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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schlecht recherchiert, 12. Januar 2006
Von Ein Kunde
Die drei britischen Autoren vertreten in diesem Buch die These, Berenger Sauniere, der Priester eines französischen Pyrenäendorfs, hätte Ende des 19. Jahrhunderts Beweise dafür entdeckt, daß Christus die Kreuzigung überlebte und mit Maria Magdalena eine Dynastie begründete, die bis heute fortbesteht. Die Merowinger sollen mit jener Dynastie identisch sein und das Vorbild für den Heiligen Gral abgegeben haben. Es geht um alte Pergamente, die in der Dorfkirche gefunden wurde und nicht zuletzt um ein Gemälde Nicolas Poussins, das ein Anagramm und einen Schlüssel zu einem Schatz enthalten soll. Leider gibt es in diesem Buch keinen roten Faden und kein erkennbares Konzept. Viele abgeschlossene Kapitel, die in keinem Zusammenhang zueinander stehen. Ob der Priester nun alte Dokumente oder die mumifizierte Leiche Christi fand - die Autoren möchten sich nicht festlegen. Liest man andere und viel bessere Bücher zu diesem Thema wie etwa »Das größte Geheimnis der Templer« (Oliver Deberling) bemerkt man schnell, wie wenig Substanz die Thesen der Briten haben. Weder stand der Gral ursprünglich mit dem Christentum in Verbindung noch sind die Merowinger Nachkommen Christi. Auch die Entdeckung des erwähnten Priesters hatte offensichtlich andere Hintergründe, die allerdings nicht weniger faszinierend sind. Insgesamt ist dieses Buch eine Enttäuschung, auch wenn es sich phasenweise ganz spannend liest. Leser, die an fundierten Informationen interessiert sind, sollten sich andere Bücher zu diesem Themenkomplex kaufen.
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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Interessant zu lesen, aber wo liegt die Wahrheit........, 11. Dezember 2006
ich habe mir einmal die Mühe gemacht alle Rezensionen durchzulesen und von denjenigen, die dieses Buch so niedermachen, auch die Rezensionen zu anderen Büchern zu lesen. Dabei ist auffällig dass diese Leute anscheinend nur Bücher lesen mit dem Thema Kirche, Christentum, Jesus.....usw., genauso fällt ins Auge dass alle Bücher die sich gegen den gängigen katholischen Glauben richten gnadenlos als Schwachsinn abgestempelt werden. Man bekommt den Eindruck dass da Leute am Werk sind die man nur noch als Hardcore-Katholiken bezeichnen kann oder aber der kath. Kirche, warum auch immer, hörig sind. Sollten da etwa irgendwelche Bedienstete der Kirche am Werke sein, so meine persönliche Verschwörungstheorie oder gab es irgendwo besonders große Scheuklappen im Sonderangebot. Dieses Buch, das als Grundlage für Dan Browns Bestseller Sakrileg herhalten mußte ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluß nur kann man das auch von der Bibel nicht behaupten. Ist wirklich alles was der Kirche nicht in den Kram passt nur dummes Zeug, ich glaube es nicht. Genau das aber ist der springende Punkt, der Glauben. Glaube ich das, was mir von Geburt an von Eltern, Schule und Kirche gebetsmühlenartig eingeimpft wurde oder bin ich noch in der Lage offen an Dinge heranzugehen die nicht so ganz ins anerzogene Weltbild passen, ganz gleichgültig ob richtig oder falsch. Es wird zu diesem Thema immer Leute geben die A sagen und es wird welche geben die B sagen, bewiesen ist gar nichts, weder in die ein, noch in die andere Richtung. Wenn ich allerdings die bisherige Geschichte der Kirche verfolge, die über viele Jahrhunderte aus Mord und Totschlag bestanden hat, aus Lug und Trug, Intrigen und andere Schweinereien, dann, ja dann fällt es mir schon ziemlich schwer, eine solche Institution als die einzig Wahre anzuerkennen. Deshalb mein Fazit: ohne Vorurteile lesen und sich selbst eine Meinung bilden.
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30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein so genanntes Sachbuch, 26. März 2006
Beim Da Vinci Code habe ich die in diesem Buch geäusserten Theorien als amüsant empfunden und ich habe Dan Brown bewundert, wie er den Leser mit Halb- und Viertelwahrheiten in seinen Bann zieht. Lincoln et al. erheben aber den Anspruch nicht nur einen Roman zu schreiben, wobei sich zu ihrer Methode Folgendes sagen lässt: 1. Ein Ereignis hat angeblich stattgefunden. 2. Es ist möglich/wahrscheinlich, das es mit diesem Ereignis eine ganz andere Bewandtnis haben könnte. 3. Die Wahrscheinlichkeit wird zum historischen Faktum, wodurch Angaben in irgendwelchen Geheimdokumenten bestätigt sind. Ein typisches Beispiel für diese Methode ist die "Gefällte Ulme von Gisor"; man kann auch die an keiner Stelle näher spezifizierten Prieuré-Dokumente dazu zählen. Noch zwei Bemerkungen zu historischen Fakten: Im Languedoc herrschte im 13. Jahrhundert keinesweges eine damals in Europa einzigartige Kultur und die im Norden konnten nicht einmal ihren Namen schreiben. Man denke nur an die damals in unseren Bereichen verbreiteten Minnesänger und Dichter wie z.B. Wolfram von Eschenbach. Auch die Behauptung, dass die Existenz Jesu als historische Persönlichkeit nicht bewiesen werden könne, trifft nicht zu, siehe dazu Flavius Josephus "Jüdische Altertümer" , XVIII, 3 3 und XX, 9, 1. Zusammenfassend meine ich, dass es sich beim Buch "Der heilige Gral und seine Erben" um eine unterhaltsame Fiktion handelt. Typisch das Werk eines TV-Journalisten, das aber mit historischen Fakten nichts zu tun hat.
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