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Nun noch die Lieder von "Hefty Fine" in der Einzelkritik (die Tracks 1,6 und 9 bleiben außen vor, da sie nur wenige Sekunden lange und durch die Bank sinnlose Einspielungen sind):
2. BALLS OUT - hat mich erst nicht so überzeugt, da man lange nicht weiß, obs nun ein elektronischer oder ein Rocksong werden soll. Aber: je öfter man das Teil hört, desto besser wird es!!!
3. F.U.C.K. - erste Single, und das zu Recht! Super-Ohrwurm und wohl einer der stärksten Songs der Platte insgesamt!
4. I'm the least... - auch hier gehts elektronisch los, später kommen Gitarren dazu und am Ende rockts ganz ordentlich. Nicht der beste Song der Scheibe, aber OK.
5. Fartin with a... - definitiv der schlechteste Song des Albums, da hauptsächlich elektronisch und sehr langweilig.
7. Ralph W. - ich mochte von der BHG schon immer die richtigen Rocksongs lieber als den ganzen Elektro-Kram, weshalb mir diese Nummer sehr zusagt. Rockt sehr gut, erreicht aber längst nicht die Klasse von z.B. "Along comes Mary".
8. Something Diabolical - gleich beim nächsten Song muss ich meine These widerlegen. Dieser ist sehr ruhig und kommt komplett ohne Gitarren aus, dennoch für mich ein Super-Song, der sich auch echt "diabolisch" anhört. Ville Valo darf mitsingen, unter anderem auch die Knallerzeile: "The night belongs to HIM!" ;-)
10. Pennsylvania - wieder ein straighter Rocker, durchaus auch mit Ohrwurmcharakter. Stark!
11. Uhn Tiss, ... - wieder rein eletronisch, aber recht flott. Geht sehr gut ins Ohr, aber ich kann mich nicht von dem Gedanken lösen, dass auf Biegen und Brechen versucht wurde, ein zweites "The Bad Touch" zu schreiben... trotzdem nett, wird sicher ne Single!
12. No hard feelings - Rausschmeißer, der diese Betitelung nur bedingt verdient. Geht auch recht zaghaft los, steigert sich aber. Ich persönlich halte diesen Song nach Track Nr. 5 für den schwächsten Song des Albums. Eine Unverschämtheit ist es, nach Ende des Songs die CD noch 4 min weiterlaufen zu lassen und als "Hidden-Track" nur einen dummen Spruch zu bringen! Wohl ein kläglicher Versuch, die kurze Spielzeit der Scheibe zu verdecken...
Naja, alles in allem also eine nette Scheibe für BHG-Fans, bei der mich vor allem die kurze Spielzeit aufgeregt hat. Die Songs an sich finde ich meist gut, nur: es sind zu wenige!
Wie gesagt, "BHG-Neulinge" sollten lieber zuerst eine der zwei Vorgängerplatten antesten, BHG-Fans werden "Hefty Fine" eh kaufen (oder schon gekauft haben) und die oben genannten Schwächen der Platte zumeist großzügig übersehen, da nach 7 Jahren kaum mehr überhaupt jemand mit neuem BHG-Stuff gerechnet hat!
Darauf ne Jägermeisterflasche auf Ex! Prost!
Muss natürlich von den wenigen 12 Titeln absehen.
Werde die Songs einzeln durchgehen und bewerten:
1. Strictly for the Tardcore: 8 Sekunden *Intro* von Jimmy Pop
2. Balls Out: Gleich der erste Kracher des Albums. Refrain ist sehr eingängig. Einfach ein toller Song. *Härtester* Song des Albums. Gitarrenlastiger als andere Songs auf dem Album. 5 von 5 Sternen.
3. Foxtrot Uniform Charlie Kilo: Die aktuelle Single der Band. Dies könnte man als typischen Bloodhound Gang Sound bezeichnen. Dürfte inzwischen schon jeder mal gehört haben. 5 von 5 Sternen.
4. I'm the least you could do: Gefällt mir auch sehr gut. 4 von 5 Sternen.
5. Farting With a Walkman on: Für mich der schwächste Track des Albums. Dient eher als Füller (bei nur 12 Tracks ;)) 2,5 von 5 Sternen.
