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Heartland [Gebundene Ausgabe]

Joey Goebel , Hans M. Herzog
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

24. Februar 2009
Was haben Biertrinker und Wrestlingfans mit der großen Politik in Washington zu tun? Antwort: alles - Stimmen entscheiden, wer gewählt wird. John Mapother, Sohn der mächtigsten Familie im Provinznest Bashford, will in den amerikanischen Kongress, er hat nur keine Ahnung von der Welt seiner Wähler. Die hat aber sein jüngerer Bruder Blue Gene, das schwarze Schaf der Familie. Ein großer amerikanischer Roman, hochintelligent, voller Witz und Melancholie.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: DEA, (24. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257066945
  • ISBN-13: 978-3257066944
  • Originaltitel: Commonwealth
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 376.085 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eigentlich kommt Joey Goebel mit seinem mehr als 700 Seiten starken Roman um einige Wochen zu spät: Inzwischen ist Obama US-Präsident und weltgrößter Popstar. Aber verändert sich dadurch auch etwas in den Köpfen vieler Provinzler im Landesinneren des nordamerikanischen Kontinents? Held in "Heartland" ist Blue Gene Mapother, Sohn und schwarzes Schaf der mächtigsten und reichsten Familie in der Kleinstadt Bashford. Während sein älterer Bruder John für den amerikanischen Kongress kandidiert, verschreibt sich Blue Jean lieber den Freuden und Leiden der Arbeiterklasse: Wrestling, Job im Wal-Mart, Flohmarktstände und eine nicht ganz unkomplizierte Schwärmerei für die Punksängerin Jackie Stepchild. Als Blue Jean widerwillig zusagt, den Bruder bei dessen Wahlkampf zu unterstützen und Stimmen im einfachen Volk zu sammeln, kommen plötzlich alte Familiengeheimnisse an die Oberfläche, die nicht nur innerhalb des Mapother-Clans für große Aufregung sorgen. Wer Goebels wunderbar böse Politsatire aufgrund der aktuellen Ereignisse für überholt hält, kommt trotzdem nicht an einem der besten Romane des Frühjahrs vorbei. Denn mit dem Nachfolger seines Bestsellers "Vincent" legt der 29-jährige Autor seine Finger nicht nur auf die noch längst nicht verheilten Bush-Wunden. Er erzählt auch eine unglaublich anrührende Liebesgeschichte und legt ein Familienepos vor, das auch John Irving nicht durchgeknallter hinbekommen hätte. (cs) -- kulturnews.de

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familienepos mit Abgründen - Lesen! 19. Juni 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Endlich: Ein Boyle/Irving-Nachfolger scheint gefunden. Was Goebel hier abliefert ist ein 1A-Roman, der Büchern wie "TalkTalk", "Dr. Sex" oder "Witwe für ein Jahr" in nichts nachsteht.

Gerade für Nicht-Amerikaner zeichnet er ein pefektes Bild, prangert Populismus, Doppelzüngigkeit und Doppelmoral an, ohne selbst als Autor den Finger zu heben.

Nun. Die Idee ist nicht neu! Neu ist, dass es Goebel gelingt, das alles in ein herzzerreissendes Familienepos zu packen, das vor Konflikten (innerlichen und äußerlichen) nur so sprüht. Die Identifikation mit den Figuren gelingt ihm sehr schnell, so dass er ähnlich wie Irving den ganzen Dreck an die Oberfläche holen kann, ohne dass man Sympathie, Mitgefühl und Mitleid mit den Figuren verliert.

Und die setzt er dem vollen Programm aus: Die Geschichte vom Anfang und vom Ende, von Lügen und Wahrheit, von Liebe und Verrat, von Ungerechtigkeit und doch Gerechtigkeit in der Familie. Von kleinen und großen Machtspielen und der Ignoranz der Religion.

Das mag jetzt "martialisch" klingen. Ist es aber nicht. Denn es ist in eine ganz nachvollziehbare Familiengeschichte gepackt, die wütend und gleichzeitig milde stimmt.

NATÜRLICH muss man beim Lesen der Geschichte an die Bushs und Kennedys denken. Das war sicher auch beabsichtigt. Und das macht dann das Lesen auch zu einem Erlebnis. Das Buch beweist, das Ehre weder vererbar, noch käuflich ist. Das Lügen vor allem den Lügner zerstört.

Dass sich Goebel dabei einer Sprache bedient, die dabei auch alle Facetten Amerikas innerhalb dieser Konstellation wirklich hautnah vermittelt, ist vielleicht sein wahrer Geniestreich. Eben das, was normalerweise nur einem Boyle oder Irving gelingt.

