"Hebt die Titanic" ist ein rein fiktiver Roman, in dem die Titanic eine Schlüsselrolle spielt. Dieses Buch wurde vor der Auffindung des wirklichen Wracks gefunden und verhilft deshalb dem Leser zu einer Fantasie in der das gesunkene Schiff in einem Stück gehoben werden kann. Bei der Veröffentlichung des Buches befanden sich die USA noch mitten im "kalten Krieg" und statt der Deutschen ist hier immer noch der "böse Russe" der Feind...
Doch Clive Cussler wäre nicht Clive Cussler, wenn er nicht auch dem Russen eine gehörige Portion Bösartigkeit verleihen könnte, und seinem damals noch "neuen" Helden, Dirk Pitt, eine ebenso grosse, wenn auch wesentlich diskretere Heldenrolle, als dies in seinen späteren Büchern der Fall war. Auch wenn dieser Dirk Pitt fast unscheinbar ist, gemessen an jenem der späteren Jahre, so lieben wir ihn doch um kein Jota weniger... ja, auch die Frauen!
Wir haben es in diesem Buch mit Byzantinium zu tun, einem radioaktiven Stoff, das die Welt vor dem bösen Angriff Russlands schützen kann, vorausgesetzt, es wird gefunden... und dann entdeckt man das einzige grosse Vorkommen... das vor Jahrzehnten abgebaut und verschifft wurde... mit der Titanic. Das Gestein lagert im Laderaum des Schiffes und ist von so ungeheuerlicher politischer Bedeutung, dass die Welt sterben wird, kann es nicht gehoben werden! Oder vielleicht nicht?
Und deshalb ruft man Dirk Pitt... der einzige Mann der Welt, der dieses Wunder vollbringen kann.
Auch wenn sich dieser Roman, wie alle Dirk Pitt Romane, hart an der Grenze zum Unmöglichen bewegt, so ist doch die Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion hier wesentlich verschwommener, als in den Romanen der späteren Jahre. Trotzdem lernen wir Dirk Pitt kennen und lieben und freuen uns, ihn bald wieder zu treffen, auf seiner nächsten Abenteuerreise, bei seinem nächsten Versuch, die Welt vor dem Bösen zu retten!