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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Herrlich ironisch und sarkastisch,
Rezension bezieht sich auf: Heilige Scheiße: Wären wir ohne Religion wirklich besser dran? (Taschenbuch)
Dass dieses Buch von vielen Lesern verrissen werden würde, war abzusehen - das Thema ist ein Grund, die Herangehensweise ein anderer. Oder anders ausgedrückt: Wer sich in seinem Fundamentalismus bestätigt sehen will, sollte dieses Buch nicht einmal anfassen. Wer Kirche und Religion kritisch gegenüber steht und den Ton gängiger Kabarettisten wie Hagen Rether mag, kommt dagegen voll auf seine Kosten.Die Autoren verpacken ihre durch und durch gut recherchierte und argumentierte Kritik in eine äußerst unterhaltsame Form, wodurch ihnen eine größere Leserschaft sicher ist als mit einem staubtrockenen Essay - oft genug geben die gut gesetzten Pointen Anlass zum lauten Auflachen. Alle Häme, die sie dafür kassieren, ist haltlos: Die Urheber betonen ausdrücklich, dass jeder glauben soll, was er will, so lange er damit anderen Menschen keinen Schaden zufügt - und die Geschichte des Glaubens und der Religionen ist schließlich voll davon, egal ob Glaubenskrieg oder die Zeugen Jehovas und andere Glaubengemeinschaften, die auch heute noch penetrant versuchen, per Hausbesuch die armen Heiden zu bekehren. Widersprüche in den Auslegungen der Bibel wie auch innerhalb des Buches aller Bücher werden aufgezeigt, zahlreiche Kirchenkritiker kommen zu Worte. Sicherlich vertritt dieses Buch eine klare Position - und es ist klar, dass gerade bei einer solchen Thematik alle jene, die sie nicht vertreten, die Autoren dafür am liebsten in die Hölle jagen würden. Pech aber auch, dass die Autoren nicht an solchen Hokuspokus glauben. Für Atheisten wie mich war dies defintiv eines der gelungensten Bücher der letzten Monate. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
240 von 309 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Der Titel ist Programm!,
Rezension bezieht sich auf: Heilige Scheiße: Wären wir ohne Religion wirklich besser dran? (Taschenbuch)
Kann man auch keinen Stern vergeben? Oder irgendwas im Minus-Bereich?Ich habe mir das Buch für eine Reise gekauft. Nachdem der Frust über das verschwendete Geld beim Kauf sich gelegt hat (in jedem Urlaub schafft man ja ehrlicherweise Sachen an, die man eigentlich nicht braucht) stieg der Ärger über die verschwendete Zeit beim Lesen und darüber, mit wie wenig Ahnung und mit wie viel Dummheit man in Deutschland ein absolut ungerechtfertigtes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit erreichen kann. Im ersten Backpacker-Büchercafe habe ich das Teil ins Tauschregal gestellt. (Ohne ein anderes zu nehmen. Auf dem Schild dort stand, die Bücher sollten idealerweise etwa gleichwertig sein. Dieses Buch ist fair nicht tauschbar.) Das Wegstellen war ein wunderbares Gefühl, begleitet einzig vom Hauch eines schlechten Gewissens, weil es nun wohl noch irgendjemanden geben wird, der damit auf seiner Reise vielleicht die gleiche schlechte Laune hat, wie ich. Was ist aus der allzeit geltenden Verhaltensempfehlung nach Dieter Nuhr geworden: 'Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Fresse halten!'? Warum noch ein Buch schreiben? Besonders viel Tiefgang hatten die ersten beiden Bücher ja auch nicht und damit konnte man auch bei dem hier von Anfang an nicht rechnen. Aber gar keine Erwartungen noch zu enttäuschen, das muss man erstmal hinkriegen. Was für eine Grütze da zusammengeschrieben ist?! Laut Einband stellt das Buch eine Frage. Naiv sollte man annehmen, einer Frage im Titel folge eine Antwort im Werk? Oder wenigstens der Versuch?! Ähm ... nein! Was es gibt ist eine Meinung. Und zwar genau EINE! Die der Autoren. Die haben ja in den ersten beiden Büchern wenigstens noch stellenweise sympathisch gewirkt. Aber spätestens