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Heidelberger CZ012 - Dungeon Lords
 
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Heidelberger CZ012 - Dungeon Lords

von Heidelberger Spieleverlag
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktmerkmale

  • Spieldauer: lang über 60 Min
  • Warnhinweis: Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet

  • Details
    Lernziel:Taktik
    Modell:030534
    Anzahl Spieler:2 bis 4 Spieler
    Material:Karton/Papier (Hauptsächlich)

    Produktinformation

    • Größe und/oder Gewicht: 50 x 30 x 10 cm
    • Produktgewicht inkl. Verpackung: 1,7 Kg
    • Versand: Dieser Artikel wird, wenn er von Amazon verkauft und versandt wird, ggfs. auch außerhalb Deutschlands versandt. Näheres erfahren Sie im Bestellvorgang.
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 0 Monate und älter
    • Modellnummer: 030534
    • ASIN: B002USCG2A
    • Im Angebot von Amazon.de seit: 29. Oktober 2009
    • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
    • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.428 in Spielzeug (Siehe Top 100 in Spielzeug)

    Produktsicherheit

    Für dieses Produkt gibt es folgende Sicherheitshinweise
    • Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet

    Produktbeschreibungen

    Kurzbeschreibung

    Dungeon Lords

    Sie treffen sich in einer Taverne: Der mächtige Krieger, der weise Zauberer und der gewitzte Dieb. Wenige Stunden und viele Humpen Met später ist eine unzertrennliche Heldengruppe aus ihnen geworden, die sich aufmacht, die Welt vom Bösen zu befreien. Und tatsächlich lauert nur einen kurzen Fußmarsch entfernt etwas Böses. Ein dunkler Lord hat einen nahegelegenen Hügel in ein Labyrinth aus Stollen, Trollen, Fallen und Edelmetallen verwandelt. Also machen sich die Helden auf den Weg, diesen Dungeon zu erorbern und den bösen Lord ordentlich zu bestrafen.Sind Sie bereit für heroische Taten, die ihnen Ruhm, Reichtum und die Bewunderung wunderschöner Jungfrauen einbringen werden? Dann spielen Sie bitte irgendein anderes Spiel. Dungeon Lords ist für Leute gedacht, die herausfinden wollen, was es heißt, einen Dungeon zu bauen und zu leiten. Wo soll man bloß all die Diener und Monster herbekommen, wie soll man sie bei Laune halten - und wie fühlt es sich an, wenn so eine Bande dahergelaufener Gutmenschen versucht, all diese Arbeit zunichte zu machen? Sind Sie bereit für diese Herausforderung?

    Dungeon Lords ist ein Spiel für 2 bis 4 aufstrebende Dungeon Lords. Sie werden Tunnel graben, Gold schürfen, Monster anwerben, Fallen aufstellen und sich um all die Dinge kümmern, die einen ordentlichen Dungeon ausmachen. Manchmal müssen Sie richtig böse werden, um zu bekommen, was Sie wollen - doch je böser Sie werden, desto stärkere Helden werden von Ihrem Dungeon angelockt, um zu vernichten, was Sie mühsam aufgebaut haben. Am Ende zählt, was Sie mit der Konstruktion und Verteidigung Ihres Dungeons erreicht haben - und vielleicht auch ein paar Ehrentitel, die Sie erworben haben.Warnhinweis: Achtung! Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

    Produktbeschreibungen

    Empfohlenes Alter ab Monate
    Hersteller Heidelberger Spieleverlag
    Hersteller-Artikelnummer
    veröffentlicht am 10.11.2009
    Abmessungen
    Gewicht
    • Material: Karton/Papier (Hauptsächlich)
    • Spieldauer: lang über 60 Min
    • Spielerzahl: 2 bis 4
    • Spielmotivation: Taktik

