Hier ist sie, die lang erwartete Fortsetzung des Romans "Die Wanze". Der Garten-Detektiv wird wieder in einen gefährlichen Fall verstrickt, der ihn diesmal sogar aus dem ihm vertrauten Garten hinaus und in "das Haus" führt, wo er sich mit List, Einfallsreichtum, der Hilfe seiner Freunde, der Grashüpferin und Reporterin Wilma, der zuckerabhängigen Fliege Jake und des Flohkinds Netta, und einer Chandler-würdigen Coolness gegen gefährliche Käfergangsterbanden und noch gefährlichere Menschen behaupten muss. Und dann ist da natürlich noch dieses Ungeheuer, das die Käferwelt in Angst und Schrecken versetzt!
Zwar gefiel mir persönlich die Geschichte des ersten Romans um "Wanze" Muldoon etwas besser, doch ist Paul Shipton auch hier wieder ein großer Spaß gelungen, der einen oft zum Schmunzeln und gelegentlich zum lauten Lachen bringt, während man so ganz nebenbei auch einiges Wissenswertes über Insekten mitgeteilt bekommt. Außerdem wird man mit Einblicken in Muldoons Vergangenheit belohnt und erfährt endlich (nach diversen diesbezüglichen Anfragen im ersten Roman), wie er zu seinem Spitznamen kam - und wie sein wirklicher Name lautet. Und das allein ist schon Grund genug, die weiteren Abenteuer des Garten-Philip-Marlow zu verfolgen.