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Produktinformation
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Was den Psychiater am meisten auszeichnet, ist seine Fähigkeit, zuhören zu können, ein Umstand, der Hectors Praxis überquellen lässt vor dankbaren Patienten. In letzter Zeit jedoch bedrückt ihn mehr und mehr die Frage, warum er ständig Leute auf die Couch bekommt, die nach ihrer Lebens- und Karriereplanung eigentlich überglücklich sein müssten. Das Grübeln über dieses Problem macht ihn schließlich so schwermütig, dass er beinahe selbst zum seelischen Pflegefall wird. Er beschließt, zu verreisen. Irgendwo musste das Glück ja wohnen.
Die lange Tradition poetischer und sinnstiftender Erbauungsliteratur aus Frankreich (von de Saint-Exupéry bis zu Eric-Emanuel Schmitt), wird auf das Charmanteste weitergeführt. Die Fabel von Hector, der nach dem Ursprung des Glückes fahndet, führte in Frankreich monatelang die Bestsellerlisten an. Ob Hector in Hongkong mit der Prostituierten Ying Li das tut, "was die verliebten Leute miteinander tun", oder den traurigen Zustand seines Freundes Édouard beklagt, der zwischen den Mühlsteinen der New Economy zerrieben im Alkohol Zuflucht sucht, stets spiegeln sich im Blick des Andersreisenden menschliche Seelenwüsten, Krankheiten und die Auswüchse einer brutal wütenden Globalisierungssense und deren Opfer.
Keine Bange, Hector findet auch jede Menge Gegenbeispiele und mehrt eifrig die gelernten Glückslektionen, die er in seinem Notizbuch akribisch festhält. Hectors Reise zum Mittelpunkt der wirklich wichtigen Dinge dürfte im Herz des Lesers noch lange nachklingen. Ein liebevolles Buch-Cover und ein liebevoller Blick auf den Menschen. Anrührende und gelungene mentale Wiederbelebungsmaßnahme für verloren gegangenene Träume. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
68 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erstaunlich, erstaunlich,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hectors Reise: oder die Suche nach dem Glück (Taschenbuch)
Das Buch? Aber in erster Linie die doch gar nicht so geringe Zahl an absoluten Negativrezensionen.Was haben sie gemein - in erster Linie kritisieren jene Rezensenten die Sprache, die vermeintliche Banalität, mit der Lelord seinen Protagonisten die Suche nach dem Glück erleben lässt. Schließlich sei all das doch längt bekannt - und wer so mit mir als Leser spricht, würde mich nicht für voll nehmen. Hm. Ich möchte hier vehement widersprechen. Korrekt ist, dass sich dieses Buch durch eine einfache Sprache auszeichnet. Aber das geschieht ja nicht grundlos. Hector entdeckt die Welt neu, er findet das Geheimnis des Glücks - welches gar kein so großes Geheimnis ist. Und er macht dies, indem er die Welt wie ein Kind betrachtet. Vorurteilsfrei, frei von Gedanken, die den Blick auf das wesentliche vernebeln, etwas naiv - und stets offen, sich dem Leben zuzuwenden. Als Leser dieses Buches sollte man bereit sein, sich darauf einzulassen. Und letztlich, ja, eine der klaren Botschaften, die der Leser entdecken kann - wenn er sich nur drauf einlässt - ist naheliegend und sollte dennoch erwähnt werden. Intelligenz, so schön sie in vielen Teilen des Lebens sein mag, ist kein Kriterium, welches Notwendig ist um glücklich zu sein oder zu werden. Nun ist Hector alles andere als dumm - aber die Sprache, die verwendet wird, ja, sie ist einfach. Sie ist zu verstehen. Ohne psychologisches oder soziologisches Vorwissen. Das Buch können auch Kinder verstehen - es spricht darüber hinaus das innere Kind an. Ist das wirklich etwas negatives? Ganz offensichtlich empfinden einige Menschen so. Haben diese Menschen verlernt oder vergessen, ihr inneres Kind zu pflegen, die Bedürfnisse des inneren Kindes ernst zu nehmen? Haben diejenigen gar kein inneres Kind mehr, leben sie in einer Welt, in der nur das Wissen, nur die Intelligenz, nur die fachliche Kompetenz zählt? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass Lelord mich erreicht. Obwohl ich durchaus befähigt bin, auch kompexere Satzstrukturen zu entschlüsseln. Ich kann Hectors Reise genießen. Und dieses Buch empfehlen. Ist es eine Kunst, einfache Sachverhalte kompliziert auszudrücken? Für mich nicht. Für mich ist dieses Buch "Kunst". Ich möchte jedenfalls Fracois Lelord für ein Kleinod der Erzählkunst danken. Machte mich das Lesen des Buches nun glücklich, so wie es Elke Heidenreich geschworen hat? Nein. GANZ so einfach ist es nun doch nicht. Aber diverse Gedanken konnte ich doch mitnehmen. Und, nun, der Rest liegt an mir. An jedem Leser. Diese Verantwortung kann ich nicht durch das bloße Lesen eines Buches übernehmen. Macht aber nix. Denn es geht mir immerhin recht gut. Und das ist doch auch was - mir