Lesen, lesen, lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend nach "Vincent" 21. Februar 2011
Von Kristin K
Format:Broschiert
Ich habe "Vincent" zuerst gelesen. Mehrmals. Und Joey Goebel dann zu meinem neuen Lieblingsautor erklärt. [ Was für ein großartiges Buch! Die Idee - brilliant! Die kleinen Eigenheiten - die Kapital haben Frauennamen usw ... ] Von Heartland habe ich dann erwartet, dass es mir zumindest auch gut gefallen würde. Leider war dem nicht so. Es lag hier monatelang rum. Ich las immer wieder die ersten paar Seiten und hörte dann auf. Es war einfach stinklangweilig! Irgendwann hab ich mich dann zum Weiterlesen gezwungen in der Hoffnung es würde besser werden oder man müsste nur "reinkommen"... Weit gefehlt. Vielleicht weil mich das simple Alltagschristentum der Amis nicht interessiert. Oder weil vom Wahlkampf, der der "rote Faden" in der Geschichte ist, kaum was rüber kam. Oder weil ich mich so gar nicht mit den Protagonisten identifizieren konnte. Jedenfalls - habe ich 100 Seiten vor Schluss gemerkt, dass ich immer noch auf die Stelle warte, die mich dann "zieht", ab wo es mich dann mitreißt, der Moment der in mir eine Reaktion hervorruft.... - nun - ich hätte auch einfach aufhören können zu lesen. Gut, ich habe sehr viele sehr deutlich schlechtere Bücher gelesen. Das hier tat zumindest nicht weh beim Lesen, aber unter Strich war es mir einfach... egal. Meine abschließende Meinung: "Whatever...."
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert 20. Februar 2009
Von Silke Schröder, hallo-buch.de TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Joey Goebels neue Roman Heartland ist eine unverblümte Parabel auf das ländliche US-Amerika weit weg von den Metropolen an den Küsten. Worte wie Freiheit und Patriotismus werden hier sehr hoch gehalten und sind fest mit den konservativen und religiösen Werten verwoben. Goebel, der selbst in Kentucky aufgewachsen ist und dort an einer Uni lehrt, kennt die Mentalität der Menschen und stellt sie mit ihre oft naiven und weltfremden Vorstellungen wunderbar realistisch dar, ohne sie lächerlich zu machen. Mit seinem sympathischen Helden Blue Gene entwickelt Goebel eine Figur, die sich von einem etwas dump wirkenden "Red Neck" zu einem sozial verantwortlichen Menschen entwickelt.

Vielleicht ist es ja nur ein Zufall, dass der Skandal um die Familie Mapother ein wenig an die Nachrichten rund um die Familienverhältnisse der konservativen Vizepräsidentschaftskandidatin Palin erinnert. Was auf keinen Fall Zufall ist, dass der neue Roman von Joey Goebel am 4. Juli im Wahljahr 2008 in den USA erschienen ist. Das satirische Zeitdokument ist ein weiterer Beweis, dass in den USA immer mehr Menschen aus ihrem politischen Tiefschlaf erwachen. Sehr lesenswert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Einfach schlecht geschrieben...
... und die Story ist obendrein auch noch platt. Man hat den Eindruck man liest ein Buch, das die Qualität eines Schüleraufsatzes hat. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Heler veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Bemerkenswert
Ich habe von Goebel bisher nur Freaks gelesen - und fand verglichen damit Heartland auch etwas schwächer, vor allem weil die Dialoge und die Geschichte hier länger sind... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Katrin Karnatz veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Feinster amerikanischer Kitsch
John Mapother will in den Senat. Aber um seinen Ruf als wohlhabenden, weltfremden Unternehmersohn loszuwerden, braucht er die Hilfe seines Bruders Blue Gene, der sich vor Jahren... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von MiHe1984 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Eine Riesenenttäuschung
So angetan ich vor einigen Jahren von Goebels "Vincent" war, so enttäuscht bin ich von diesem Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Mai 2011 von jfobg
2.0 von 5 Sternen Steigerungsfähig ...
Der Vergleich Goebels mit Irving, Franzen & Co. ehrt ihn, er wird dem jedoch nicht gerecht und es lässt diese bemerkenswerten Autoren der Gegenwart als Anfänger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2011 von Stefan Matthießen
2.0 von 5 Sternen American Idiots
Wie schreibt man eine Satire auf amerikanische Rednecks, den "White Trash", heuchlerischen Wahlkampf, überzogenen Patriotismus, das alles regierende Geld und die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2010 von Thomas Liehr
1.0 von 5 Sternen Es fängt ganz interessant an, aber dann...
...enttäuschte mich dieses Buch. Auf über 700 Seiten zunehmend absurde Wendungen und das Ende finde ich geradezu lächerlich! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2010 von Lisa Wolters-Schaer
4.0 von 5 Sternen Blick ins Herz der amerikanischen Gesellschaft
Die Geschichte, die uns Joey Goebel in "Heartland" erzählt, lässt sich in wenigen Sätzen wiedergeben:
John Mapother, der Sohn der mächtigsten Familie im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2010 von Schneeflocke
4.0 von 5 Sternen Ein Loser als Held
Blue Gene Mapother ist ein Loser wie aus dem Bilderbuch: er trägt eine scheußliche Frisur, einen unsäglichen Schnurrbart und unmögliche Klamotten, lebt in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von Valentine
2.0 von 5 Sternen Warum so lang?
Der Erstling von Joey Goebel "Vincent" hat mir aufgrund der schonungslosen Medienkritik und der Idee der herangezüchteten Superstars im Musikgeschäft sehr gut gefallen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. November 2009 von Gump
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