Nun, da ist es also - das mit Spannung erwartete 4. Studioalbum von Anastacia, das erste Werk nach der selbst auferlegten Pause. Und wie viele andere bin ich natürlich mit einer gewissen Erwartungshaltung und auch sehr viel Vorfreude an die kleine schwarze Scheibe herangegangen. Wenn ich ehrlich bin, ich weiß nicht wirklich, was ich von dem Album halten soll. Für meinen Geschmack, und eine Rezension ist nunmal für den subjektiven Eindruck gedacht, fehlt hier eindeutig die Power des Vorgängers. Stattdessen erwartet einen tausendfach gehörter, fast seichter Radiopop, der zwar super als Hintergrundmusik geeignet ist, aber zum Abrocken eindeutig nicht die Power hat und sicher auch nicht zu meinen Alltime Favorites zählen wird. Schade, hier wäre meiner Ansicht nach mit ein wenig mehr Power bei der Instrumentierung aber auch bei Anastacias Stimme mehr drin gewesen. Der Wiedererkennungswert der Songs ist im Vergleich zu den Vorgängern so gut wie nicht vorhanden, da man von der herausragenden Stimme Ansastacias nicht wirklich etwas mitbekommt und wenn man einen der Songs im Radio hört sicher nicht sofort an Ansastacia denkt- es fehlt einfach das Besondere. Meiner Ansicht nach das bisher schwächste Anastacia-Album - eigentlich nur 2 Punkte wert, aber aus "alter Verbundenheit" gibt es einen Bonuspunkt. Ach ja- mit 41 Minuten Spielzeit lässt leider auch die Länge des Albums zu wünschen übrig, wobei: noch mehr des Geplänkels wäre wohl auch ein Deut zu viel gewesen. Bitte beim nächsten Album wieder besser machen. Und an alle denen diese Rezension nicht passt: Dies ist meine persönliche Meinung, mein persönlicher Eindruck, wenn jemandem das Album besser gefällt - herzlichen Glückwunsch zum Kauf und viel Spass damit. bei mir jedenfalls wird es wohl eher nicht auf "heavy rotation" laufen.