Das gute alte Würfelspiel, in dessen Titel ja auch "ärgern" vorkommt und das jeder kennt, ist nun doch in die Jahre gekommen und wirkt im Vergleich zu heutigen Brettspielwelten recht simpel. Doch - wer hätte das gedacht? - mit dieser "Erweiterung" wird aus dem eintönigen Würfeln und Schlagen ein fetziges, lustiges Karten- und Würfel-Glücks-und-Taktikspiel, bei dem ständig neue Wendungen auf dem Spielbrett für Spannung und, ja auch Ärger sorgen. Die witzig illustrierten Karten sprühen zudem vor abgedrehten Ideen, von denen keine zweimal vorkommt (abgesehen von den "Denkste!"-Karten).
Wie geht's? Nach jedem normalen Würfeln und Ziehen nimmt der Spieler eine Karte vom Stapel. Je nach Typ kann oder muss die Anweisung darauf sofort oder später ausgeführt werden. Diese kann einen oder mehrere Spieler betreffen. Und so kommt es, dass plötzlich die Pöppel zu einer Polonaise aufgereiht werden oder einer Geisterfahrer spielt oder es eine "Explosion" gibt oder gar - Gipfel der Bosheiten! - einfach die Farben getauscht werden.
Ich war jedenfalls von dieser Idee sehr überrascht und fasziniert, sodass wir jetzt in der Familie wieder "Mensch ärgere...!" spielen.