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Biografie

Was ist eigentlich aus Gerald Bostock geworden?

Ian Andersons Fortsetzung des 1972er Prog-Rock-Klassikers bietet einige Antworten

Prog Rock? Prog Rock aus dem Jahr 2012? Das kann doch kaum ernst gemeint sein. Ist es aber tatsächlich, auch wenn hier der eigentliche Terminus Progressive Rock angemessener scheint. Man lasse einfach mal alle Vorurteile außer acht, und lasse ... Lesen Sie mehr im Jethro Tull-Shop

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  • ASIN: B00008PW5P
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1. Acres Wild
2. And The Mouse Police Never
3. No Lullaby
4. Moths
5. Journey Man
6. Rover
7. One Brown Mouse
8. Heavy Horses
9. Weathercock
10. Living In These Hard Times
11. Boradford Basaar

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von grisu-zu am 25. Juli 2007
Format: Audio CD
Das Ian Anderson eine besondere Affinität zum Landleben pflegt, ist ja hinreichend bekannt. Dass er es auch musikalisch umzusetzen wusste, ist seit der 'Songs from the Wood' ebenfalls kein Geheimnis. Was ich nie verstehen werde, ist, dass 'Songs from the Wood' auch heute noch als das bessere Album hingestellt wird. Ich sehe das nämlich genau anders herum.
'Heavy Horses' ist eine ganze Ecke einfühlsamer als ihr direkter Vorgänger. Das beginnt schon mit dem wunderschönen 'Acres Wild' und endet in einer ergreifenden Hymne an die einstigen 'Motoren' des altehrwürdigen, englischen Gutslebens: Die 'Heavy Horses'!
Dieser Song, man mag mir meine Herkunft aus einem kleinen, oberbayerischen Bauernhof nachsehen, ist für mich auch heute noch, und nach wirklich allen Tull-Alben, das Großartigste, das dieser kauzig-sympathische Flötenspieler jemals geschrieben hat. Da braucht mir keiner mit 'Thick as Brick' oder 'A Passion Play' zu kommen. Mögen die noch soviel progressiven Reiz verströmen, an 'Heavy Horses' können sie sich (für mich) niemals messen.

Ich weiß nicht genau, was tatsächlich den Reiz dieses Albums ausmacht. Sicherlich hat der bärbeißige Folk, der es von vorne bis hinten bestimmt und diese absolute Authentizität, die genau so (ich weiß durchaus wovon ich rede) auf das alt-englische Landleben zutrifft, den größten Anteil daran. Sicherlich könnte auch kein anderer Musiker dieser Welt genau dieses Thema besser interpretieren als Ian Anderson. Letztendlich sind es aber diese kleinen, (vielleicht sentimental-) vertonten Geschichten und Erzählungen, wie 'One brown Mouse' oder 'Rover' oder auch der Opener '...
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Schäfer am 25. April 2004
Format: Audio CD
Das 1978er Jethro Tull-Album "Heavy horses" reiht sich nahtlos in eine Abfolge von Platten ein, auf denen feinste Rock-Musik schon durch das Plattencover, vor allem jedoch durch die Musik selbst, an bestimmte Assoziationen geknüpft wird, die den Album-Tracks eine klare Zusammengehörigkeit verleihen und den Hörer vom Kauf der CD an in ihren Bann ziehen.
Nach dem religiösen "Aqualung", dem höfischen "Minstrel in the gallery" und dem naturverbundenen "Songs from the wood" legten die Mannen um Ian Anderson mit "Heavy horses" ein rustikales Album, quasi rund um den Bauernhof, hin. Schon bei Betrachtung des Plattencovers mit den 2 Pferden setzen sich die ersten ländlichen Bilder im Kopf fest, welche dann durch das Hören des Andersonschen Liedgutes präzisiert und ausgeweitet werden.
Für Jethro-Tull-Verhältnisse sind die meisten Kompositionen auf "Heavy horses" recht simpel gestrickt, was die Scheibe auch für Neuinteressierte sehr empfehlenswert macht. Der Großteil der Stücke wird sehr folkloristisch instrumentiert, die wenigen "reinrassig-rockigen" Passagen sind Ausnahmen.
Der Auftaktsong "And the mouse police never sleeps" etabliert zunächst mit seinen Katz-und-Maus-lyrics die beschauliche Landluft-Stimmung. "Acres wild" ist ein mitreißender Folk-Rock-Song, dessen Instrumentalpassagen sehr an irische Tanzmusik erinnern, während das etwas zu lang geratene "No lullaby" mit wildem Drum-Intro und ziemlich rockiger Gestaltung zunächst nicht recht ins Bild passen will, aber letztendlich doch zu überzeugen weiß.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von I. U. Erich Greiner am 14. Mai 2009
Format: Audio CD
If you are a Tull fan and don't yet have this album, I highly recommend it! As the other reviews indicate, this album is similar in some ways to Songs from the Wood, as it's even more of a folk-rock based album than their other material. Ian Anderson and Co. once again show their prowess as modern-day minstrels. The only problem I have with this CD is that this mix reduces the strength of the portative pipe organ played by David Palmer on the first song; on the original album from 1978 this instrument is louder, and my personal take is that at least with this song, the original mix is better. Regardless, it is a great CD, and you will be missing out on some great music if you don't buy it!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT am 13. August 2002
Format: Audio CD
Nach langen stilistischen Sound-Experimenten kam mit dem akustischen "Songs from the Wood" das Come-Back. "Heavy Horses" blieb diesem Konzept treu: Von der Song-Thematik verliess Anderson nun das Lagerfeuer im Wald und zog in die weite (altertuemliche) Landschaft, das Album ist einer bestimmten Pferderasse gewidmet, andere Tiere wie Maeuse oder Wetterhaehne werden auch besungen.
Der bekannteste Track duerfte "Heavy Horses" sein, das um 1978 (neben "The Mouth Police") viel Airplay bekam. Anspieltips: "Rover" "Acres Wild" (soft und volkstuemlich) und "No Lullabye" (der einzige Titel der etwas Heavy ist). Das Album klingt nach Vergangenheit, laendlichen Sagen und weiten Feldern. Koennte eine mehrtaegige Wanderung im Urlaub untermalen, die ein alter, etwas aberglaeubischer Einheimischer leitet und dazu Geschichten erzaehlt.
"Heavy Horses" von 1978 war vielleicht die beste und zugaenglichste Platte der Gruppe. So gut sollten sie nie mehr sein. "Catfish Rising" ist aehnlich akustisch (die Kompositionen sind natuerlich nicht so stark).
Ohne Frage gehoert die CD in jede Jethro Tull Sammlung. Wer nur zwei Platten der Gruppe haben moechte, kaufe sich "Songs from the Wood" und "Heavy Horses".
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