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Kundenrezensionen

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am 16. September 2003
Zuerst einmal muss man zu diesem Buch sagen, dass es sich keinesfalls für Philosophieanfänger eignet, sondern eben nur für Hegelanfänger. Ein richtiger Philosophieanfänger darf sich nicht hierher verirren, denn sonst versteht er fast gar nichts. Überhaupt ist Hegel erst einmal schwierig zu verstehen. Also ist jedem Neuling anzuraten, sich dem Thema Philosophie Stück für Stück zu nähern und nicht gleich beim schwierigen Denken Hegels zu beginnen.

Der Autor hat es hier geschafft, dieses schwierige Denken sehr gut verständlich zu machen. Er tut dies, indem er zuerst den Menschen Hegel darstellt, aus seinem Leben erzählt, uns seine gedankliche Basis erklärt usw. Dann geht es richtig los! Der Originaltext der 'Phänomenologie des Geistes' wird anhand von etlichen Beispielen erläutert. Hierzu wird nicht selten auch eben dieser Originaltext herangezogen und mit der "einfachen" Erklärung abgeglichen. Das ist wunderbar gelungen und verschafft einen ziemlich guten Einblick in das Denken des "letzten Philosophen". Selbstverständlich ist es keine allumfassende Abhandlung und erklärt uns nicht jeden Satz - das ist und soll auch nicht der Anspruch dieses Buches sein.

Wie der Autor im Buch selbst schon sagt, darf man nicht annehmen, Hegel nach Lektüre seines Werkes komplett verstanden zu haben. Genausowenig darf man annehmen, sich die 'Original-Phänomenologie' dadurch ersparen zu können. Es ist eine Lese- und Denkhilfe, die Verstehen wecken soll. Und meiner Meinung nach gelingt dies auch hervorragend. Aber wie schon erwähnt, keinesfalls für absolute Philosophie-Neulinge, denn dazu ist dies Buch schon zu spezifisch. Hier werden eher die langjährig Interessierten angesprochen, die aber dennoch so ihre Probleme mit dem guten Hegel haben.

Absolut zu empfehlen!
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am 3. April 2001
Wohl jeder, der die Phänomenologie des Geistes von Hegel ohne Hilfe angefangen hat zu lesen, wird sehr bald resigniert aufgegeben haben. Hegel zeichnet hier Gedankengänge auf, die teilweise sehr schwer nachzuvollziehen sind. Sinnvoll ist es da, sich an die Hand nehmen zu lassen. Mit dem Buch von Ralf Ludwig ist das auf eine gute und zudem preiswerte Alternative möglich. Der Autor stellt die einzelnen Kapitel der Phänomenologie vor, in denen sich Hegels Geist in immer weitere Höhen begibt. Die einzelnen Kapitel sind immer wieder mit Auszügen aus dem Original Hegeltext versehen, die man durchaus mehrmals lesen muss, um sie zu verstehen. Sehr gelungen ist auch die kurze Zusammenfassung am Ende eines jeden Kapitels. Hier ist es Ralf Ludwig gelungen, Hegel in eine wirklich knappe und verständliche Form zu bringen, wobei Einzelheiten verständlicherweise wegfallen müssen. Abschließend: Eine gelungene Einführung für jeden Einsteiger in die Hegelsche Gedankenwelt.
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am 23. Dezember 2002
Wer sich vornimmt, Hegels Hauptwerk, die Phänomenologie des Geistes zu lesen, sei gewarnt: Scharlatane, die behaupten, daß dies jemals "einfach", mal so, aus einer Laune heraus" möglich wäre; ganz im Gegenteil, Hegel lesen ist Schwerstarbeit. Nicht nur, daß der Gegenstand, den er behandelt, sehr schwierig zu erfassen ist, die äußerst gewöhnungsbedürftige, geschraubt-quirlige Ausdrucksweise Hegels tuen ein übriges. Hier gibt das Büchlein Ludwigs das Licht am Ende des Tunnels. In kurzen Kapiteln, zuerst zum historischen und persönlichen Umfeldes Hegels, sowie zum Idealismus, werden die Hauptkapitel der Phänomenologie, so klar es geht, dargetan. Alleine wegen der sehr gelungenen Erklärung des Herzstückes der Phänomenologie, Herrschaft und Knechtschaft, lohnt sich der Kauf des Buches. Für einen Anfänger ohne Hilfe ist dieses, sowie die übrigen Kapitel der Phänomenologie praktisch "unlesbar". Der Grund für die Nichtvergabe des fünften Sterns besteht in der Tatsache, daß Ludwig keine Erläuterung der recht voluminösen Vorrede gibt, die aber gleichfalls sehr interessant ist. Dies letztere wäre daher wünschenswert.
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am 14. Februar 2007
Ich habe dieses Buch für eine Hausarbeit (Studium) über Hegel gekauft, und es war nicht das einzige, aber das beste.

