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Heeresbericht [Taschenbuch]

Edlef Köppen , Jens Malte Fischer
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

9. November 2005
"Heeresbericht" schildert den wahnwitzigen Weg des Studenten Adolf Reisiger dessen anfängliche Kriegsbegeisterung im Fronterlebnis der Erkenntnis weichen muß, daß Krieg "befohlener Mord" ist. Erst in der Spätphase der Weimarer Republik veröffentlicht, von den Nazis verboten, viele Jahre nicht lieferbar, ist "Heeresbericht" als eine der bedeutendsten literarischen Verarbeitungen des Ersten Weltkriegs neu zu entdecken.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (9. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354860577X
  • ISBN-13: 978-3548605777
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 205.944 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Edlef Köppen, geboren 1893, als Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg schwer verwundet, arbeitete als Verlagslektor und ab 1925 beim Berliner Rundfunk. Nach der Machtübernahme der Nazis wurde er fristlos entlassen, sein Roman Heeresbericht verboten. Köppen starb 1939 an den Folgen seiner Kriegsverletzung.

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Kundenrezensionen

4.9 von 5 Sternen
4.9 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Hans Wilhelm Wieczorrek VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Es gibt einige wichtige Bücher über den 1. Weltkrieg. Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" Ernst Jüngers "Kriegstagebuch 1914-1918" Remarques "Im Westen nichts Neues" und das zu Unrecht weniger bekannte Werk Köppens "Heeresbericht". Alle sind auf ihre Art lesenswert. Der "Heeresbericht" wie auch "Stahlgewitter" schildern den Krieg aus der Sicht des Frontsoldaten und stehen sich m.E. in Authentizität und erzählerischer Wucht in nicht nach. Köppens Werk erscheint mir etwas "reifer" als Jüngers doch weitgehend von Kriegsbegeisterung getragenes Werk. Jünger ist der geborene Krieger, was sich in der höchsten Auszeichnung den Pour le Merite, den er als niedriegstrangiger und jüngster Frontoffizier erhalten hat, zeigt.
Köppens Meisterwerk zeigt den Krieg in seiner unbegreiflichen "Ungeheuerlichkeit". Er zeigt aber auch wie der Krieg den Menschen formt. Beiden Werken Heeresbericht und auch Stahlgewittern gleichen sich darin, dass sie die Verformung des Menschen von zunächst durchaus Kriegsbegeisterten zu Fatalisten zeigt. Köppen gelingt es kritische Stimmen zu Wort kommen zu lassen, indem er immer wieder zensierte Kriegsberichte einstreut, die allein dazu dienen keine Kriegsmüdigkeit aufkommen zu lassen. Der Fatalismus Köppens zeigt sich in der fast gleichgültigen Akzeptanz des allgegenwärtigen, auch des eigenen, Todes.
Ich möchte kein Ranking aufstellen. Beide Werke sind unbedingt lesenswert.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Die Batterie wird zur Maschine. Auf das Kommando "Schnellfeuer" stellen an sechs Geschützen sechs Mann sechs Geschosse mit den Zündern auf die Entfernung sechsundzwanzighundert.
Auf das Kommando "Schnellfeuer" richten an sechs Geschützen sechs Richtkanoniere auf die Entfernung: sechsundzwanzighundert.
Das Kommando "Schnellfeuer" bewirkt, dass in einer Batterie von sechs Geschützen mit der Präzision von sechs Maschinenhebeln die Arme von sechs Kanonieren sechsmal in sechzig Sekunden die Verschlüsse aufreißen, dass sechs andere Kanoniere sechsmal sechs Geschosse in sechs Rohre stecken, dass zur gleichen Sekunde sechs Verschlüsse zugeworfen werden, dass sechs rechte Hände sechsmal die Detonation von sechs Schuss auf sechsundzwanzighundert vollziehen. Sechs Rohre schießen dann sechsmal in sechzig Sekunden nach rückwärts, dass die Geschütze wie geschlagene Tiere sich aufbäumen.
Es wird geladen, es wird gerichtet, es wird abgeschossen.
"Schnellfeuer", das heißt: nach zehn Minuten ist der Pulsschlag des Menschen verdoppelt. Das Herz schlägt nicht mehr in der Brust, sondern im Hals. Erst hat der Puls die Glieder zittern lassen. Dann stemmen sie sich gegen ein Kommando, werden wie Eisen und werden Teil der großen Maschine: Sechs Geschütze: Eine Batterie.
"Schnellfeuer", das heißt, dass nach einer halben Stunde die Mannschaften der Batterie Blässe des Todes in den Gesichtern haben, über die Ruß und Pulverschleim ein dickes Schwarz schmieren.
"Schnellfeuer"; Die Wut der Menschen überträgt sich auf die Geschütze. Sechs metallene kalte Rohre geben mit Sachlichkeit sechsmal in sechzig Sekunden den Tod von sich.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg zum Greifen nahe ... 17. Juni 2007
Von brainman
Format:Taschenbuch
Viel kennt und hört man über "Im Westen nichts Neues" und anderer Anti-Kriegsliteratur, nichts jedoch über Edlef Köppens "Heeresbericht". So bin auch ich rein zufällig drüber gestoßen und hab mir das Buch aufgrund der sehr positiven Rezensionen zugelegt - und ich muss sagen, ich hab es kein bisschen bereut.