    Sie treffen sich in einer Taverne: Der mächtige Krieger, der weise Zauberer und der gewitzte Dieb. Wenige Stunden und viele Humpen Met später ist eine unzertrennliche Heldengruppe aus ihnen geworden, die sich aufmacht, die Welt vom Bösen zu befreien. Und tatsächlich lauert nur einen kurzen Fußmarsch entfernt etwas Böses. Ein dunkler Lord hat einen nahegelegenen Hügel in ein Labyrinth aus Stollen, Trollen, Fallen und Edelmetallen verwandelt. Also machen sich die Helden auf den Weg, diesen Dungeon zu erorbern und den bösen Lord ordentlich zu bestrafen.Sind Sie bereit für heroische Taten, die ihnen Ruhm, Reichtum und die Bewunderung wunderschöner Jungfrauen einbringen werden? Dann spielen Sie bitte irgendein anderes Spiel. Dungeon Lords ist für Leute gedacht, die herausfinden wollen, was es heißt, einen Dungeon zu bauen und zu leiten. Wo soll man bloß all die Diener und Monster herbekommen, wie soll man sie bei Laune halten - und wie fühlt es sich an, wenn so eine Bande dahergelaufener Gutmenschen versucht, all diese Arbeit zunichte zu machen? Sind Sie bereit für diese Herausforderung?


    Wird oft zusammen gekauft

    Heidelberger CZ012 - Dungeon Lords + Heidelberger Spieleverlag HEICZ001 - Galaxy Trucker, deutsche Ausgabe + Heidelberger Spieleverlag 030152 - Space Alert - Alarm im Weltall
    Preis für alle drei: EUR 107,28

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    Kundenrezensionen

    Die hilfreichsten Kundenrezensionen
    45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Von Benjamin T. TOP 50 REZENSENT
    Haltbarkeit:    Pädagogisch wertvoll:    Spaß:   
    Einleitung

    Der Entwickler von Dungeon Lords, Vlaada Chvatil, gehört derzeit zu den aktivsten, kreativsten und erfolgreichsten Spieleautoren. Von ihm sind Hits wie Galaxy Trucker, Im Wandel der Zeiten, die allesamt ihr Genre neu definierten. Nun präsentiert er uns sein neuestes Werk, Dungeon Lords. Dabei schlüpft der Spieler in die Rolle eines Dungeon Lords, der zur Aufgabe hat ein Dungeon zu errichten, welches vor Fallen, Monstern und Kammern nur so strotzt. Doch so ein Dungeon hat natürlich auch Unterhaltungskosten. Die Monster und Goblins wollen mit Nahrung versorgt werden, Kammern und Fallen müssen bezahlt werden, und auch die eigentlich Währung des Spiels, Bosheit, muss ständig im Auge behalten werden. Ein ganzes Jahr, bestehend aus vier zu spielenden Jahreszeiten, hat der Nachwuchs-Dungeon Lord Zeit, seine Höhle auf die kommenden Gefahren vorzubereiten, nach zwei Jahren steht fest, wer erfolgreich wer, und vom Ministerium für Verliesangelegenheiten eine Lizenz für sein Dungeon bekommt. Und wem das ganze jetzt sehr bekannt vorkommt: Ja, wenn ihr 1997 das PC Spiel Dungeon Keeper gespielt habt, wisst ihr, worum es in diesem Spiel geht. Chvatil hat es geschafft, dieses Spiel absolut Stimmung als Brettspiel zu designen.

