Aus der Amazon.de-Redaktion
Deutschland ist ein trauriges Land. So jedenfalls scheint es, wenn man durch die Auslagen der Buchhandlungen schlendert. Dort haben die Sinn- und Glückssucherbücher Hochkonjunktur. Mit Paolo Coelho hat es angefangen, aber von Richard David Precht (Liebe. Ein unordentliches Gefühl) bis hin zu Wilhelm Schmid (
Glück: Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist) stürmen mittlerweise auch die Bücher mit (philosophischer bzw. quasi-philosophischer) Lebenshilfe deutschsprachiger Autoren die Bestsellerlisten. Da ist es fast schon tröstlich, dass es auch anderen Nationen ähnlich geht.
Eine dieser Nationen scheint – seltsamerweise – Frankreich zu sein. Immerhin gibt es hier einen ehemaligen Psychiater namens François Lelord, der schon seit längerem erfolgreiche Lebensratgeberbücher in Romanform schreibt. Sie tragen Titel wie Hector und die Geheimnisse der Liebe, Hectors Reise: oder die Suche nach dem Glück oder Hector und die Entdeckung der Zeit. Und sie zeichnen sich durch einfache Sprache und eingängige Botschaften aus. Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens gehört in dieselbe Kategorie. Was ist klug? Wie soll man leben? Ist Lügen schlecht? Antworten auf Fragen wie diese erfährt der „kleine“ Hector in Erlebnissen mit seinem Vater Hector, einem Psychiater, in den kurzen Kapiteln des Romans, an deren Ende immer wieder kleine Sinnsprüche („Man darf im Leben niemals schummeln“, „Es ist schwierig, wie Jesus zu sein“; „Krieg ist etwas Schreckliches“) stehen.
Es gibt ein Problem bei Sinnsucherromanen: Durch die Art ihrer oft simplen Erzählung sind ihre oft simplen Botschaften nicht gerade dicht gestreut. So ist es auch bei Hector & Hector. Das simple Erzählen aber beherrscht François Lelord wie kaum ein zweiter. Und das ist durchaus als Kompliment gemeint. -- Stefan Kellerer
Pressestimmen
»Charmant erzählt das Buch die Geschichte eines Kindes, das wir alle mal waren. Zu Recht ein Mega-Erfolg: bewegend!« LEA
Kurzbeschreibung
Ein Junge findet das Leben ganz schön kompliziert. Und sein Vater, der Glücksexperte Hector, stellt fest, dass die ewigen Fragen niemals aufhören. Voller Weisheit und mit frechem Charme erzählt der Bestsellerautor François Lelord die Geschichte von dem Kind, das wir alle einmal waren, und von der großen Unternehmung, die Geheimnisse des Lebens zu entdecken.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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Über den Autor
François Lelord, geboren 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloß 1996 jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er ist viel auf Reisen, besonders gerne in Asien, und lebt nach einem Jahr in Kalifornien heute in Paris und Hanoi, wo er seit 2004 Psychiater an der französischen Klinik ist. Alle Abenteuer Hectors (»Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück«, »Hector und die Geheimnisse der Liebe«, »Hector und die Entdeckung der Zeit«, sein Roman »Im Durcheinanderland der Liebe« sowie zuletzt »Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens«) wurden große Erfolge und auf der ganzen Welt gelesen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Taschenbuch
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