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Produktinformation

  • Darsteller: Cate Blanchett, Giovanni Ribisi
  • Regisseur(e): Tom Tykwer
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 29. August 2002
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000068FNY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.077 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Turin. Vier unschuldige Menschen fallen einem Attentat zum Opfer. Widerstandslos lässt sich die Englishlehrerin Philippa festnehmen. Sie leugnet nichts - und ist am Boden zerstört. Denn ihr Ziel war ein anderer, ein Drogendealer, der ihren Mann und viele ihrer Schüler auf dem Gewissen hat. Die Polizei beharrt auf einem politischen Motiv. Nur ein junger Polizist schenkt der Engländerin Glauben, denn insgeheim ist er fest davon überzeugt, das ssie füreinander geschaffen sind. Er entwirft einen Plan, der ihr die Freiheit zurückgeben soll - egal, ob es seine Karriere oder gar sein Leben kosten kann. Er ahnt, dass er keine Bedingungen stellen darf, um ihr seine Liebe zu beweisen...

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Als bekannt wurde, dass Tom Tykwer Heaven, das letzte Drehbuch, das der 1996 verstorbene Krzysztof Kieslowski mit seinem langjährigen Partner Krzysztof Piesiewicz verfasst hat, verfilmen würde, war eine gewisse Skepsis durchaus gestattet. Es gab zwar einzelne Berührungspunkte zwischen den Werken des polnischen Filmemachers und denen des Regisseurs von Lola rennt, doch ob der ethische Rigorismus des einen und die Vorliebe des anderen für inszenatorische Effekte im Rahmen einer großen internationalen Koproduktion zusammengehen würden, daran konnte man zunächst einmal zweifeln. Aber Tom Tykwer ist es mit seiner sehr persönlichen Umsetzung des Drehbuchs gelungen, diese Zweifel von der ersten Minute an wegzuwischen. Mit Heaven hat er endlich den Film gedreht, auf den man nach Winterschläfer gehofft und gewartet hat.

Nachdem sie Jahre lang vergeblich versucht hat, die Behörden zu einem Vorgehen gegen den Turiner Geschäftsmann Vendice zu bewegen, der seine Firma als Fassade für groß angelegte Drogengeschäfte nutzt, hat Philippa (Cate Blanchett) beschlossen, selbst aktiv zu werden. Sie hat eine Bombe in seinem Büro deponiert und danach Vendices Sekretärin unter einem Vorwand aus dem Büro gelockt. Niemand außer dem Drogendealer sollte zu Schaden kommen. Doch ein Zufall rettet ihn und kostet vier Unschuldige, darunter zwei Kinder, das Leben. Die 29-jährige Englischlehrerin Philippa erfährt erst im Verhör nach ihrer Verhaftung, was tatsächlich geschehen ist, und erleidet einen Zusammenbruch.

Es ist dieser Moment der Erkenntnis, in dem Philippa regelrecht aus der Welt heraus in die Hölle stürzt, der Heaven alleine schon zu einem der wenigen herausragenden Filme unseres noch jungen Jahrzehnts macht. In diesem Augenblick, in dem ein Regisseur so viel so schnell verkehrt machen kann, stimmt einfach alles. Tom Tykwer hat für ihn genau das richtige Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz gefunden. Und Cate Blanchett geht in dieser Szene so in ihrer Rolle auf, wie man es ganz selten in einem Film sieht. Sie spielt Philippas alles andere auslöschende Verzweiflung nicht einfach, sie lebt sie in diesem Moment. Wir erahnen das Ausmaß ihres Schmerzes und wissen doch, dass wir ihn in seiner ganzen Furchtbarkeit nie werden ermessen können. Tom Tykwer stürzt uns in dieser Szene zusammen mit Philippa ins Nichts und bereitet damit den Boden für eine vielleicht unglaubliche, aber dafür umso wundervollere Wendung. Filippo (Giovanni Ribisi), einer der bei dem Verhör anwesenden Polizisten, glaubt der Attentäterin im Gegensatz zu den anderen ihre Geschichte und verliebt sich in sie. Seine Gefühle sind so stark und bedingungslos, dass er ihnen alles andere opfert.

Wie die besten Arbeiten Krzysztof Kieslowskis ist auch Heaven letztlich mehr als nur ein Film. Er zählt wie die großen religiösen Gemälde der Renaissance zu den wenigen Kunstwerken, bei deren Betrachten man eine existenzielle und schließlich transzendentale Erfahrung macht. Tom Tykwer hat sich selbst dabei so weit zurückgehalten, dass die wenigen Momente, in denen sich die Virtuosität seiner Inszenierung in den Vordergrund drängt, die Wirkung des Films noch verstärken. Er führt uns auf eine Reise, die uns die Welt als einen höllischen Ort präsentiert und uns dann doch noch in den Himmel führt. Wer sich auf diese Erfahrung einlässt, wird am Ende von einer seltenen Hoffnung und einem Gefühl unbeschreiblichen Glücks erfüllt sein. --Sascha Westphal

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 25. Mai 2009
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die in Turin arbeitende Englischlehrerin Philippa hat es satt immer nur zuzusehen, wie mehr und mehr Kinder ihrer Schule mit Drogen in Kontakt kommen. Sie weiß wer dahinter steckt, denn dieser Pate hat bereits ihren Mann auf dem Gewissen. Nachdem sie sich oft genug mit ihrem Wissen bei der Polizei gemeldet hat und nichts geschehen ist, beschließt sie zur Selbstjustiz zu greifen und bastelt eine Bombe.

