Der Kriminalfall ansich ist gut und flüssig geschrieben. Die Auflösung steht dem Fall nicht nach.
Ein Chemiestudent wird ermordet aufgefunden. Daraufhin werden seine kriminellen Verwicklungen und die familiären Verhältnisse aufgedeckt, die sich als sehr kompliziert und verwickelt darstellen. Dazu kommen alte berufliche Aufgaben des Vaters, einem renommierten Mediziner, die die Familie erschüttern und den Fall schwierig gestalten.
Der Mord an den Studenten bleibt natürlich nicht der Einzige.
Wie gesagt der Kriminalfall ist gut geschildert und wird logisch aufgelöst.
Die Startschwierigkeiten des Kriminalrats, der gerade erst seine Tätigkeit in Heidelberg aufgenommen hat, sind auch logisch (Umzug, neue Kollegen, Schulwechsel seiner 13- jährigen Zwillingstöchter, Trauer wegen des Todes seiner Ehefrau vor gerade 11 Monaten).
Aber muss dazu tatsächlich noch eine Affäre mit der Frau seines Chefs geschildert werden. Ich denke, dass hätte nicht sein müssen. Dann wären halt nur 210 Seiten anstatt 256 herausgekommen.
Und deswegen sind es bei mir nur 4 Sterne, da mir das zu überladen ist, was sich übrigend in den nächsten Büchern nicht ändert.
Leider, denn der Schreibstil des Herrn Burger ist hervorragend !!