    Komponenten
    Wie bei allen Chvatil Spielen sind die Komponenten eine Augenweide. Die Spielpläne sind absolut liebevoll gezeichnet. Der Hauptspielplan ist zwar sehr zweckmäßig eingerichtet, aber sehr bunt und mit vielen kleinen Details versehen. Im Goblinhort sehen wir ein paar Golbinwohnhöhlen und können in einer einen Golbin beobachten, der auf dem WC sitzt und Zeitung liest, während seine Frau am Herd steht und kocht, auf dem Platz, wo die Fallenkarten abgelegt werden, sehen wir einige Goblins, wie sie gerade eine Steinfalle präparieren. In der Monstetaverne finden sich allerhand bösartige Viecher, die einen Drink nehmen bevor sie von euch angeheuert werden. Auf dem Jahreszeitenspielplan kitzelt ein Yeti einen Schneemann und im Sommer machen einige Trolle einen idyllischen Ausflug zum Fluss, während auf eurem eigenen Spielplan ein Monster in eurem eigenen Monsterhort gerade ein Nickerchen hält. Kurzum, es gibt viel zu entdecken und allein das Betrachten der Spielpläne macht schon Spass. Dazu kommen noch die sehr schön dargestellten Monster. Der Vampir ist eindeutig an Nosferatu angelegt, und das böseste, bzw. nützlichste Monster ist direkt vom "Titelmonster" von Dungeon Keepr abgeguckt. Dieses Monster ist übrigens so böse, dass man es nicht eifnach mit Nahrung oder Bosheit bezahlen muss, nein es möchte mit einem anderen Monster gefüttert werden, bevor es sich in euren Dienst stellt. Die Goblinarbeiter sind kleine, fein herausgearbeitete Plastikfiguren, und das Gold, die Nahrung und die Diener sind komplett aus Holz gefertigt. Für die Diener kann man sich übrigens Aufkleber runterladen, von denen man sich gewünscht hätte, dass sie dem Spiel direkt beigelegt worden wären. Im Bereich Spielmaterial erzielt Dungeon Lords somit schon einmal Höchstnoten.

    Spielablauf
    In seinem Herzen ist Dungeon Lords ein Arbeitereinsetzspiel, allerdings fühlt es sich immer wie sehr viel mehr an. Man spielt zwei Mal ein Jahr, aufgeteilt in vier Jahreszeiten, beginnend im Winter. Während des Jahres baut man sein Duneon auf um der Heldengruppe, die jeden Herbst einfällt, schlagen zu können. Man ist ja ein Fürst des Bösen und es wäre nicht gut für die eigene Reputation wenn ein Heldentrupp einfach so durch das eigene Dungeon marschieren und es verwüsten könnte.
    Jede Jahreszeit besteht aus mehreren Phasen, die, ähnliche wie bei Space Alert, auf einer extra Zeittafel abgearbeitet werden.
    1. Phase: Neue Runde
    Hier werden die Kleinigkeiten für die nächste Befehlsphase vorbereitet. Zwei neue Kammren werden aufgedeckt und auf dem Spielplan platziert, drei neue Monster kommen in die Monstertaverne, das erste Ereignis für die folgende Jahreszeit wird aufgedeckt, und die ersten Helden aus den fernen Landen werden aufgedeckt, und ihrer Stärke nach auf der Zeittafel ausgelegt.

    2. Phase: Befehle
    Diese Phase ist das eigentliche Herzstück des Spiels und unterteilt sich in zwei Unterphasen.
    Es gibt ingesamt acht verschiedene Aktionen, die man mit den Befehlen ausführen lassen kann: Nahrung sammeln, Reputation verbessern, Tunnel graben, Gold schürfen, Kobolde einstellen, Fallen kaufen, Monster (oder Geister) anwerben und Kammern bauern
    a) Befehle auswählen: In jeder Runde wählt man drei Befehle aus. Am Ender der Befehlsphase schiebt man die Befehle 2 und 3, auf dem Spielplan hoch, so dass man diese zwei Befehle in der nächsten Runde nicht zur Verfügung hat. In der nächste Befehle auswählen Phase legt man dann drei neue Befehle aus, nimmt am Ende die Befehle, die gerade nicht verfügbar waren, und schiebt die jetztigen letzten beiden Befehle hoch. Somit sieht man immer, welche Befehle die Mitspieler nicht zur Verfügung haben, und kann somit seinen Zug versuchen zu planen.
    b) Befehle aufdecken: Nun deckt beginnend mit dem Startspieler jeder Spieler seinen ersten Befehl aus, und beginnend mit dem Startspieler setzt jeder seine Figur auf das erste freie Feld für den jeweiligen Befehl auf dem Spielplan. Haben zwei Spieler etwa den Befehl Nahrung ausgewählt, so setzt der erste seinen Diener auf die I, der zweite seinen Diener auf die II. So geht es reihum, bis jeder seine drei Diener platziert hat.
    b) Nun werden die Befehle ausgeführt. Das interessante dabei ist, dass die Position I meistens die sichere ist. Man muss nicht viel Ressourcen geben, und bekommt was man wollte. Die Position zwei ist in so gut wie allen Fällen die interessanteste, weil man hier sein Ressourcen optimal einsetzen bzw. ausbauen kann. In manchen Fällen bekommt man etwas umsonst, z.b. Fallen, Monster, Reputation, und auch beim Tunnelgraben oder Goldschürfen ist der Faktoreinsatz meistens besser. Die dritte Position ist hingegen in fast allen Fällen die teuerste Variante. Man bekommt zwar, was man haben wollte, muss jedoch auch sehr viel dafür geben.

