleinsein. „Ich wollte immer ein guter Gastgeber sein, das war mir wichtig“, erklärt Biolek. Das gilt im Privaten wie für seine Sendungen. Und bei Bio waren Gott und die Welt gern zu Gast.

Namensgeber für „Boulevard Bio“ ist der Boulevard Saint-Germain in Paris. In den Sechziger Jahren tauchte Biolek auf der Suche nach Künstlern für seine ZDF-Sendung „Nightclub“ in das schillernde Nachtleben der Stadt ein. Er begegnete damals Juliette Gréco und Charles Aznavur.

In Porto hat der Weltenbummler ein vom Krieg unversehrtes Stück Europa gefunden und sich in diese Stadt am Ufer des Douro verliebt: „Ich bin ein nostalgischer Mensch. Und hier lebt die Nostalgie“. Biolek blickt gern zurück auf sein Leben, seine Karriere, seine Reisen und seine Freundschaften, wie die zu dem Portweinproduzenten Dirk Niepoort.

Die letzte Station ist Athen: Hier erleben wir Bio ganz privat - in Jeans und weißem Leinenhemd -, denn Griechenland ist für ihn Urlaub und auch ein Stück Heimat, wie der überzeugte Kosmopolit sich am Ende seiner Reise ein kleines bisschen wehmütig eingesteht.

Dagmar Rosenberger

Pressestimmen

„Ein herrliches Buch über einen wunderbaren Menschen - es zeigt uns auch, warum Alfred Biolek die interessantesten Unterhaltungssendungen im Deutschen Fernsehen produziert hat.“ (Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios in Berlin )

„Alfred Bioleks Buch ist ein wunderbares Bekenntnis zu Europa. Seine Notizen nehmen uns mit auf Entdeckungstour durch die europäischen Metropolen. Sie zeigen uns, wie wichtig persönliche Erfahrungen und Begegnungen sind. Offenheit, Neugier, die Freude auf Unerwartetes sind dabei ebenso typisch für ‚Bio' wie seine Fähigkeit, das Erlebte überaus unterhaltsam zu beschreiben. Ein lesenswertes Reisetagebuch vom Grandseigneur des Deutschen Fernsehens.“ (Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister in Berlin )

„Inmitten der verbreiteten EU-Skepsis entdeckt Alfred Biolek die schöne, sinnliche Seite Europas für uns neu. Gerade rechtzeitig! Europa braucht dringend solche Botschafter.“ (Sandra Maischberger, Journalistin und Moderatorin )

Über den Autor

Alfred Biolek wurde 1934 in Karviná geboren und floh 1946 mit seiner Familie nach Waiblingen. Der studierte Jurist begann seine Fernsehkarriere als Assessor im Justitiariat des ZDF, wechselte jedoch schnell in redaktionelle Tätigkeitsfelder und arbeitete bald als Moderator verschiedener Formate. Mit seiner inzwischen über 40-jährigen TVKarriere, mit legendären Fernsehshows wie »Boulevard Bio« und »Alfredissimo« gehört Alfred Biolek zu den prominentesten Persönlichkeiten Deutschlands. Für sein Lebenswerk erhielt er 2008 die Goldene Kamera und im September 2009 den Deutschen Fernsehpreis.

Nahuel Lopez, geboren 1978, war Redakteur der ARD-Sendung „Beckmann“ und Redaktionsleiter des Talkformats "Markus Lanz" beim ZDF. Seit 2007 ist er freier Mitarbeiter der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er lebt und arbeitet als Journalist und Buchautor in Hamburg. Darüber hinaus ist er TV- und Filmproduzent mit eigener Produktionsfirma.
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