eine ausgezeichnete und sachlich gehaltene Schilderung, von im kalten Krieg geschlagenen Schlachten. Die Autoren sind Zeitzeugen im ursprünglichem Sinne. Sie arbeiteten als Untersuchungsführer beim MfS und geben ihre authentisch Sicht glaubwürdig wieder. Selbstverständlich ist ihre Sicht geprägt von eigenen Erfahrungen und weniger von denen der "anderen Seite". Die Beispiel zeigen auf, das die DDR-Untersuchungsorgane gegen tatsächliche Straftaten vorgehen mussten. Das Buch nennt ein größeres Spektrum diese Angriffe auf das DDR Rechtssystem.
Einseitigkeit ist Herbert Kierstein kaum vorzuwerfen. Kam doch die "andere Seite" in Person des ehemaligen USA-Agenten Hannes Sieberer in seinem ersten Buch "verheizt und vergessen" zu Wort.