... sondern wie ich eigentlich "gute" Indianergeschichten liebt (also nicht die mit dem typischen "Edler Wilder" Klischee), kann man dieses Buch nicht mehr weglegen, sobald man erstmal angefangen hat, es zu lesen.
Dieses Buch ist BEIDES - eine gute, sogar eine sehr gute Indianergeschichte UND ein äußerst spannender Krimi!
Und noch dazu in einer leichten, geradezu beflügelten, äußerst amüsanten Art und Weise geschrieben. Es stimmt wohl doch: Indianer (und das ist die Autorin ja) sind doch die besseren Geschichtenerzähler.
In der Tat ist die Story von "Der Heiler vom Roten Fluß" so toll, daß man über die kleinen (wirklich winzigen) geschichtlichen bzw. orthografischen "Fehler" absolut hinwegsehen kann. Und Tay-bodal ist ein solch sympathischer Held - weil er eben nicht perfekt ist - daß man ihn einfach lieb gewinnen MUSS.
Ich hätte nicht gedacht, daß sich hinter diesem Cover (sieht eher nach Kinderbuch aus, was es ganz bestimmt nicht ist), ein solch guter Inhalt verbirgt.
Absolut empfehlenswert!!!!