Heiße Grenze 1959

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Wegen Totschlags flieht ein Amerikaner von Missouri nach Mexiko, wo er als Pistolero für eine mächtige Großgrundbesitzerfamilie tätig wird. In einem Grenzort wird er in Abenteuer verstrickt, verliebt sich in die Frau des dortigen Fort-Kommandanten, lehnt einen Mordauftrag des Gouverneurs ab, entkommt einem letzten Mordanschlag, um waffenlos in die Staaten zurückzukehren.

Darsteller:
Albert Dekker, Jack Oakie
Verfügbar als:
DVD

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 34 Minuten
Darsteller Albert Dekker, Jack Oakie, Julie London, Robert Mitchum, Gary Merrill
Regisseur Robert Parrish
Genres Western
Studio Explosive Media
Veröffentlichungsdatum Titel nicht für den Verleih erhältlich
Sprache Deutsch, Englisch
Originaltitel The Wonderful Country

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sherry TOP 500 REZENSENT am 29. März 2013
Format: DVD
"The Wonderful Country" - "Heiße Grenze" 1959 ist ein klasse Mexiko-Western der in keiner Sammlung fehlen darf.

Martin Brady (Robert Mitchum) ist vor Jahren nach Mexiko geflohen, weil er in Missouri den Mann erschossen hat, der seinen Vater auf dem Gewissen hatte. In Mexiko schloss sich Brady dem Politiker Castro (Pedro Armendariz) an, der einen guten Schützen zu schätzen weiß. In Castros Auftrag wagt er sich über die Grenze um illegal Waffen zu beschaffen. Dort stürzt er so unglücklich vom Pferd, dass er sich das Bein bricht und einige Wochen bleiben muss.
In dieser Zeit lernt er Major Colton (Gary Merril) und dessen attraktive Frau Ellen (Julie London) kennen. Brady bleibt nicht verborgen, dass Ellen sich für ihn intressiert. Auch Captain Rucker (Albert Dekker) von den Texas Rangers intressiert sich für Brady, er weiß was in Missourie passiert ist und schweigt darüber, weil er Brady für die Ranger gewinnen will. Der Gedanke, mit Rucker's Hilfe ein neues Leben zu beginnen, erscheint ihm verlockend. Aber er muss sich wieder nach Mexiko absetzen, nachdem er einen Mann in Notwehr erschießt. Als Castro, inzwischen Gouverneur geworden, von Brady verlangt, er solle seinen Bruder töten, lehnt Brady ab. Nachdem auch noch die Waffen, die er besorgen sollte, abhanden gekommen sind, muss er vor Castro's Männern fliehen und gerät dabei in aufregende Abenteuer......

"Heiße Grenze" von Robert Parrish, der zuvor den Western "Vom Teufel geritten" drehte, ist ein ruhiger Film mit sehr guten Charakterdarstellungen der beachtet werden muss und den Robert Mitchum mit seiner Statur und lakonischen Form des Handelns dominiert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Zahlenakrobat67 am 16. Dezember 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Heiße Grenze ist ein Robert Mitchum Film in jeder Beziehung. Fast alle Einstellungen werden durch Robert geprägt, während alle anderen Darsteller einschließlich Julie London nur eine mehr oder weniger bedeutende Nebenrolle spielen. Nicht ganz überraschend wo doch dieser lyrisch, melancholische Western durch Robert Mitchum auch produziert wurde. So spielt Mitchum einen Abenteuerer und Grenzgänger der auf beiden Seiten der Grenze nicht wirklich heimisch wird. Als Gringo muß er in Mexiko arbeiten, da er den Mörder seines Vaters erschossen hat und glaubt vom Gesetz gesucht zu werden. Als sein Patron ihn für einen Auftrag über die Grenze schickt, bricht er sich ein Bein und ist wochenlang zur Untätigkeit verdammt und lernt dabei neue Freunde kennen. Doch bevor er ein Angebot, den Texas Rangern beizutreten, annehmen kann muß er einen Mann in Notwehr erschießen und flieht wieder über die Grenze. Doch auch hier findet er wieder neue Schwierigkeiten und muß sich am Ende doch für einen Weg entscheiden.
Der komplette Film ist mehr ein Psychogramm eines Mannes, der heimatlos durch die Gegend zieht und von der Geschicklichkeit mit dem Revolver lebt. Sein komplettes Weltbild kommt ins Wanken als er echte Freunde findet und eine Frau die er über alles liebt und begehrt. Dies wird alles in einem langsamen und ruhigen Erzählstil dargestellt mit grandiosen Landschaftsbildern von Mexiko. Es gibt so gut wie keine Western Actionszenen und wenn dann nur um die Story voranzubringen. Dadurch wirkt der Film einerseits etwas langatmig, andererseits wird dadurch das lyrische und melancholische Moment verstärkt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 6. Mai 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
[Vorsicht, Spoiler!]

Diese Beschreibung, die einer der mexikanischen Schmuggler zu Beginn des Westerkleinods “The Wonderful Country” (1959) von Robert Parrish beim Erreichen des Rio Grande ausspricht, trifft die Situation des Protagonisten recht gut und faßt den Film vorzüglich zusammen. Martin Brady (Robert Mitchum) ist ein desillusionierter Wanderer zwischen den Welten, der aus den Vereinigten Staaten nach Mexico geflohen ist, nachdem er den Mörder seines Vaters tötete. Dort arbeitet er nun als Handlanger für die Gebrüder Castro – ja, sie heißen wirklich so! –, deren ältester, Cipriano (Pedro Armendáriz) es zum Provinzgouverneur gebracht hat, während sein Bruder Marcos (Víctor Mendoza) zum General aufgestiegen ist. Um die Macht der Castros zu festigen, kauft Brady in ihrem Auftrag heimlich Gewehre von dem deutschen Geschäftsmann Ben Sterner (John Banner) im Grenzland der USA ein, doch bricht er sich nach einem Sturz vom Pferd das Bein, so daß er die Waffenlieferung nicht zurückbegleiten kann. Zu seinem Unglück werden die Waffen unterwegs gestohlen, und die Castros machen ihn, der doch die Aufgabe der Bedeckung hatte, für dieses Unglück verantwortlich.

Ohnehin hat Brady allerdings nicht mehr vor, nach Mexiko zurückzukehren, denn er lebt sich in seiner alten Heimat vergleichsweise gut ein und bekommt sogar das Angebot, als Texas Ranger zu arbeiten. Außerdem verliebt er sich in die Gattin (Julie London) des örtlichen Befehlshabers (Gary Merrill) einer Einheit Buffalo Soldiers.
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