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Heidelberger Spieleverlag LTD003 - Die Akte Whitechapel Brettspiel
 
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Heidelberger Spieleverlag LTD003 - Die Akte Whitechapel Brettspiel

von Heidelberger Spieleverlag
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Hinweise und Aktionen

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Produktmerkmale

  • Sprache Spielanleitung: DE
  • Spieldauer: ca. 90-120 Minuten
  • Autor: Gabriele Mari & Gianluca Santopietro
  • Semikooperatives Spiel: Bis zu vier Ermittler müssen versuchen, den Ripper vor Vollendung seiner Mordserie zu stoppen.

Details
Modell:LTD003
Anzahl Spieler:2 bis 6 Spieler
Batterien notwendig :Nein
Batterien inbegriffen :Nein

Produktinformation

  • Größe und/oder Gewicht: 50 x 30 x 10 cm
  • Produktgewicht inkl. Verpackung: 200 g
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 Monate und älter
  • Modellnummer: LTD003
  • ASIN: B004QF0UNM
  • Im Angebot von Amazon.de seit: 3. März 2011
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.057 in Spielzeug (Siehe Top 100 in Spielzeug)

Produktsicherheit

Für dieses Produkt gibt es folgende Sicherheitshinweise
  • Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet

Produktbeschreibungen

Empfohlenes Alter ab Monate
Hersteller Heidelberger Spieleverlag
Hersteller-Artikelnummer
veröffentlicht am 31.03.2011
Abmessungen
Gewicht

Wird oft zusammen gekauft

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Parsec TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Haltbarkeit:    Pädagogisch wertvoll:    Spaß:   
DIE AKTE WHITECHAPEL ist ein Deduktionsspiel, in welchem es thematisch um die Jack The Ripper Morde aus dem Jahr 1888 geht.

Die Aufmachung ist meiner Ansicht nach exzellent - sowohl der Spielplan wie auch die Komponenten sind in sehr stimmigen "Gaslicht-Jack-The-Ripper" Flair designt (teilweise sogar mit authentischen Fotos der Ermittler), die übersichtliche Anleitung ist sehr gut geschrieben, Fragen und Unklarheiten waren auch beim ersten Spiel keine vorhanden. Die Regeln sind jederman schnell erklärt, die Mechanismen gradlinig und das Spiel sehr zügig... und trotz allem ist DIE AKTE WHITECHAPEL ein durchaus komplexes Spiel, dessen einfache Regeln eine große Bandbreite von Vorgehensweisen für beide Seiten zulassen!

Schon beim Betrachten des Spielplanes wird eines sofort klar: ein großer alter Herr unter den Deduktionsspielen, das altbewährte "Scotland Yard" (Spiel Des Jahres 1983) stand hier Pate, und das Grundprinzip von DIE AKTE WHITECHAPEL ist jedem, der diesen Klassiker kennt, rasch erklärt. Allerdings: DIE AKTE WHITECHAPEL hat dieses erprobte System massiv erweitert und um viele neue Ideen bereichert.

Grundsätzlich läuft das Spiel ziemlich gradlinig ab: ein Spieler spielt Jack The Ripper, die anderen Spieler verkörpern die Ermittler, welche ihn jagen und zur Strecke bringen sollen. Jack The Ripper gewinnt, wenn er es schafft, 5 Morde zu begehen und jeweils nach jedem Mord in sein Versteck zurückzukehren. Im Gegensatz zu den ihn jagenden Polizisten zieht der Ripper versteckt über den Spielplan, welcher das Straßengewirr von Whitechapel zeigt.

Jack war wie geschrieben erfolgreich, wenn er nach den jeweiligen Morden (den "canonical five" der Ripperopfer) hintereinander vom Tatort sicher in sein vorher bestimmtes und im ganzen Spiel gleichbleibendes Versteck gelangen kann. Anders als z.B. bei "Scotland Yard" zieht der Ripper also nicht einfach nur planlos über das Feld, sondern er muss immer wieder einen geheimen Punkt erreichen - und somit können ihn seine Jäger sowohl verfolgend fangen wie auch ihm den Weg zu seinem Versteck abschneiden. Die Verfolger können durch Hinweise und Ermittlungen (auch ein starkes Element, welches elegant eingebaut wurde und z.B. bei "Scotland Yard" fehlte) natürlich immer besser einschätzen, wo sich Jacks Versteck befinden muss, und dadurch eine regelrechte Fahndung aufbauen - das Spiel wird also laufend für den Ripper schwerer und für alle Beteiligten spannender.

