Ich komme aus dem Staunen nicht so schnell heraus: Dieser Herr Professor hat eine praxisnahe Ausdrucksweise und in Ursel Schäfer, eine kluge Übersetzerin gefunden. Die äusserst komplexe Thematik der Religionen in ihrem Bezug zum Alltagsleben (Wirtschaft & Politik)einerseits und die Verknüpfungen zum Missionseifer andererseits, scheinen mir akribisch recherchiert zu sein. Die Quellenangaben belegen einiges und doch bleibt noch vieles offen: Als 'wiedergeborener' Christ, habe ich die beschriebenen 'Gesetzmässigkeiten' von Fundamentalistischen- und Pfingstlerkreisen, an Leib und Seele erfahren. Meine Schlussfolgerung: Die Heilige-Einfalt ist Kernbotschaft des Neuen Testaments (Bergpredigt). Die Rolle des Heiligen Geistes ist und bleibt die eigentliche 'Nabelschnur' für den lebendigen Christen. Das Wissen um die Kultur einer Religion (Wozu, Wem soll sie dienen)bleibt unerlässlich in dieser Zeit und Welt. Doch hier denke ich an das 'Wissen' das in den Briefen des Theologen Paulus, immer wieder benannt wird. Wissen, das aus der Erfahrung einer lebendigen Beziehung mit dem lebendigen Gott, herausgewachsen ist.