Dieses 222 Seiten starke Lexikon im Taschenbuch-Format
bietet einen erstaunlichen Querschnitt zu den häufigsten körperlichen und seelischen Anliegen, denn:
Michael Gienger hat es es geschafft, genau DIE Symptome, Krankheiten und "Defizite" in das Nachschlagewerk aufzunehmen, die auch in der Praxis stets angefragt werden! Grandios!
Inzwischen kenne ich das Werk fast auswendig, da ich es schon so lange habe, also:
Auch die alte Ausgabe von 1999, in der die Steine auf den hinteren Seiten fotografisch abgebildet sind.
Es war als rein praktische Ergänzung gedacht, zu den beiden Standard-Werken von Micheal Gienger die ich mit großem Genuss durchgearbeitet habe:
"Die Steinheilkunde" und "Das Große Lexikon der Heilsteine"
Da waren jeweils wunderbare Fotos zu jedem Stein dabei.
Lobenswert erwähnt sei, dass die "Hausapotheke" auch auf die seelische Seite mit Ihren Symptomen eingeht:
Streß, Erschöpfung, Nervösität, Trauer, Alpträume etc.
Und zwar sehr differenziert und professionell!
Unter dem Symptom-Stichwort kann man, was ich als sehr wichtig erachte,
nachlesen, wie z.B. eine Form von Angst gelagert ist und woraus sie resultiert, um so den Stein erster Wahl zu finden!
Und so finden wir diese Differenzierung hier überall,
was ein breites Spekrum umfaßt.
Inzwischen wurden auch neue Steine erforscht, aber diese hier haben sich bewährt und man kann nichts falsch machen.
Diese Differenzierung im Allgemeinen macht dieses Buch zu etwas Besonderem.
Auch bei "Schmerzen":
Klopfend, bohrend, stechend - welcher Stein ist am Besten geeignet?
Das ist Genial!
Auch ein SEHR wichtiger Aspekt ist Folgender:
Dass z.B zwischen Depression und Trauer, sowie zwischen Angst und Depression GANZ KLAR unterschieden wird, denn erwiesenermaßen SIND es verschiedene paar Schuhe -
Also haben wir hier ein ganz wertvolles Nachschlagewerk vor uns:
Von hoher Fachkompetenz nahezu übersprudelnd und detailliert ausgearbeitet.
Ich kann es auch allen Menschen empfehlen, die nicht eintauchen wollen, in Bildungsprinzipien, Kristallgitterlehre, etc.
Sondern die Steine mögen und nur ein Lexikon möchten, wie Steine anzuwenden sind - es kann zu den Hausmittel-Büchern gestellt werden,
der Titel ist Programm:
Keine Fachsprache, keine Fremdworte, ein Praxisbuch und Hilfe auch für den Laien zu 100% verständlich!
Bei Fieber z.B. werden auch andere Hausmittel, die ergänzend wirken, zur Heilung gleich mit vorgestellt.
Etwas mehr zum Thema Steinwasser wäre gerade HIER am richtigen Platz gewesen, die wenigen giftigen Steine hätte man leicht kennzeichnen können, schade, denn gerade in der Praxis hat sich Steinwasser als besonders effektiv erwiesen, sehr stark auch auch bei Kindern, das ist das einzige Manko hier.
Auch, wenn die Herstellung des Amethyst-Wassers der Hildegard von Bingen erklärt ist.
Dafür gibt es jetzt ganze Werke NUR über Steinwasser.
Im hinteren Teil des Buches finden wir eine Kurzübersicht, da werden umgekehrt die Steine den Symptomen zugeordnet und auch die Wirkung von verschiedenen Stein-Formen werden mit Zeichnungen dargestellt und die Unterschiede beschrieben.
Dann geht es noch um die sog. "Signatur",
also im Prinzip um die "Zeichnung" eines Steins, was bei nur bei einigen wenigen Steinen, vorwiegend bei Achaten, die immer anders aussehen, von Bedeutung ist.
Da ist nur etwas Fantasie gefragt: Wenn ich einen Achat vor mir habe, der lauter kleinere Punkte und Kreise aufweist, so ist er sicher für - Augenprobleme geeignet.
(Ein intuitiv gewählter Heilstein, der sich in der geschlossenen Hand gut anfühlt, KANN unter keinen Umständen falsch sein, völlig ausgeschlossen!)
Die Signatur ist, wie gesagt nur bei sehr wenigen Steinen genau zu beachten, und Fantasie, damit sind wir alle gesegnet.
Leicht, aber detailliert und sehr klar in der Beschreibung ist dieses Nachschlagewerk und somit empfehlenswert für alle, die Ihre Steine praktisch, als Unterstützung einetzen möchten.
Für Skeptiker sei gesagt, dass Herr Gienger sehr sensibel schreibt und bei Erkrankungen immer darauf eingeht, dass Heilsteine zwar effektive Hilfsmittel sind, aber stets weist der Autor auf eine vollständige Diagnostik durch Ärzte und/oder Homöopathen hin.
Was der Idealfall wäre: Gingen sie doch bald einmal alle Hand in Hand!