bei diesem Buch schämt man sich einfach nur pausenlos für die Autoren und fühlt mit denen mit, über die dort hergezogen wird. Dafür muss man als LeserIn selbst absolut keinen Bezug zu Religion oder Spiritualität haben. Es reicht ein gesundes Maß an Toleranz, was ja meistens zu der Einsicht reicht, dass Menschen schon mal in einer Kirche gewesen sein oder eine Halskette mit einem Kreuz-Anhänger besitzen können und trotzdem weder schwer verhaltensgestört noch psychisch auffällig sein müssen. Religionskritik ist sicher richtig. Aber was hier zu Papier gebracht wurde, ist weniger Kritik als eine Aneinanderreihung herablassender Beleidigungen von allem, was zu tolerieren die so aufgeklärten alles (besser) wissenden Schreiber mit ihrer modernen Weltoffenheit offensichtlich nicht die Größe haben. Noch armseliger ist die Art und Weise, wie da, laut Covertext 'unter die Lupe' genommen wird. Dämliche Wortspiele (ja, sicher war jedes einzelne ausgefeilt und sollte preisverdächtig originell sein) reihen sich an unangemessene Vergleiche und eine Ansammlung von nacherzähltem Welthalbwissen, das zu nichts taugt, es sei denn, man möchte mit dem Widerkäuen gefühlter Mehrheitsmeinungen Geld verdienen. Gut, da kann man dem Leser jetzt Humorlosigkeit unterstellen. Aber mal ehrlich, wenn ich ein Buch kaufe, das mit den Prädikaten 'witzig, intelligent...' beworben wird und ich von Seite 1 bis Seite 256 nicht ein einziges Mal auch nur schmunzeln muss und wenn ganz offensichtlich thematische Defizite mit respektloser Hochnäsigkeit weggeschrieben werden müssen, dann kann ich das nicht witzig finden und gleich gar nicht intelligent. Ich bin normal jemand, der sich auch durch Bücher kämpft, die mich erstmal nicht so umhauen, aber das hier ist das Übelste, was ich überhaupt mal zwischen zwei Buchdeckeln auszuhalten hatte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Den Blickwinkel wechseln, ein Tipp für entschiedene Christen.,
Von Grodoo (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Heilige Scheiße: Wären wir ohne Religion wirklich besser dran? (Taschenbuch)
Der sehr provokante Titel fordert natürlich heraus, vor allem wenn man selbst als Christ lebt, zur Bibel steht und Gott in allen Dingen vertraut. Wenn man sich auf die Lektüre einlässt wird es jedoch sehr schnell unglaublich interessant und spannend.Was die Autoren geschrieben haben ist nämlich ein Querschnitt der Meinungen und Gedanken die unsere entkirchlichte Gesellschaft zu Gott und seinen Gemeinden hat. Für einen "Insider" oft erschreckend und zugleich erhellend. Man versteht viel besser, weshalb so viele Menschen keine Relevanz darin sehen zur Kirche zu gehen oder sich anderweitig um Glauben zu bemühen. Sehr oft vorkommende Irrtümer zu Glaube und Religion werden hier deutlich und Ursachen und Wirkung wird klar. Mir hat das Buch mit seinem schonungslosen Blick von außen auf uns Gläubige und unsere Gemeinden sehr deutlich gemacht, wie sehr Menschen nach dem eigentlichen Sinn ihrer Existenz und einem Gott, der sich für sie interessiert suchen. Und wie kläglich große Teile der Kirche(n) dabei versagen die Gute Nachricht in unserer Generation weiterzugeben. Keiner, der Gott persönlich in seinem Leben kennengelernt hat und deshalb an ihn glaubt, wird durch die Lektüre dieses Buches seinen Glauben verlieren. Dafür gewinnt man aber einen Eindruck wie dringend die Menschen darauf warten, dass ihnen von jemanden die freimachende Botschaft Gottes gebracht wird. Ein Weckruf für alle engagierten Christen sich nicht nur in den eigenen Strukturen und Kreisen zu leben sondern im offenen Kontakt mit den Außenstehenden das vorherrschende Zerrbild Gottes und die Vorurteile gegenüber christlichen Organisationen durch das eigene Zeugnis und die tätige Liebe zu überwinden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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