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Durch eigene Unachtsamkeit gelangt Kambu per Bananentransport nach Deutschland und auf den Obstteller von Marions Oma, während seine Reisekollegin Bimbala, eine Vogelspinne, im Zoo abgeliefert wird. Kambu hat Glück im Unglück, denn Marion ist gerade zu Besuch, als Oma das Obst auspackt. So wird er nicht mit der Kehrschaufel ins Jenseits befördert, sondern landet unter dem Netzschild von Marions Baseballkappe.
Marion ist von Geburt an stumm, hat aber Mut für zwei und stets den zündenden Einfall. Deshalb gelingt auch die Befreiung Bimbalas aus dem Zoo. Und außerdem kommt das unschlagbare Duo Marion und Kambu (mit anderen Kindern zusammen) auch noch einem Händlerring auf die Spur, der mit exotischen Tieren illegale Geschäfte macht...
Nach einer Zeit bei der Hamburger Rundschau gründete er 1990 mit Kollegen das Journalistenbüro SIGNUM Medienservice, wo er auch als Redakteur für verschiedene Fernsehanstalten tätig war.
Mittlerweile widmet er dem Schreiben von Büchern die meiste Zeit. Nach einigen Kurzkrimis, die er 1993 veröffentlichte, kam der große Erfolg ein Jahr später mit seinem ersten Kinderroman Level 4 Die Stadt der Kinder (dtv junior 70459). In der spannenden Erzählung werden Computerspiel und Realität auf faszinierende grenzüberschreitende Art miteinander verknüpft und damit hat Schlüter den Nerv der heutigen Jugendlichen getroffen. Seine Protagonisten sind keine kleinen Superhelden, sondern ganz normale Kids, denen es stets ohne die Hilfe von Erwachsenen, aber dafür mit gegenseitiger Unterstützung gelingt, Probleme zu lösen und sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. »Ich mache keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Jugendlichen. Ich nehme sie gleich ernst.« Denn Kinder sind für Schlüter keine unfertigen Erwachsenen, sondern eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen, Wünschen, Sehnsüchten und Ängsten.
Ebenso erfrischend unpädagogisch ist auch Schlüters erzählerischer Umgang mit Computern und virtuellen Welten. Seine Kinderbücher sieht er deshalb auch als eine längst überfällige Kampfansage an die These, Computer würden die Kinder vereinsamen lassen, und »wer Computer spiele, lese nicht«. Das seien die Ängste einer Generation, die schon am eigenen Videorekorder verzweifele.
Wer mit dem Autor via E-mail in Kontakt treten oder einen Blick auf dessen Homepage werfen möchte, hier die Adresse: aschlueter.de/
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