Es geht um den Studenten Adolf Reisiger, der sich 1914 bei Ausbruch des Krieges als Freiwilliger meldet, um die Kameradschaft an der Front kennenzulernen, aber auch das Soldatentum, das für ihn stets von einem Schleier des Heroischen umgeben ist. Schnell merkt er, das Soldat sein ein "Knochenjob" ist und nach und nach wandelt sich seine Einstellung zum Krieg, zum Soldatsein, zum Töten. Während ein kriegsbegeisterter Reisiger am Amfang noch detailliert schildert, wie man sich fühlt, wenn seine Batterie durch ein unter Artilleriefeuer stehendes Dorf marschieren muss, Einschläge links und rechts, fast nur dem Glück überlassen, so heißt es später nur noch lapidar: "Da muss man durch". Während die Zeit vergeht und an ein schnelles Kriegsende nicht mehr zu denken ist, erfährt Resiger, was die Schrecken des Krieges sind. Aber trotz all der Toten, trotz der Kameraden, die kommen und fallen, trotz aller Entbehrungen und allen Blutvergießens bleibt doch nur die Erkenntnis: "Befehl ist Befehl" - aushalten, durchhalten, weitermachen...

Köppens Buch lässt sich in sehr kurzer Zeit durchlesen, was daran liegt, dass es ungemein fesselt.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erschütternder Klassiker 1. November 2005
Format:Taschenbuch
"Heeresbericht" steht in der ersten Reihe der Hauptwerke über den einfachen Soldaten im Ersten Weltkrieg und gleicht in seiner Wucht den "Stahlgewittern" Ernst Jüngers, in seiner kritischen Haltung Remarques "Im Westen nichts Neues" und in seiner Detailtreue "Krieg" von Ludwig Renn. Köppens Meisterwerk gebe ich unter den genannten Titeln den Vorzug. Man sollte es immer wieder lesen - auch, oder gerade, heute.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr Lesenswert!
Remarque's Werk "Im Westen Nichts Neues" ebenbürtig!!!!
Edlef Köppen schafft es perfekt, die Industrialisierung und Mechanisierung des Krieges... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von LUCIUS veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Absolut gut geschrieben
Das Buch bzw. ist ja irgentwie eine Biographie,hat mich zutiefst beeindruckt.
Der Stellungskrieg im 1.Weltkrieg,eigentlich hat keiner gewonnen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Joachim Dorstewitz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geht unter die Haut
Zumal das Buch mir unbekannt war, bin ich mit offenen Erwartungen herangegangen. Nicht ganz so wie "Im Westen nichts Neues", aber es ist gut geschrieben und ich kann es... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Karl FINK veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kriegsbericht aus dem 1 WK
Kriegsfreiwillig !! Zuerst euphorisch für Sieg und Vaterland.. Dann das Elend und das Leid des Krieges erlebend. Eine gute Darstellung des schrecklichen Krieges in Flandern. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Christoph Troester veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse Buch
Authentisch und packend!
Habe es in einem durchgelesen und dachte, mir fliegen grade im Moment die Granatsplitter um die Ohren..... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von michael h. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert
Positiv überrascht!
Perfekter Gegenpart zu Ernst Jüngers "In Stahlgewittern"! Die Kompination von Tagebuch und offiziellen Dokumenten in chronologischer Reihenfolge... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von andi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wichtiger Zeitzeuge des ersten Weltkriegs
Mehr eine Biografie als ein Roman. Und doch spannend erzählt. Die Aussagen der Zeitzeugen und Pressemeldungen, die eingestreut werden sind einmalig und bekräftigen das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2012 von C. Wollnik
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend!
Ich habe so einige Erlebnisberichte über den Ersten Weltkrieg gelesen, darunter Remarque, Jünger, Rommel oder Zweig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. März 2012 von Ramones 16
5.0 von 5 Sternen kommentar
ich habe dieses buch. von einem neffen des verfasser bekommen.
bitte dieses buch lesen. es ist ungeschönt. und entspricht den tatsachen der damaligen zeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2011 von steffen g.
5.0 von 5 Sternen Ein Toter achso...
Für mich gehört " Heerebericht" zu den bedeutensten Werken über den 1.Weltkrieg. Ganz anders als die "Standartwerke" wie " Im Westen nichts Neues" oder " In... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2011 von S. Imiolczyk
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