    3. Phase: Produktion und Befehle zurückerhalten
    Wenn man in der Befehlsphase Kammern bauen konnte, können diese nun produzieren, wenn man entsprechend Goblins zur Verfügung hat. In einer Kammer können etwa zwei Goblins mit einer Nahrung bei einem romantischen Candle-Light-Dinner einen neuen Goblin zeugen, der fortan als arbeiter zur Verfügung steht. In einer anderen Kammer können sich vier Goblins Vergnügen und somit die Reputation verbessern, usw. Außerdem erhält man wie in 2a) beschrieben seine Befehle zurück.

    4. Phase: Ereignisse
    In den letzten drei Jahreszeiten tritt jeweils ein Ereignis ein. Zum einen muss man Steuern zahlen, für zwei Plättchen in seinem Dungeon muss man 1 Gold bezahlen, wobei aufgerundet wird. Beim Zahltag müssen die Monster bezahlt werden, und die Spezialereignisse können nochmal für zusätzlichen Ärger sorgen und kommen auch erst in der Vollversion des Spiels zum Einsatz

    5. Phase: Helden
    Ab dem Frühling werden hier zum ersten Mal die Helden unter den Spielern verteilt. Dabei bekommt der netteste Spieler den schwächsten Helden, und der stärkste Held macht sich auf in den Dungeon des bösesten Spielers. Der Grad der Bosheit bzw. Nettigkeit wird auf dem Bös-O-Meter festgehalten. Bosheit ist gewissermaßen die Währung des Spiels. In der Befehlsphase muss man manche Ressourcen, wie etwa Nahrung oder bestimmte Monster mit Bosheit bezahlen. Bei den Monstern kommt erschwerend hinzu, dass man sie beim Zahltag nochmal mit der Ressource bezahlen muss, die sie beim Kauf erfordert hat, also wird hier doppelt die Bosheit gesteigert. Somit kommt man zwar an starke Monster, muss allerdings auch mit starken Helden rechnen, wenn man seine Reputation nicht ausreichend verbessert. Man muss auch aufpassen, nicht zu böse zu sein, denn wenn man auf dem Bös-O-Meter einen bestimmten Wert überschreitet, macht sich der mächtige Paladin auf den Weg in das eigene Dungeon. Ein Paladin ist eine Ein-Mann-Armee. Er hat massig Trefferpunkte, kann Fallen entschärfen, Zaubern, Heilen und wird immer jede Heldengruppe anführen. Sprich, man möchte den Paladin nicht in seinem Dungeon haben, da er meistens die ganze Planung über den Haufen wirft. Und man wird ihn auch nicht wieder los, außer ein anderer Spieler überschreitet ebenfalls das Paladinfeld auf dem Bös-O-Meter und wird noch böser als man selbst. In dem Fall macht sich der Paladin sofort auf, um diesem neuen mächtigen Unhold das Handwerk zu legen. In der Praxis werden sich die anderen Spieler allerdings davor hüten, jetzt noch irgendwas zu tun, was zu mehr Bosheit führt.

    6. Phase: Rundenende
    Hier wird der Startspielerstein weitergegeben, und die eingesetzen Kobolde kommen zurück in ihr Kabuff und können in den nächsten Runde wieder eingesetzt werden.

