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Heidelberger Lügen: Kriminalroman
 
 

Heidelberger Lügen: Kriminalroman [Kindle Edition]

Wolfgang Burger
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kriminalrat Gerlach und seine Töchter haben sich in Heidelberg eingelebt, und eigentlich könnte sein Leben endlich in ruhigeren Bahnen verlaufen. Doch dann verspricht er einer jungen Witwe, deren Mann unter seltsamen Umständen ums Leben kam, bei der Aufklärung zu helfen. Tatsächlich scheint es bei dem Autounfall nicht mit rechten Dingen zugegangen zu sein, denn in das Geschehen war auch eine Frau verwickelt, mit der Kriegel seinerzeit verabredet war. Gerlach vermutet ein Eifersuchtsdrama, doch dann taucht ein Aktenkoffer voller Geld auf, der offenbar dem Toten gehört hat. Der ausgesprochen sympathische Kriminalrat muss in einem Fall ermitteln, der ihn rund um die Uhr fordert. Weshalb er wieder einmal zu wenig Zeit für seine Zwillingstöchter hat, die sich gerade zum ersten Mal verlieben, nur leider in denselben Jungen …

Über den Autor

Wolfgang Burger, geboren 1952 im Südschwarzwald, ist promovierter Ingenieur und als Leiter einer Forschungsabteilung am Karlsruher Institut für Technologie KIT tätig. Er ist verheiratet, hat drei erwachsene Töchter und lebt in Karlsruhe. Seit 1995 schreibt er Kriminalromane und hin und wieder auch Kurzgeschichten. Die Fangemeinde seiner Alexander-Gerlach-Krimis wächst unaufhaltsam. Weiteres zum Autor unter: www.wolfgang-burger.com

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wolfgang Burgers Kriminalrat Gerlach ist keiner dieser kaputten Ermittler, wie man sie seit Jahren in den meisten Kriminalromanen trifft. Klar, auch er hat neben dem Fall so seine Probleme, sei es mit seinen pubertierenden Töchtern, mit seiner Geliebten oder einfach mit seinem Gewicht, aber man fragt sich doch nie, ob nicht statt des Mörders der Ermittler in den Knast gehört. Gerlach ist ein normaler Mensch und steht damit auf höchst sympathische Art außerhalb jeden Trends.

Der Fall dieses Mal ist verzwickt. Es beginnt mit einer verwirrten Frau und einem unausstehlichen Säugling, es beginnt mit einer Wasserleiche im Neckar. Geschickt verwebt Burger die Erzählstränge und bringt einen entflohenen Schwerverbrecher auf den Plan, der die Ermittlungen der Heidelberger Kripo und so manche Theorie durcheinander wirbelt. Danach muss alles neu geordnet werden, für den Leser eine ebenso vergnügliche wie spannende Angelegenheit. Mir war der Fall streckenweise ein wenig zu verzwickt, was dem Lesespaß jedoch keinen Abbruch tat, zumal Burger die Fäden souverän in der Hand behält und zwischendurch auch mal einen Running Gag einstreut.

Am besten bei Burger gefällt mir der immer glaubwürdige Ton des Ich-Erzählers, Kommissar Gerlach. Als Leser vertraut man sich ihm gerne an. Es macht Spaß, ihm durch die Höhen und Tiefen der Tage eines Kriminalrats zu folgen. Gerlach macht Fehler, er hat Ideen, er hat Humor, er bezieht durchaus Position, er liebt – und wenn es darauf ankommt, besitzt er auch die nötige Entschlossenheit, den Mörder dingfest zu machen. Dieses Mal aber kommt dann doch alles ganz anders ...