jedenfalls genug, um die Höchstwertung zu vergeben. *Nachtrag* Ich habe hier - also bei Amazon - zwischenzeitlich die Behauptung gelesen, dieses Buch sei ein Lebenshilfebuch. Und es hätte demzufolge den Anspruch haben müssen, stets vorbildliche Lebensweisen der Protagonisten zu liefern, damit man, wenn man sich genauso verhält wie der Protagonist, im Leben vorankommen würde. Ich bitte jeden Leser dieser Rezension und somit jeden potentiellen Leser dieses Buches, sich von einer solchen Erwartungshaltung zu lösen. Hectors Reise will kein Lebenshilfebuch sein, sondern ein "Philosophisches Märchen". Und ganz bestimmt verhält sich Hector als handelnde Figur nicht immer - und ganz besonders in einem konkreten Fall - so, wie sich ein "moralischer" Mensch verhalten sollte. Sollte also irgendjemand dieses Buch lesen wollen und dabei erwarten, einen universellen Lebensführer zu erhalten, einen hehren, fehlerfreien Protagonisten und diesem nacheifern wollen : Dann kann mein Rat nur lauten : Finger weg. Denn dieses Buch ist kein Lebenshilfebuch, es will auch keins sein. Und selbst wenn man auf der Suche nach Lebenshilfe ist und sie in einem Buch zu finden hofft : Bitte beim Lesen immer bedenken, dass die Tatsache, dass eine handelnde und denkende Figur eines literarischen Werkes etwas auf eine bestimmte Weise bewertet, dass dies keineswegs bedeutet, man habe als Leser diese Meinung 1-1 zu übernehmen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
EIN GLÜCKSFALL.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Gebundene Ausgabe)
Lelord ist mit seinem Glücksbuch das Kunststück gelungen, vermeintlich komplexe psychologische Sachverhalte in eine Geschichte zu transformieren. Was in Sachbüchern in oft zu kompliziertem Psycholatein breit geschlagen wird, liest sich hier so leicht und verständlich wie ein Märchen - und dazu noch glaubhaft! Die Geschichte ist sehr einfach und in kindlicher Sprache geschrieben, weil die grössten Wahrheiten meistens sehr einfach zu finden sind und dies wohl auch eher Menschen gelingt, welche sich ihre Kindlichkeit beim Erwachsenwerden nicht verwachsen liessen.Hector, ein Psychiater, erkennt resigniert, dass er seinen Patienten nicht zum Glück verhelfen kann. Also beschliesst er, dieses Glück, welchem scheinbar so schwer beizukommen ist, selbst zu suchen. Er bricht aus seiner stickigen Praxis aus und macht sich auf den Weg ins wirkliche Leben, dorthin, wo es von unglücklichen Seelen, denen eigentlich nichts fehlt, wimmelt. Auf seiner Reise macht er mannigfaltige Erfahrungen, und hält in seinem Notizbuch fest, was er als Glücksindikatoren zu erkennen denkt. Wer eine Anleitung zum Glücklichsein sucht, erhält hier eine köstlich leichte Kost serviert, statt die aus Psychoschmökern sattsam bekannten Phrasen. Hier werden nicht schulmeisterlich theoretische und weltfremde Richtlinien erteilt, welche sich ohnehin rasch im Labyrinth des Hirnschmalzes auflösen, sondern es wird anschaulich und einleuchtend ein praktikabler Weg zum Glücksbewusstsein aufgezeigt. Wer Hectors Glücksindikatoren beherzigt, dem werden sie das Glück auch näher bringen, so wie sie es für mich taten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Glück>Bitte hierher,
Rezension bezieht sich auf: Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch, das mit Kinderbuchsprache ein sehr erwachsenes Thema angeht. Hector kommt den Ursachen für Glück auf die Spur. Und dies auf ganz natürliche Art und Weise ohne Wissenschaft oder Mysterien. Eine Reise, die einem jeden von uns zu wünschen ist. Auf den Schreibstil des Buches muss man sich einlassen. Interessant wäre zu erfahren, ob Kinder wirklich etwas damit anfangen können. Ein Psychiater sieht, dass er Menschen, denen es eigentlich gut gehen müsste bei Ihrem Sehnen nach Glück nicht helfen kann. Er macht sich auf die Reise, im weisen China und anderen Orten das Glück zu erforschen. Er verliebt sich, wird entführt, sieht und fühlt Unglück und feiert. Im Laufe seiner Reise notiert er 23 Lektionen, die jeweils mit einer erlebten Geschichte zusammenhängen. Durch Gespräche mit einem chinesischen Mönch und einem amerikanischen Professor für subjektives Wohlbefinden stellt sich heraus, dass diese Erfahrungen gar nicht dumm sind, sondern tatsächlich die wichtigsten Faktoren für Glück darstellen. Nach dieser Reise kehrt Hector wieder zurück in sein Leben als Psychiater und zu seiner Freundin Clara. Aber die Dinge haben sich verändert. Sein Beruf macht ihm mehr Freude, er kann auch denjenigen helfen, denen es eigentlich bereits gut gehen müsste. Lassen Sie sich überraschen, ob er auch sein privates Glück findet,... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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