Der Zuschauer glaubt gerne, dass Philippa nur Gutes im Sinn hatte und sieht, wie sie unschuldige Opfer ihres Attentats vermeiden will. Doch das gelingt nicht. Statt des Paten sterben zwei kleine Kinder, deren Vater und eine Putzfrau.

Beim ersten Verhör verliebt sich ein junger Polizist, der ganz zufällig Filippo heißt und auch noch an Philippas Geburtstag das Licht der Welt erblickte, in die Attentäterin. Was danach geschieht ist zwar möglich, aber doch ziemlich unwahrscheinlich. Dass der plötzlich unsterblich Verliebte seine Zukunft wegwirft, kann man ja vielleicht noch akzeptieren, aber dass dessen Vater, der selbst ein hoher Polizeibeamter ist, sich in dieses Abenteuer unterstützend einlässt, nachdem er beiden den Liebesschwur abnahm, ist dann doch etwas zu viel des Guten.

Ich musste mich nach dem etwas abrupten Ende dieses Films erst einmal etwas sammeln, weil der Streifen doch reichlich verwirrend ist.

Vielleicht wollte der leider zu früh verstorbene Drehbuchautor in den beiden geplanten Fortsetzungen die Ereignisse aus einer anderen Perspektive zeigen, denn diese Filme sollten "Hölle" und "Fegefeuer" heißen.

Für die Mutter der beiden getöteten Kinder, die auch noch ihren Mann durch Philippa verlor, sieht die Sache nämlich ganz anders aus.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Kerstens am 2. April 2003
Format: DVD
Ich weiß noch genau, wie ich mich fühlte als ich den Film im Kino gesehen habe und der Abspann lief. Sprachlos und tief berührt, so saß ich da. Hätte mich jemand in diesem Moment nach meiner Meinung zum Gesehenen gefragt; keine angemessenen Worte für die schlichten und überwältigend schönen Bilder des Films hätte ich finden können.
Im Film geht es um Philippa (Cate Blanchett), die nachdem sie wieder und wieder erfolglos die Polizei auf den Rauchgiftdealer aufmerksam gemacht hat, der auch für den Tod ihres Mannes verantwortlich war, das Gesetz in die eigene Hand nimmt. Sie versucht, den Gangsterboss durch eine Sprengladung zu töten doch dabei kommt es zu einem tragischen Unglück. Nicht das geplante Ziel, sondern Unschuldige verlieren ihr Leben. Die zweifelsohne beeindruckendste Szene des Films ist jene, als Philippa mit dieser Tatsache konfrontiert wird. Die fantastische Cate Blanchett spielt diese Szene so eindrucksvoll, so ergreifend, dass selbst der hartgesottenste Zuschauer ihre seelischen Qualen am eigenen Leib spüren kann. Es geht gar nicht anders, mit dieser Mörderin muss der Zuschauer Mitleid empfinden. Ebenso ergeht es dem Polizisten Filippo (Giovanni Ribisi), mehr noch, er verliebt sich in die schöne Attentäterin. Es gelingt ihm, sie dazu zu überreden, sich bei der Flucht helfen zu lassen. Doch eine Aufgabe muss noch erledigt werden.
Nachdem ich Winterschläfer, Lola rennt, Der Krieger und die Kaiserin und diesen Film gesehen habe, bin ich zu der Überzeugung gelangt, das gerade Tykwers größter Erfolg Lola rennt sein untypischster Film ist. Mit Heaven ist ihm ein ruhiger, fast poetischer Film gelungen, eine Ode an die Kraft der Liebe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von e-wolf am 18. November 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
HEAVEN ist der Auftakt der Idee des polnischen Regisseurs Kryzstof Kieslowski zu seiner geplanten Himmel-Hölle-Fegefeuer-Trilogie. Wie auch der Schlussfilm der Trilogie HOPE zeichnet sich HEAVEN durch Außergewöhnlichkeit und Entschlossenheit aus: Die Idee ist neu, die Realisierung lässt keine Kompromisse zu - und wirkt (!) auf den Zuschauer überzeugend, gleichwohl die Erzählung in der Realität bei bewusstem Nachdenken unrealistisch und beinahe unmöglich ist.

Filippa, eine verwitwete Englischlehrerin, hat sich zum Ziel gesetzt, den Mann zu rächen, der ihr ihren Mann nahm und letztendlich auch ihre Schüler zerstört durch sein Handel mit Drogen. Sie deponiert eine Bombe in einem Mülleimer seines Büros in einem mehrstöckigen Gebäude. Es entbehrt einer gewissen Tragik, dass diese durch eine Reinigungskraft kurz vor dem In-die-Luft-Fliegen unauffällig mitgenommen wird und in die Luft fliegt, wenn vier unschuldige Menschen in unmittelbarer Umgebung sind und ihr Leben verlieren. Phillippa leugnet nicht und stellt sich einem polizeilichen Verhör. Dabei verliebt sich ihr Dolmetscher, ein junger Polizist, Fillipo in sie - und ist bereit, um jeden Preis, für diese Liebe zu kämpfen. Auf der Flucht nähern sich die beiden Protagonisten auf sensible und bewegende Weise einander an und erkennen trotz ihrer stark unterschiedlichen Lebensgeschichte und Umwelt, den äußerlich gegensätzlichen Charakters und Glaubens und erkennen eine tiefe Verbundenheit.
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