Der Journalist Hans-Joachim Löwer hat einen außergewöhnlichen Weg gewählt, um mehr über Israel und Palästina zu erfahren: Mit dem Rucksack legte er von Ende Oktober bis Anfang Dezember 2003 zu Fuß 250 km im besetzten Westjordanland und im nördlichen Israel zurück. Übernachtet hat er meist in Privathäusern, selten in Hotels und manchmal sogar unter freiem Himmel. In seinen Reportagen zeichnet er ein genaues Bild der politischen, historischen und emotionalen Situation in dem Gebiet. Die persönlichen Schilderungen Hans-Joachim Löwers handeln vom Leben zwischen den Fronten zweier verfeindeter Welten. Sie sind das augenfällige Gegenteil von offiziellen Pressemeldungen und arrangierten Terminen. Persönliche Aufzeichnungen des Tagtäglichen, nüchtern und gerade deshalb so anrührend. Den Abschluss des Buches bildet eine Chronik von Abraham bis Arafat, die das 4000-jährige Ringen um das Heilige Land dokumentiert.
