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Produktinformation
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Heimisch fühlt sich Biolek vor allem an Tischen, an denen gut gegessen, guter Wein getrunken und gute Gespräche in geselliger Runde geführt werden – egal in welchem Land und ob im Freien unter Bäumen, bei Freunden zu Haus oder im Restaurant.
Die Reise durch Bioleks Europa und durch seine Vergangenheit beginnt in Wien, wo er während seiner Jungend so oft mit seinen Eltern war, und mit einem Abstecher in seinen Geburtsort Karviná im heutigen Tschechien. Das Wien seiner Kindheit, das sind das Hotel Regina, das ehemalige jüdische Viertel im zweiten Bezirk, das „Theater an der Wien“, Schwammerlgulasch und Serviettenknödel.
Vor Kurzem ist Alfred Biolek 75 geworden, aber der „Ruhestand“ ist nicht sein Ding, genauso wenig wie das Alleinsein. „Ich wollte immer ein guter Gastgeber sein, das war mir wichtig“, erklärt Biolek. Das gilt im Privaten wie für seine Sendungen. Und bei Bio waren Gott und die Welt gern zu Gast.
Namensgeber für „Boulevard Bio“ ist der Boulevard Saint-Germain in Paris. In den Sechziger Jahren tauchte Biolek auf der Suche nach Künstlern für seine ZDF-Sendung „Nightclub“ in das schillernde Nachtleben der Stadt ein. Er begegnete damals Juliette Gréco und Charles Aznavur.
In Porto hat der Weltenbummler ein vom Krieg unversehrtes Stück Europa gefunden und sich in diese Stadt am Ufer des Douro verliebt: „Ich bin ein nostalgischer Mensch. Und hier lebt die Nostalgie“. Biolek blickt gern zurück auf sein Leben, seine Karriere, seine Reisen und seine Freundschaften, wie die zu dem Portweinproduzenten Dirk Niepoort.
Die letzte Station ist Athen: Hier erleben wir Bio ganz privat - in Jeans und weißem Leinenhemd -, denn Griechenland ist für ihn Urlaub und auch ein Stück Heimat, wie der überzeugte Kosmopolit sich am Ende seiner Reise ein kleines bisschen wehmütig eingesteht.
Dagmar Rosenberger
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