Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ich hatte mir mehr erhofft!, 19. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Hector und die Geheimnisse der Liebe (Gebundene Ausgabe)
Noch begeistert vom Vorgängerband "Hector auf der Suche nach dem Glück" las ich also Lelords zweites Werk und wurde herbe enttäuscht: Nachdem Hector von seiner Reise wiederkehrt erhält er den Auftrag, seinen Bekannten Professor Cormoran zu suchen, der im Auftrag eines Pharmakonzerns ein Liebes-Medikament herstellen sollte, und nun verschwunden ist. Und so macht sich Hector auf den Weg nach Kambodscha und verliebt sich aufgrund des von Cormoran entwickelten Medikaments in Vayla, ein Khmer-Mädchen, mit dem er sich nicht verständigen kann. Mit ihr und seinem neuen Bekannten Jean-Marcel reist er dem Professor wie bei einer Schnitzeljagd hinterher und sammelt dabei immer mehr Komponenten der Liebe. Das ist nun also der Inhalt, etwas grob umrissen. Nach wie vor gefällt mir die naiv-kindliche Schreibweise Lelords, auch wenn diese am Ende des Buches schonmal arg leiden muß und unser Held Hector auch radikalere Audrücke in den Mund nimmt! Doch im Großen und Ganzen kupfert Lelord einfach zu stark von seinem Vorgängerbuch ab! Zu Beginn macht es noch einen guten Eindruck und man bekommt Lust auf mehr, doch schnell wird klar, das Hector seine Weisheiten in genau der gleichen Weise katalogisiert, wie er es bereits mit dem Glück getan hatte. Anscheinend fiel dem Autor keine neue Herangehensweise ein weshalb er dann bei seinem alten Konzept blieb. Außerdem erscheint mir persönlich die Idee, man könne einen Liebestrank entwickeln, doch schon sehr absurd. Wer einen Roman erwartet, der verträumt und einzigartig vom Wunder und den (Un)Möglichkeiten der Liebe erzählt, der dürfte enttäuscht sein. Wen allerdings die biochemischen Abläufe des Gehirns in Sachen Liebe interessiert, der dürfte mit dem Buch genau richtig liegen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was ist Liebe?, 10. August 2007
Nachdem ich so begeistert von dem Buch "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" war, was dieses neue Buch von Francois Lelord ein "must have" für mich. Er beschreibt die Anfänge der Liebe, die Komponenten der Liebe, aber auch des Liebeskummers in allen Facetten, die dieses wunderbare große Gefühl ausmacht. Der Schreibstil ist wie gewohnt einfach. Und genau deshalb ist es leicht zu lesen, obwohl das Buch so voller Philosophien steckt. In diesem Buch sucht Hector nach den Gründen der Liebe. Warum lieben wir? Warum liebt der eine mehr als der andere? Warum ist man treu oder untreu? Warum ist man eifersüchtig? Anhand einer langen Reise und anhand der Menschen, die Hector auf dieser Reise kennen- und liebenlernt, zeigt uns der Autor die Zusammenhänge der Liebe auf. Und jeder, der schon mal geliebt hat, wird die Gedanken- und Gefühlsgänge von Hector natürlich nachvollziehen können. Ich fand das Buch sehr gut, aber "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" hat mir ein wenig besser gefallen. Ich kann gar nicht mal genau sagen, warum. Vielleicht, weil ich nach dem anderen Buch ein Stück weit glücklich war. Nach diesem aber nicht verliebt?! :-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hat nicht die philosophische Tiefe des ersten Buches, 10. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Hector und die Geheimnisse der Liebe (Gebundene Ausgabe)
Hector, jenen Pariser Psychiater, den der Leser vor zwei Jahren auf der Suche nach dem Glück durch die Welt begleiten konnte, unternimmt wieder eine Reise nach Asien. Dieses Mal ist er unterwegs um die Geheimnisse der Liebe zu erkunden. Seine Partnerin Clara, die wir aus dem ersten Buch kennen, arbeitet bei einem großen Pharmakonzern. Ihr Chef ( dass sie mit ihm seit langem ein Verhältnis hat, stellt sich erst später heraus), lädt Hector gegen ein hohes Honorar ein, sich an den Forschungen für ein Mittel zu beteiligen, das der Unstetigkeit der Liebe ein Ende bereiten und dem Konzern hohe Gewinne bringen soll. Hector, der die unzähligen Probleme mit der Liebe aus eigener Anschauung und den Erfahrungen seiner Patienten kennt, willigt ein, auch Clara zuliebe. Er begegnet , wie im ersten Buch, bei dieser Reise vielen Menschen. Dieses Mal hat Francois Lelord seine Geschichte aber mehr als Abenteuer- und Spionagestory komponiert, was zwar für eine gewisse Spannung sorgt, aber letztlich nicht überzeugt. Das Buch ist schön zu lesen, aber was mich beim ersten Buch wirklich berührte, dass ich dachte, der Mann schreibt von dir selbst und deinen Erfahrungen, dieses Gefühl wollte sich bei der Lektüre leider zu keinem einzigen Zeitpunkt einstellen. Ich habe den Eindruck, dass Verlag und Autor nach dem zu Recht überwältigenden Erfolg des ersten Buches „Hectors Reise" schnell - zu schnell- einen Nachfolger auf den Markt bringen wollten zu einem Thema, das die Menschen ähnlich stark bewegt wie das Glück, nämlich die Liebe. Das Buch ist zu empfehlen, aber vor übersteigerten Erwartungen nach der Lektüre von „Hectors Reise" wird gewarnt. Es kommt an die philosophische Tiefe seines Vorgängers einfach nicht heran.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
|