Bei der Phämonenologie hatte ich immer das Gefühl, ich ahne wovon er spricht, aber ich verstehe seine Argumentation nicht. Hegel für Anfänger stellt eindeutige Wegweiser auf, die dafür sorgen, sich nicht zu verirren und zu wissen, auf dem richtigen Weg zu sein. Dies tut es mit nachvollziehbaren, teilweise alltäglichen Beispielen. Eben genau das, was Hegel fehlt: Das Konkrete. Und damit auch genau das, was ich gesucht habe.

Mit diesen Wegweisern schafft man es dann auch relativ schnell, die Texte zu verstehen, was teilweise wirklich nicht einfach (und ohne Hilfen oder sehr viel Arbeit beinahe unmöglich) ist. Dadurch, dass man die Grunddenkweise begriffen hat, erschliesst sich einem Hegel wie eine Sprache aus einer anderen Welt, die man plötzlich versteht. So kann man dann auch wirklich mit den Originaltexten arbeiten und ist nicht mehr auf eine Übersetzung angewiesen, sondern kann sich seine eigene machen.

Die Einführung ist teilweise wiederum wieder etwas zu abstrakt geworden, sie bleibt zu sehr im Hegelschen Denken gefangen, sie ist so etwas anspruchsvoller geraten. Ansonsten würde ich das Buch sicher auch Anfängern empfehlen (bin ja im Prinzip selber einer), wer Hegel hier nicht versteht, versteht ihn nie. :)
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am 23. August 2014
Hegel ist einer der ganz Großen, aber mir fehlte immer der Zugang. Dieses Buch schafft es ansatzweise die Denkweise Hegels zu vermitteln, aber der Stoff ist schwer und das Buch hält eng an dem eigenwillige Vokabular von Hegel fest. Ich hätte gern Hegel in einer modernen, leichten Sprache erklärt bekommen, finde in diesem Buch aber Hegel zitiert und anschließend mit ähnlichen Worten analysiert. Das Buch "Hegel für Anfänger" ist gut, keine Frage, aber eben nichts für Hegel-Neulinge, sondern eher für einen Personenkreis, für den die Denkweise Hegels nicht neu ist und die sich nun mit der komplexen und faszinierenden Schrift der Phänomenologie auseindersetzen möchte. Dieser Personenkreis dürfte mit diesem Buch eine gute Einstiegshilfe finden.
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am 10. Juni 2016
Auch ich schrecke vor der Lektüre des Originals zurück; aus Zeitgründen. Denn die Hauptarbeit würde dann darin bestehen, sich in die alte Sprache und die damalige Gedankenwelt einzuarbeiten.
Aber Hegel ist aktuell denn je. Unsere "straight forward" Denkmoddelle und -gewohnheiten scheitern zusehends und zwar in Natur und Gesellschaft.
Das betrifft sowohl die religiösen als auch die atheistischen. Am Weitesten kommt man bei der Bewertung sowohl des unsicheren und immer offener werdenden naturwissenschaftlichen Weltbildes und auch der gesellschatlichen Entwicklungen in der Welt durch dialektisches Denken, indem man z.B. das gegenteil immer mitdenkt. Das ist nicht mit dem zynischen Orwellschen "Doppeldenk" zu verwechseln! Am nächsten kommt dem wohl noch die jüdisch-talmudische Denkweise des Abwägens aller Seiten und letztlich der Erkenntnis, dass es der Erfahrung verschlossen bleibt, was "das Ding an sich" ist. Es bleibt immer "Ding für sich" oder andere. Das führt zu Demut. Und die tut Not. Respekt vor dem Seienden, dem Anderen wird zum Erfordernis. Das schließt Veränderung nicht aus, erfordert aber Vorsichtigkeit.
Wer's merkt: Das ist auch die (dialektische) Negation von Marx, umsomehr der bolschewistischen Auffassung.
Das Buch ermöglicht, sich Hegel (wieder) zu erschließen. Trotzdem fällt es einem völligen Greenhorn, ganz ohne philosophische Grundlagen wohl schwer, sich etwas daraus zu nehmen. Es bleibt eben Hegel. Es lohnt sich aber aber auf alle Fälle für diejenigen, die gewohnt sind, philosophisch zu denken. Wer wirklich erst anfängt, sich mit der Materie zu beschäftigen, sollte besser erst einmal etwas Einfacheres wählen, dann aber auf dieses Buch zurückkommen. Dann lohnt es sich.
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am 5. Juli 2012
Hegels "Phänomenologie des Geistes" ist ein Dschungel, in welchem jeder Anfänger und fast alle Erfahreneren eher früher als später hoffnungslos stecken bleiben. Eine antiquierte Sprache, die obendrein schon zu Lebzeiten des Autors als äußerst verschraubt gegolten haben dürfte; massenweise kaum nachvollziehbare Schlüsse, die oft genau ins Gegenteilige dessen laufen, was der Leser selber denkt; Erläuterungen, die - sofern überhaupt vorhanden - eher dazu angetan sind, alles noch viel komplizierter zu machen als es sowieso schon ist; nicht zuletzt ein damaliger zeitgeistiger Hintergrund, der uns Heutigen reichlich fremd geworden ist - all das macht Hegels Werk zu einem nahezu unverdaulichem Bücherbrocken.