    Hat man ein Jahr komplett duchgespielt kommt es zur Kampfphase. Hierzu wird die Zeittafel umgedreht, es werden vier Kampfzauber verdeckt ausgelegt und der Kampf beginnt. Der Kampf geht immer über vier Runden. Hat man diese Überstanden verlassen die Helden das Dungeon wieder, welches sie vorher allerdings stark verwüstet haben dürften. Schafft man es vorher sie alle auszuschalten, hat man zum einen seinen guten bzw. Lesen Sie weiter... ›
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    8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    Von Parsec TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
    Haltbarkeit:    Pädagogisch wertvoll:    Spaß:   
    Tja, was soll man sagen: der PC-Klassiker Dungeon Keeper als Vorlage für ein Brettspiel, und das von Vladaa Chvatil, einem der derzeit kreativsten Designer... das klingt mehr als spannend! Der geschätzte Mitrezensent hat ja bereits eine vorbildlich ausführliche Rezension vorgelegt, die an Vollständigkeit wirklich nichts zu wünschen übrig lässt. Kompliment!

    Aus diesem Grund kann ich meine Rezension von DUNGEON LORDS ungleich kürzer halten. Über die Mechanismen ist bereits sehr umfangreich geschrieben worden, deswegen komme ich gleich zum Punkt: Vladaa Chvatil hat es mal wieder geschafft ein enorm lustiges und gleichzeitig höllisch durchdachtes Spiel zu kreieren! Die Qualität seiner Spiele ist fast beängstigend hoch, und egal ob "Galaxy Trucker", "Space Alert" oder "Im Wandel Der Zeiten", stets bekommt der Käufer einen exzellenten Gegenwert für sein Geld.
    Außer dem Branchenriesen Fantasy Flight Games mit seinen häufig ebenfalls exzellenten Produkten hat Czech Games derzeit meiner Ansicht nach wenig ernstzunehmende Konkurrenz, ein Name, an dem im Moment kein Weg vorbeiführt, wenn man originelle Brettspiele mit F / SF Einschlag sucht!

    DUNGEON LORDS ist ein ziemlich komplexe Spiel mit einer Menge Optionen, welches nicht nur von seinem durchgeknallten Thema, sondern auch von den guten Komponenten und seinen guten Mechaniken lebt Die Regeln erschließen sich in meinen Augen allerdings nicht ganz so einfach wie die von "Galaxy Trucker" oder "Space Alert". Ähnlich wie bei "Im Wandel Der Zeiten" muss es erstmal verstanden werden, dann allerdings läuft das Spiel durchaus flüssig ab.

    In meinen Augen hat DUNGEON LORDS nur ein Charakteristikum, welches man kennen sollte und was für den einen oder anderen zum Problem werden könnte: es ist alles andere als interaktiv.
    Wer also für seine Gruppe unbedingt ein Spiel mit hoher Interaktion sucht wird hiermit wohl nicht glücklich - es ist praktisch gut möglich, dieses Spiel ziemlich isoliert vor sich hinzuspielen. Ähnlich wie bei "Galaxy Trucker" oder meinetwegen "Race For The Galaxy" interagiert man die meiste Zeit nur indirekt miteinander.

    Ob das nun ein Nachteil ist mag jeder selbst entscheiden - es ist ja auch eine Frage der Gruppe und der Laune. In die Bewertung habe ich diesen Umstand daher nicht einfließen lassen, ich selbst schätze Spiele mit hoher Interaktivität sehr, was aber nicht bedeutet, dass ich mich nicht auch von anderen Konzepten überzeugen lassen würde. Insofern ist DUNGEON LORDS trotzdem ein Spiel, welches mir großen Spaß macht - aber wie gesagt, ansprechen wollte ich dieses Charakteristikum schon.