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Agnes-Bernadette VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Betrachtet man die schriftstellerische Arbeit unabhängig vom Thema des Krimis, so fand ich ihn sehr gelungen. Wolfgang Burger schafft es, dem Leser die Personen und ihren Charakter näher zu bringen. Die Figuren, ihre Persönlichkeiten und persönlichen Situation werden gut beschrieben, so kann man die Beweggründe für die Handlungen des Einzelnen besser nachvollziehen und bringt letztlich selbst für die Bösewichte" ein gewisses Mass an Verständnis auf. Das gekonnte Schildern einer Persönlichkeit macht diese jedoch noch lange nicht sympathisch. So hielt sich meine Sympathie für die Hauptfigur Kriminalrat Gerlach ebenso in Grenzen, wie für seine Sekretärin oder den pensionierten Portier Lorenzo. Albern fand ich auch den Namen der Sekretärin, die nur als Sönnchen" bezeichnet wird, wo sie doch längst aus dem Kindergartenalter raus ist und die Zeit für solch banale Kosenamen damit vorbei sein dürfte. Das Hauptthema des Krimis hat mich dann aber weniger interessiert: Es geht um darum wie angreifbar Computersysteme sind und letztlich dreht sich alles um eine bestimmte Überwachungs- und Spionagetechnik und das Geld, das sich damit verdienen lässt. Dieses Thema fand ich persönlich als Hauptthema für den Krimi etwas langweilig. Ein Dialog zwischen dem Kriminalrat Gerlach und einem Unternehmensleiter ist zum Beispiel sehr wirtschaftsspezifisch, darin geht es um Aktien, Versicherungen und Unternehmenspleiten. Ein derart ödes Gespräch kommt aber zum Glück nur einmal vor. Teilweise ist das Buch sogar ganz witzig, auch handelt es sich bei diesem Buch sicher nicht um einen blutrünstigen oder sonst irgendwie niveaulosen Roman, dennoch bleibt die Spannung letztlich etwas auf der Strecke. Natürlich wird Spannung in einem Krimi nicht durch Grausamkeit erzeugt und es ist lobenswert, dass in diesem Roman nicht auf solch primitive Mittel zurückgegriffen wurde. Ein anderes Hauptthema hätte dem Krimi aber vielleicht mehr Nervenkitzel verliehen. Es wäre meiner Meinung nach lohnend gewesen, das Thema eher in den zwischenmenschlichen Bereich zu verschieben, auch wenn der Krimi vorwiegend die Auswirkungen der finanziellen Interessen der Menschen auf ihre Umwelt beschreibt. Auch die Handlungsstränge sind gut mit einander verknüpft, alles hat irgendwie mit allem zu tun, da muss man schon aufpassen, dass man nicht durcheinander kommt.

Fazit: Kein schlechtes Buch, wenn sie aber was wirklich Spannendes suchen, sind Sie hier noch nicht am Ziel.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Bücher von Wolfang Burger sind alle leicht lesbare Krimis für zwischendurch. Schön zum Lesen an einem Tag, aber ohne Tiefgang.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
wieder gelungen
Wieder ein gelungener Krimiroman von Wolfgang Burger.

Schön beschriebene Szenen und Charakteren und eine sehr sympatische Hauptfigur (Kommissar Gerlach). Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von MWR veröffentlicht
Tolles 2.Buch der "Alexander Gerlach"-Reihe...
"Heidelberger Lügen" ist also der zweite Band der Reihe rund um den Kripochef Alexander Gerlach. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juni 2009 von S. Fein
In und um und um Heidelberg drumrum
Wie der Titel bereits vermuten lässt: Ein Krimi, der in und rund um Heidelberg spielt. Kriminalrat Gerlach, Chef der Heidelberger Polizei, hat es mit zwei Fällen zu tun:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2009 von Xirxe
Bis zur letzten Seite
... bleibt die Lösung des Hauptfalls dieses Mal offen. Neben der Krimihandlung an sich ist auch wieder Einiges geboten: Alexander Gerlachs Privatleben, v.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2009 von Einhandseglerin
Mäßig gut
Im Vergleich zu den anderen drei Heidelburg-Krimis von W. Burger ist dieser ziemlich schwach. Die Story ist verwirrend, u.a. wegen der vielen IT-Firmen, um die es geht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. August 2008 von J.S.
Der 2. Band ... spannend, aber mit Mängeln
Der zweite Teil der Reihe ist wieder sehr spannend und fesselnd geschrieben. Es fordert den Leser zum mitdenken auf. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2007 von Carmen Vicari
Ein kluges, vielschichtiges Buch
Was sind das nur für Leute, die diesen Roman als schlecht redigiert bezeichnen? Können sie überhaupt lesen? Lesen Sie weiter...
Am 9. März 2006 veröffentlicht
Wieder ein "guter Burger"!
Wieder einmal ist Wolfgang Burger ein wunderbar menschlicher, humorvoller und noch dazu spannender Krimi gelungen. Lesen Sie weiter...
Am 8. März 2006 veröffentlicht
Spannend, aber auch verwirrend
Ein gelungener Nachfolger zu Heidelberger Requiem, auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, Dinge überlesen zu haben. Vielleicht wurden sie aber auch nicht beschrieben. Lesen Sie weiter...
Am 12. Februar 2006 veröffentlicht
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