Nach fünf Partien muss ich sagen, das mich DIE AKTE WHITECHAPEL durchaus begeistert hat. Das Spiel ist anspruchsvoll, hat aber einfache und gradlinige Regeln. Es ist enorm spannend und lässt jede Menge Raum für Taktiken und Ideen (die wasserdichte Taktik haben wir noch nicht gefunden), und gerade als Jack The Ripper schwitzt man so manches Mal Blut und Wasser...

Stark ist außerdem, wie gut es gelungen ist, die historischen Rippermorde als Thema des Spieles zu integrieren. Wer sich ein bischen für die Thematik interessiert wird feststellen, dass beispielsweise neben Frederik Abberline auch Ermittler wie George Lusk vorhanden sind, der Goulston Street Graffitti eine Rolle spielt und auch das umstrittene "Double Event" in das Spiel eingebaut ist. Selten habe ich ein historisches Spiel gespielt, welches so elegant historische Fakten und Spekulationen einem Spielgerüst angepasst hat.
An dieser Stelle vielleicht noch ein Hinweis: der ein oder andere könnte bei diesem Spiel von der Tatsache abgeschreckt werden, dass Jack The Ripper (wer immer er auch war) eben ein real existenter Serienmörder war, seine Morde hier Thema des Spieles sind und ein Spieler eben diesen Mörder verkörpert. Ich für meinen Teil habe hiermit keine Probleme (genauso wenig, wie mich andere Spiele mit historischem Hintergund, seien es bespielsweise zum 2. Weltkrieg oder zu den napoleonische Kriege, irgendwelchen moralischen Rechtfertigungszwängen unterwerfen), da ich denke Realität und Spiel trennen zu können und das vorliegende Spiel den Ripper nun auch nicht glorifiziert. Wer aber ein wirklich "harmloses" Spiel für den familiären Spieleabend in trauter Runde sucht mag den eingangs genannten Fakt dennoch kurz durchdenken.

Alles in allem: ein sehr spannendes und unterhaltsames Spiel, welches bei uns für einige sehr harte Abende in Whitechapel gesorgt hat. Wer ein aufregendes Deduktionsspiel sucht sollte DIE AKTE WHITECHAPEL unbedingt antesten!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Haltbarkeit:    Pädagogisch wertvoll:    Spaß:   
Die Akte Whitechapel ist ein interessantes Deduktionsspiel, das in den Grundlagen an das Spiel des Jahres 1983, 'Scotland Yard', erinnert.

Die Spielmechanik ist eng mit dem Thema, den Ripper-Morden im London des ausgehenden 19. Jahrhunderts verwoben. 5 Detektive jagen Jack the Ripper, der in 4 Nächten nach begangener Untat ungesehen in sein Versteck zurückkehren muß.
Die Detektive sammeln Hinweise auf die Fluchtroute und müssen daraus die richtigen Schlüssen ziehen, um Jack the Ripper entweder zu verhaften oder ihn von seinem Versteck abzuschneiden. Üblicherweise sammeln die Detektive in den ersten beiden Nächten genug Hinweise, um das Versteck von Jack the Ripper mehr oder weniger eingrenzen zu können. Die dritte Nacht enthält mit einem Doppelmord eine Herausforderung an die Detektive, denn nun verdoppeln sich die denkbaren Fluchtrouten, auch wenn das Ziel in etwa bekannt ist. Natürlich kann ein glücklicher Hinweisfund das Netz um Jack the Ripper schnell eng werden lassen...

Das Spiel wirkt für beide Seiten ausgewogen, wobei es besonders für Jack the Ripper aufregend werden kann, wenn etwa ein Detektiv auf dem aktuellen Standort nach Hinweisen sucht und dann nach erregter Diskussion unter den Detektiven diese Erkenntnis zu dämmern beginnt.

Besonders lobenswert ist, daß mehrere optionale Regeln zur Spielbalance (samt Spielmaterial) bereits beigefügt sind, so daß jede Spielrunde entsprechend ihren Erfahrungen das Spiel anpassen kann.

Die Austattung ist gelungen und dem Thema nachempfunden. Trotz der engen Verflechtung mit dem Thema sind die Spielregeln einfach, elegant und schnell erklärt. Die Herausforderung liegt im geschickten Taktieren.