Ralf Ludwigs Lese-Einführung stellt vor diesem Hintergrund eine überaus willkommene Navigationshilfe dar. Endlich erfährt man, was Hegel eigentlich meinte und wo er überhaupt hin wollte. Nach einer sorgfältigen und ruhig mehrmaligen Lektüre von Ludwigs Buch liest sich die Phänomenologie immerhin so, als wären überall Wegweiser mit dem berühmten "Sie befinden sich gerade hier"-Punkt aufgestellt. Es ist immer noch schwer genug zu lesen, aber man weiß wenigstens noch, wo einem selbst gerade der Kopf steht und wie es weitergeht.
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am 2. Juli 2013
Das Buch ist hervorrand geeignet, wenn man sich davon erhofft was es verspricht: Es erleichtert den Einstieg in das Thema Hegel. Nicht mehr und nicht weniger. Hat man sich noch nie mit Philosophie, Idealismus und Gesellschaftswissenschaft beschäftigt wird man aus diesem Werk nicht schlau. Hat man sich mit diesen Dingen beschäftigt, kennt Hegel aber nur aus Fußnoten, ist das Buch perfekt.

Ich habe es in einem Seminar parallel zur Phänomenologie des Geistes gelesen, und hatte wirklich das Gefühl besser zurecht zu kommen als andere. Besser vor allem als die, welche es ohne Sekundärtext versucht haben, aber auch besser als die, welche die vom Dozenten empfohlenen Bücher sekundär gelesen haben. In manchen Kapiteln vor allem gegen Ende lässt einen das Büchlein aber im Stich. Dass im Kapitel Sittlichkeit nicht Antigone erwähnt wird, hat mich ein bisschen in Verlegenheit gebracht und allgemein kann man die Klarheit der ersten Kapitel nicht mit denen gegen Ende vergleichen, in denen doch zu stark das Vokabular Hegels wiedergegeben statt erläutert wird. Trotzdem klare Kaufempfehlung aber eben nur für das oben genannte Publikum - aber wer würde auch sonst auf die Idee kommen sich so ein Buch zu kaufen?
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am 15. Dezember 2015
Habe das Buch noch nicht ganz gelesen; habe aus einem Grund Vertrauen und Lust verloren:
Relativ weit am Anfang gibt Ludwig eine verwirrte Erläuterung der Position des Idealismus. Er setzt diese Position mit der platonischen Ideenlehre in Verbindung. Doch: Mit platonischen Ideen - bestimmten abstrakten Gegenständen - hat der Idealismus nichts zu tun. Vielmehr kommt der Idealismus von dem von den britischen Empiristen geprägten Term "Idea", was so viel bezeichnet wie mentales Bild und von Kant mit "Vorstellung" übersetzt wurde (und einfach "irgendetwas Mentales" bedeutet). Grob gesprochen: Es geht den Idealisten darum, dass alles mental ist. Dass alles nur geistige Vorstellungen sind - nicht die Gegenstände an sich. Platonische Ideen gibt es hingegen unabhängig von meinen Gedanken und meinem Geist. Das scheint mir schlicht unsauber recherchiert oder verquer aufgeschrieben - ist zumindest ein ziemlicher Patzer (das ist philosophiegeschichtliches Basiswissen).
Ob das, was er zu Hegel schreibt, gut ist, weiß ich nicht, ich kenne mich mit Hegel nicht aus. Dieses Buch sollte mich einführen.
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am 23. März 2016
Für Neulinge und Anfänger kann ich dieses Buch wirklich empfehlen.
Zusammen mit dem Original ist diese Anleitung wirklich Gold wert
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