    Alles in allem: ohne Wenn und Aber ein neuer Volltreffer von Vladaa Chvatil, der jedem Fan entsprechender Spiele sofort empfohlen werden kann!
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    13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    In der Zusammenfassung klingt Chvátils "Dungeon Lords" wie eine Mischung aus seinem "Galaxy Trucker" mit Uwe Rosenbergs "Agricola" - und damit nach dem perfekten Spiel für Hardcore-Zocker. Alle Elemente deuten an, dass "Dungeon Lords" ein wahrer Meilenstein von Strategiespiel ist, in thematischer, spielerischer und komplexer Hinsicht. Doch es sind nur ein paar Unstimmigkeiten, die das Spiel an wahrer Größe knapp vorbeischrammen lassen.

    Als Kenner muss man zunächst einmal mehr tief beeindruckt von der Bandbreite des Autors sein, der mit "Dungeon Lords" schon wieder etwas völlig anderes geschaffen hat als zuletzt mit "Space Alert", "Galaxy Trucker" und "Im Wandel der Zeiten". In Sachen Aufmachung, Übersichtlichkeit und Struktur ist das Spiel exzellent gestaltet worden und es lässt sich mit der spaßigen Anleitung und der klaren Symbolik recht eingängig lernen - das macht es aber noch lange nicht zu einem leichten Spiel! Das Regelheft weist mehrmals mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass es in erster Linie für Vielspieler gedacht ist - und tatsächlich wird jemand, der einfach nur so vor sich hin zockt, von dem Spiel sehr bald in Grund und Boden gestampft werden.
    Wer zu böse wird, bekommt von der Heldengruppe aufs Maul, wer keine Steuern zahlen kann, erhält harte Strafpunkte, wer zu viele Tunnel baut, muss mehr Steuern zahlen, wer zu wenig Tunnel hat, kann nicht genug Gold abbauen, wer keine Monster oder Fallen holt, wird von den Helden überrannt, wer starke Monster anheuert, wird schnell sehr böse. Echte Zocker wird dieses Prinzip der Mangelwirtschaft eher reizen als abschrecken, und das zu Recht, schließlich gibt es immer etwas zu tun, immer etwas zu verbessern. Selbst kleine Fehler werden durch das Spiel jedoch mitunter knüppelhart bestraft. Man muss sich mitunter nur zum falschen Zeitpunkt verschätzt haben, und schon sind alle Hoffnungen auf einen Sieg dahin. Selbst erfahrene Spieler haben manchmal das Gefühl, dass sich das Spiel gegen sie verschwört. Für Anfänger ergibt sich selbst im "einfachen Spiel" enormes Frustpotential.

    Wer ein interaktives Spiel sucht, der wird mit "Dungeon Lords" ebenfalls nicht sehr glücklich werden. Die Spieler bauen alle brav vor sich hin. Was die anderen so basteln, kümmert meistens nicht. Lediglich beim Legen der drei Befehle jede Runde schaut man sich die Verliese der anderen an und versucht abzuschätzen, welche Aufträge sie ihren Dienern zuweisen werden - und in welcher Reihenfolge. Denn meistens bekommt der erste, der einen bestimmten Befehl aufdeckt, nicht auch die größte Belohnung. Während etwa der erste Diener, der in einer Runde eine Falle kauft, dafür noch ein Goldstück ausgeben muss, bekommt der zweite diese einfach geschenkt. Wer dagegen zu spät kommt, kriegt mitunter gar nichts mehr. Das simultane Auswählen der Aktionen und das gegenseitige Abschätzen sind dann auch das Höchste der interaktiven Gefühle - im Kampf brütet dann wieder jeder ganz alleine für sich. Der tschechische Verlag Czech Games Edition hat bereits die Regeln für eine Mini-Erweiterung, die dem Spiel netterweise schon beiliegt, veröffentlicht, aber auch die erhöht die Interaktion nur marginal. Zudem ist das Spiel ganz eindeutig für vier Spieler ausgelegt, da mit zwei oder drei Teilnehmern weitere Mitspieler simuliert werden. Zu dritt geht das ganz gut, zu zweit ist es ziemlich öde.