6. Diarrhea runs in the family: Ein Skit. (23 Sekunden)
7. Ralph Wiggum: Guter Song. *Oh say, can you ROCK?* 4 von 5 Sternen.
8. Something Diabolical: Der ruhigste Song der Platte. Gemeinsam mit Ville Valo von Him. Ist zwar eher ungewohnt, aber gefällt mir wirklich sehr gut. Ebenfalls sehr eingängig nach mehrmaligem Hören. 4 von 5 Sternen.
9. Overheard in Wawa Parking Lot: Skit. (4 Sekunden)
10. Pennsylvania: Schließt nahtlos an die guten Songs des Albums an. *You are the heart dotting i in the word apologize...* 4 von 5 Sternen.
11. Uhn Tiss Uhn Tiss Uhn Tiss: Sehr, sehr guter Song. Viele elektronische Einflüße (die sich das ganze Album durchziehen). 5 von 5 Sternen.
12. No Hard Feelings: Guter Abschluss des Albums und gleichzeitig wohl an eine Ex-Freundin gerichtet ;) *Ain't my job to f*** you on your birthday, anymore*. Abschluss mit kurzem Gastauftritt von Bam Margera. 4 von 5 Sternen.
Insgesamt überzeugt das Album für mich auf ganzer Linie. Einfach eine geniale Platte. Ist zwar elektronischer als die Vorgänger, aber dies wirkt sich nicht negativ aus. Muss zugeben, dass mir das Album erst nach mehrmaligem Durchhören richtig gefallen hat. Hab's jetzt aber bestimmt schon 50 x durchgehört. Also ich denke wer es sich öfters anhört wird es ebenso genießen können wie ich.
*No reason to live, but we like it that way*
Nun hab ich es endlich, und was soll ich sagen. Erst mal ein Minuspunkt wären das es nur 12 Songs sind, davon 3 Skits ? Was soll das denn? Erinnere ich mich mal 6 Jahre zurück da fand man wesentlich mehr Songs auf einem Album der Gang! Was gleich auffällt sind die vielen Electro-Elemente, sogar einzelne Songs sind reiner Electro-Pop, da ist keine Rede von "Fun-Rock" mehr. Naja, los geht's nach dem ersten Skit mit "Balls Out", mit diesem Song konnte ich mich bis jetzt noch nicht so richtig anfreunden, einerseits hat er was geiles, anderseits will man ihn immer wegdrücken. "Farting With A Walkman On" ist wohl der Tiefpunkt der CD, einfach blöde Electro-Beats und lustiges Gesülze, nicht ganz mein Fall. Erst ab Track 7 wird die Platte besser, "Ralph Wiggum" ist wieder eine typische Bloodhound-Rock Nummer, "Something Diabolical" ist ganz gut, das ist aber kein Rock, sondern geht mehr in Richtung NIN und Pop, ich glaube sogar das Vile Valo von HIM im Refrain singt, die Stimme kommt sehr gut hin. "Uhn Thiss..." ist was für Bravo-Leser, aber trotzdem einer der besten Songs vom ganzen Album, eine Low-Tempo Dance-Pop Nummer, und dann "No Hard Feelings" der krönende Abschluss, ist für mich der beste Songs, und repräsentativ fürs ganze Album, er vereint die so oft benutzten Electro-Pop und Dance-Elemente mit dem typischen Rotzrock-Riffs. Alles in allem beginnt die Platte sehr schwach, lediglich die Single "F.U.C.K." sticht positiv in der ersten Hälfte hervor, die zweite Hälfte ist wesentlich besser, hier sind es fünf positive Nummern.
Fazit: Wer ein Album erwartet wie man die Bloodhound Gang vor Jahren im Mainstream und den Charts gekannt hat, sollte doch vorher lieber mal reinhören, denn ein durch und durch Rockalbum ist das nicht, hier steht zu 60% das experimentielle Electro-Ding im Vordergrund, die Gitarren sind in den meisten Songs mehr Nebensache oder teilweise gar nicht vorhanden. Das Booklet ist auch nicht so der Bringer, sehr klein, lediglich alle Songtexte und ein Poster von dem fetten Typ auf dem Cover, aber wer hängt sich das auf ?
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