Aus der Amazon.de-Redaktion
Es sind wirklich die merkwürdigsten Typen, die in Hectors Praxis kommen. Ein Mann zum Beispiel, der seine Lebenszeit in jenen Hunden bemisst, die er nach dem Tod seines jetzigen noch wird halten können (wie dem auch sei, Herr Doktor, in meinem Alter bleiben mir eh bloß noch zweieinhalb Hunde). Oder eine junge Dame, die sich von ihrem Chef das Leben durch Stress zur Hölle machen lässt und mit dem Gefühl durchs Leben geht, ihr würde eine Uhr im Bauch stecken. Oder aber auch ein kleiner Junge, der sich von allen Dingen auf der Welt am meisten wünscht, sofort erwachsen zu werden.
So haben alle Menschen in Hector und die Entdeckung der Zeit Probleme mit ihrer Lebensuhr -- und ihren Mittelpunkt verloren in einer Zeit, in der alle bemüht sind, ein unaufhörliches Emporsprudeln von Neuigkeiten zu organisieren. Selbst an Hector und den Möbeln seiner Praxis ist die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen. Zeit also für ein Buch, dass seine Leser wieder ans Wesentliche erinnern kann. Ein solches Buch ist Hector und die Entdeckung der Zeit.
Nach Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück und Hector und die Geheimnisse der Liebe hat sich der sympathische Psychiater Hector aus der Feder des französischen Schriftstellers (und Psychiaters!) François Lelord nun also auf die Suche nach der verlorenen, oder doch zumindest irrsinnig schnell verrinnenden Zeit gemacht. Gespickt hat Lelord seinen Text wieder mit allerlei philosophischer -- und oft nicht näher ausgewiesener -- Weisheit zum Thema. Und er hat damit wieder einen Bestseller geschrieben, der sich wirklich blendend lesen lässt. Auch wenn nach der Lektüre wohl die wenigsten Leser ihr hektisches Leben gänzlich ändern werden: Reine Zeitverschwendung ist das nachdenkliche Buch mit seiner in eine ansprechend literarische Form gekleideten Lebensbratung auf keinen Fall! --Stefan Kellerer
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
»Durchzogen mit feinem Humor, lädt die Geschichte dazu ein, sich über den eigenen Umgang mit der Zeit auseinanderzusetzen.« 3sat • »François Lelord fand das Glück und rettete die Liebe. Jetzt hält er die Zeit an.« emotion • »Haben Sie einen Augenblick Zeit? Dann möchten wir Ihnen Lelord ans Herz legen.« buchjournal
Kurzbeschreibung
Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß ... Natürlich wollten alle, die zu ihm kamen, das Rezept zum Glücklichsein, und Hector hatte genügend Erfahrung, um dem einen oder anderen helfen zu können. Aber es beschäftigte ihn noch etwas anderes und er verbrachte mehr und mehr Zeit damit, über Zeit nachzudenken. Über ihren steten Fluß, die Jahre, die verfliegen, und die Frage, warum alle immer zuwenig Zeit haben, obwohl sie ständig in Eile sind. Und obwohl doch jeder eine Menge Zeit spart, weil alles schneller geht als damals, als man noch lange Briefe schrieb. Existiert die Zeit überhaupt, wenn das Vergangene vergangen ist, die Gegenwart augenblicklich Vergangenheit wird und das Zukünftige sich noch nicht ereignet hat? Hector beginnt die Suche nach der verlorenen Zeit und versucht herauszufinden, wie das Unmögliche möglich und ein flüchtiger Moment des Glücks Ewigkeit werden kann.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Über den Autor
François Lelord, geboren 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloß 1996 jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er ist viel auf Reisen, besonders gerne in Asien, und lebt nach einem Jahr in Kalifornien heute in Paris und Hanoi, wo er seit 2004 Psychiater an der französischen Klinik ist. Seine Bücher »Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück« und »Hector und die Geheimnisse der Liebe« wurden internationale Erfolge und stehen seit Monaten auf den deutschen Bestsellerlisten.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.