Empfehlen kann ich das Spiel allen gewieften Nachdenkern und natürlich auch allen Scotland-Yard-Nostalgikern.
Nicht auf den Tisch bringen würde ich das Spiel in Runden, in denen Würfelfans in der Mehrheit oder Analyseparalytiker vertreten sind.
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Haltbarkeit:    Pädagogisch wertvoll:    Spaß:   
Kaum ein anderer Kriminalfall wurde so oft als Gesellschaftsspiel umgesetzt, wie die Morde von Jack the Ripper. In "Die Akte Whitechapel" sind Scotland Yard und der berüchtigte Serienmörder erneut zu einem deduktiven Duell angetreten.

Das Spielziel ist altbekannt. Jack the Ripper versucht ungeschoren davon zu kommen, während die Polizei ihn jagt. Spannend ist, wie "Die Akte Whitechapel" dies in ihren Spielmechanismen umsetzt. Beim Auspacken des Spieles fällt zunächst das qualitativ gute Material auf. Besonders der schöne und genaue Spielplan, der den Bezirk Whitechapel von London im Jahr 1888 zeigt. Die Macher haben viel Wert auf historische Genauigkeit gelegt. So kann man fünf der damaligen Ermittler spielen und im Regelheft findet sich eine Zusammenfassung der historischen Ereignisse. Ebenso sind auf dem Stadtplan wichtige historische (Tat-)Orte vermerkt. Selbst die Tatsache, dass Jack the Ripper in einer Nacht zwei Frauen ermordet hat, ist im Ablauf des Spiels verankert. Dadurch, dass es so nah am Thema angesiedelt ist, sollte die für ein Brettspiel ungewöhnlich hohe Altersempfehlung (ab 16 Jahren) beachtet werden.

Wer dies verkraften kann, hat ein unglaublich atmosphärisches und packendes Deduktionsspiel (Scotland Yard lässt grüßen) vor sich. Einer der Spieler steuert die Bewegungen von Jack the Ripper, die bis zu fünf anderen Spieler bewegen die Ermittler. Vier Nächte gibt es, in denen Jack fünf Morde begeht und danach stets versucht zu seinem geheimen Versteck zu gelangen, bevor Scotland Yard ihn erwischt. Das Versteck ist in allen vier Nächten gleich, sodass sich Stück für Stück die Spuren verdichten und man Rückschlüsse ziehen kann, wohin Jack jedesmal verschwindet. Damit das Ganze nicht zu einfach ist, bewegt sich der Mörder natürlich unsichtbar voran. Der Spieler von Jack notiert sich seine Bewegungen geheim auf einem Zettel. Ausgehend vom aktuellen Tatort der jeweiligen Nacht (im Falle der 3. Nacht der Tatort des 2. Mordes) können die Ermittler an den Orten (Zahlenfelder) nach Hinweisen suchen oder versuchen eine Verhaftung vorzunehmen.

Jack hat Wahlmöglichkeiten, wo der nächste Mord passieren soll, außerdem verfügt er über Spezial-Bewegungen wie Kutschen und den Weg durch eine Gasse, um die Ermittler zusätzlich zu verwirren.

Die Regeln sind im Grunde simpel und doch kann das Spiel schnell komplex werden. Wohin ist Jack geflohen? Kann Scotland Yard schnell genug seine Ermittler positionieren, um die Schlinge zuzuziehen? Jemand, der Schwierigkeiten hat sich zu entscheiden, wird bei der Vielzahl an Möglichkeiten, die man besonders als Ermittler abwägen muss, eventuell überfordert sein.

Für ein Deduktionsspiel kann "Die Akte Whitechapel" überraschend spannend werden. In unseren Testspielen ist Jack the Ripper oft nur um eine Haaresbreite entkommen, weil der Ermittler den entsprechenden Ort nur nach Hinweisen abgesucht hat, anstatt mutig eine Verhaftung zu versuchen.

Allerdings besitzt das Spiel einen großen Haken und das ist seine Skalierbarkeit. Jeder der fünf Ermittler hat die gleichen Fähigkeiten. Gemeinsam sollen die Spieler der Ermittler koordinieren, wie sie vorgehen wollen, wozu es auch einen Ermittlungsleiter gibt. Oft genug ist eine Spielfigur aber so weit weg von Jacks möglicher Position, dass man nichts weiter tun kann als seine Figur ein Feld nach vorne zu bewegen. Mit voller Spieleranzahl kann sich das Spiel in die Länge ziehen und jeder einzelne kann nicht viel zum Spielerfolg beitragen. Seine wahre Stärke entfaltet "Die Akte Whitechapel" erst als Deduktions-Duell zwischen zwei Spielern. Als solches kann ich das Spiel auch sehr empfehlen.

PRO: sehr atmosphärisch und spannend
CONTRA: mit mehr als 2 Spielern wird es schwächer

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