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Heidegger. Die Einführung des Nationalsozialismus in die Philosophie. Im Umkreis der unveröffentlichen Seminare zwischen 1933 und1935
 
 
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Heidegger. Die Einführung des Nationalsozialismus in die Philosophie. Im Umkreis der unveröffentlichen Seminare zwischen 1933 und1935 [Gebundene Ausgabe]

Emmanuel Faye , Tim Trzaskalik
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Matthes & Seitz Berlin; Auflage: 1., Aufl. (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3882210257
  • ISBN-13: 978-3882210255
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 751.751 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Emmanuel Faye
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Schon 1987 hatte Farias mit seinem Buch (...) die Intellektuellen polarisiert. Der neue Streit ist ungleich heftiger. Faye radikalisiert seine Vorwürfe.“ --Willem van Reijen, Badische Zeitung, 20. März 2009

»Faye geht es (...) um „eine Schlacht, bei der die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel steht“. Damit macht er deutlich: Nicht Erkenntnis steht für ihn im Vordergrund, sondern eine Art Endkampf. Das konkretisiert Faye in der von ihm zusammengestellten Bibliographie. Sie ist ein Unikum.« --Deutschlandradio Kultur, 25. April 2010

»Der vorliegende Band löste in Frankreich eine erregte öffentliche Debatte aus, während in Deutschland eine solche bis dato ausgeblieben ist, obwohl die Anschuldigungen Emmanuel Fayes an die Adresse Martin Heideggers ungleich gravierender sind als die seiner Vorläufer« --Ulrich Arnswald, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Januar 2012

Ludger Lütkehaus, SWR2 Buchkritik, 9. Juli 2009

„...man wird sich Fayes unangenehmen Erkenntnissen nicht entziehen können.“

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr lesenswert! 26. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann Fayes sehr gut recherchiertes und geschriebenes Buch nur sehr empfehlen! Man mag ihm vielleicht nicht in jeder seiner Schlussfolgerungen folgen, aber die Anzahl der von ihm - zusätzlich zu dem bislang Bekannten, von Jaspers und Löwith bis Ott und Farias - vorgelegten Belege dafür, dass Martin Heidegger, nicht nur lange vor 1933 zutiefst völkisch, rassistisch und antisemitisch dachte und fühlte, sondern über das 3. Reich hinaus, wahrscheinlich lebenslang sind tatsächlich erdrückend.
Natürlich war seit vielen Jahren einiges über Heideggers Eintreten für den Nationalsozialismus und seine unselige Rektoratszeit an der Freiburger Universität bekannt, aber es ist Heidegger und vielen seiner Apologeten gelungen, diesen "Irrtum" des großen Philosophen zu verharmlosen und viele glauben zu machen, damit sei es bereits 1934/35 vorbeigewesen. Heideggers berühmte "Kehre" (d.h. die Abwendung von seinem bisherigen fundamentalontologischen Denken, wie er es in "Sein und Zeit" (1927)vertreten hatte, hin zu seinem seinsgeschichtlichen Ansatz ab Mitte der dreißiger Jahre), sei nicht nur eine Veränderung in seinem philosophischen Denken gewesen, sondern hätte zugleich auch die Abwendung vom Nationalsozialismus bedeutet. Faye kann durch die Vorlesungen, Vorträge und Seminare der Jahre 1933 bis 1949 (darunter die Bremer Vorträge sowie die Nietzsche- und Hölderlin-Vorlesungen) die Heidegger-Korrespondenz sowie seine Beziehungen zu Carl Schmitt, Alfred Bäumler u.a. überzeugend darlegen, dass dies nicht der Fall war. Heideggers philosophische Begriffe sind tatsächlich zutiefst imprägniert vom Nationalsozialismus.
Er hat nach dem verlorenen Krieg, erfolgreicher als andere, eine Legende gestrickt, die dies vertuschen sollte. (Da die von Heidegger so heftig geforderte Tat, Entscheidung und Führerschaft so gründlich und katastrophal daneben ging, wie im 3. Reich, ist Ge-Lassenheit scheinbar keine schlechte Idee. Nur bitte keine weitere Selbstbehauptung - oder gar Demokratie.) Heidegger hat aber, wie Faye zeigt, in seiner berühmt gewordenen pauschalen Kritik an der Moderne (Metaphysik, Technik etc.), alles ununterschieden in einen Topf geworfen (inklusive des Humanismus) und verworfen. Und dabei - nun in der Rolle des Weisen und Werkzeug des Seins selbst - seine alten Ressentiments auf oft ungeheuliche Weise weitergepflegt. Ein Beispiel: "Ackerbau ist jetzt motorisierte Ernährungsindustrie, im Wesen das selbe, wie die Fabrikation von leichen in Gaskammern und Vernichtungslagen, das Selbe we die Blockade und Aushungerung von Ländern, das Selbe wie die Fabrikation von Wasserstoffbomben." (aus: "Das Gestell", Vortrag von Martin Heidegger vom 2. Dezember 1949 in Bremen; in Martin-Heidegger-Gesamtausgabe Band 79, S. 27) Fazit: Fayes wichtiges Buch sollte für das Verständnis des Heideggerschen Denkens unbedingt mitberücksichtigt werden.
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3 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Faye hat Heideggeer nicht gelesen, denn es ist nicht dasselbe Heidegger lesen und Heidegger "lesen". Wie kann man sprechen über ein Buch die unveröffentlich ist? Wie kann Faye wissen dass Heidegger der Nummer Zwei
von Hitler war und alles was er sagt?. In diesem Fall ist sicher dass
sein Vater oder sein Grossvater waren höheren Mitglieder der Nazi Partie, und haben ihr das gesagt. Das Buch ist eine Weise von Rühm abgewinnen
indem man diffamiert ein grosses Denker.
Jetzt einige Wörter Kant:
Der Charakter ist das allgemeine herrschende principium in dem Menschen
von dem Gebrauche seiner Talente und Eigenschaften. Ein Mensch der kein beständiges principium seiner Handlungen, mithin keine Einformigkein hat,
hat keinen Charakter.
Ein Mensch kann ein gut Herz haben, aber doch keinen Charakter, weil er von abwandlungen abhängt und nicht nach maximen handelt. Zum Charachter
gehören festigkeit und Einheit des principii.
Der Character bildet sich nicht durch Unterweisung, sondern gewöhnung a beständige Gesetzte.

"AUS DEM CHARACTER MÜSSEN WIR DEM MENSCHEN BEURTHEILEN, NICHT AUS SEINEN HANDLUNGEN"
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