Natürlich weiß jeder, dass Richard Castle ein begnadeter Krimiautor ist, der im echten Leben gemeinsam mit der taffen Polizistin Kate Beckett seltsame Mordfälle aufklärt.
Basierend auf diesen Ermittlungen hat er nun ein Buch geschrieben: Heat Wave. Die mutige Hauptdarstellerin darin heißt zwar Nikki Heat, ist aber ganz klar an Beckett angelehnt. Und der Journalist Rooke ist selbstverständlich das Alter Ego von Castle selbst.
-- Okay: Richard Castle gibt's überhaupt nicht - er ist bloß die Hauptfigur der Krimiserie "Castle". Aber die echten Autoren von "Heat Wave" tauchen nirgends auf: Im Klappentext findet sich lediglich die Vita von Castle. Ziemlich witzig. (Genauso witzig wie die wirklich tolle Serie, die hoffentlich auch bald in Deutschland läuft.)
Wer diese Serie liebt, wird auch das Buch mögen, denn es beinhaltet einige Insiderwitze und Zitate, die man aus den verschiedenen Folgen kennt - und es hat den gleichen leichten Tonfall wie die Serie.
Natürlich ist "Heat Wave" ein geschicktes Werbe-Vehikel für die Serie, aber ich finde die Idee so schön bekloppt, dass ich das nicht übel nehmen kann. Zumal der Krimi wirklich ganz gut geschrieben und auch spannend ist.
(Das Buch gibt's noch nicht auf Deutsch!)