    Der letzte Kritikpunkt betrifft die Schlusswertung, die zwar inhaltlich sinnvoll ist, aber den Eindruck macht, als sei sie hinten an das Spiel rangeklatscht worden, weil halt irgendwie ein Gewinner ermittelt werden muss. Wegen der Schere zwischen Spielablauf und Wertung hat man in der ersten Partie noch kaum eine Chance, sich wirklich auf die Dinge zu konzentrieren, die einem zum Sieg verhelfen. Aber das war ja in "Agricola" beispielsweise auch nicht anders. Und sowohl dort wie auch bei "Dungeon Lords" rührt der Spaß des Spiels vor allem daher, dass man am eigenen Dungeon bastelt und ihn immer weiter ausbaut, in der Hoffnung, ihn erfolgreich verteidigen zu können.

    Alle oben genannten Kritikpunkte seien nur deswegen so ausführlich beschrieben, weil alles andere an dem Spiel ausgezeichnet funktioniert. Die Anleitung ist übersichtlich und lustig, die Grafik strotzt nur so vor witzigen Details, Thema und Mechanismen des Spiels gehen Hand in Hand und mit zwei Stunden Länge - wenn man bereits ein wenig Erfahrung hat - dauert eine Partie keine Sekunde länger als sie soll. Wer "Dungeon Keeper" oder komplexe Brettspiele mag, für den ist "Dungeon Lords" ein Muss. Und jedem, der sich mit dem Fantasy-Thema auch nur ein bisschen anfreunden kann, sei das Spiel wärmstens ans Herz gelegt. Ein dickes Fell muss man aber schon mitbringen, für den Fall, dass es beim Verliesbau mal wieder nicht so läuft, wie es soll - aber es hat ja auch nie jemand gesagt, dass Böse sein ein Zuckerschlecken ist ...
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    Die neuesten Kundenrezensionen
    genial
    Einfach ein geniales spiel das jeden spiele abend erheitert und spannend macht. Kann ich weiter empfehlen. Pc spiel war ja schon super
    Vor 1 Monat von Jade85 veröffentlicht
    Grandiose Idee, schön umgesetzt
    In aller Kürze:

    Positiv:

    + Grandiose und überaus witzige Spielidee
    + Ausgeklügelte Spielmechanik
    + Herausragendes,... Lesen Sie weiter...
    Vor 1 Monat von Ein Kunde veröffentlicht
    Kein Hit für Strategen
    Ich möchte nur ganz kurz umreißen, warum Dungeon Lords in meinen Augen kein echter Spiele-Hit ist und ein hier ein Gegengewicht zu den anderen (meist sehr positiven)... Lesen Sie weiter...
    Vor 2 Monaten von Andixyn veröffentlicht
    Einmal der Bösewicht sein!
    In Dungeon Lords schlüpft man in die Rolle eines frischen Bösewichts, der versucht sich mit seinem ersten eigenen Dungeon einen Namen zu machen. Lesen Sie weiter...
    Vor 2 Monaten von Originaldibbler veröffentlicht
    Mangel an Bösartigkeit
    In den meisten Punkten stimme ich mit der Rezension von Julius Kündiger überein.

    Pro:
    - exzellente Gestaltung (inkl. Lesen Sie weiter...
    Vor 4 Monaten von dabupo veröffentlicht
    Schönes Spiel für zwischendurch
    Um die Rezesion kurz zu halten (wer eine längere will, kann sie die anderen durchlesen), hier nur der negative Aspekt des Spiels - Sein Zufalls/Glücksfaktor. Lesen Sie weiter...
    Vor 5 Monaten von Alex Daniel Bulach veröffentlicht
    Spiel des Jahres
    Dungeon Lords besitzt ganz klar Spiel des Jahres Charackter. Unglaublich gut ausgearbeitet, strategisch und zudem noch witzige. Lesen Sie weiter...
    Vor 15 Monaten von Peter veröffentlicht
    Ziemlich kompliziert....aber machbar
    Also, was mich als erstes gestört hat war, ich musste viel zu lange auf das Spiel warten.

    So ist es total knuffig gemacht, aber leider doch sehr komplex. Lesen Sie weiter...
    Veröffentlicht am 3. Mai 2010 von G. Christiane
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